Das polnische Entwicklerstudio “Infinite Dreams” oder kurz “iDreams”, welches unter anderem für den sehr erfolgreichen N-Gage Titel “Creatures of the Deep” bekannt ist, kündigte auf der offiziellen Website eines von mehreren neuen iPhone Titel an. Sailboat Championship soll der neue Wurf sein und ende dieses Jahres kostenlos im App Store erscheinen. Wie das Gameplay am Ende aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings wurden schon einige Infos sowie Screenshots, welche ihr im Anschluss findet, veröffentlicht.
So segelt man als Kapitän eines Schiffes gegen die Zeit und das mit hartem Gegenwind! Daher ist es wichtig, das Segel passend zur Richtung des Windes einzustellen. Gesteuert wird hierbei anscheinend ausschließlich mit dem Touchscreen. Errungene Highscores werden online archiviert; wahrscheinlich per OpenFeint.
Übrigens: Die Jungs von “Infinite Dreams” bieten auf ihrer Flicker-Seite ziemlich schicke iPhone Wallpaper an. Ein Besuch lohnt sich eventuell ;)
Mit Jet Car Stunts betritt das in Australien sitzende Entwicklerteam “True Axis” nicht nur die Welt der iPhone Entwicklung, sondern will auch ordentlich im Racing-Genre mit mischen. Im Gegensatz zu den aktuellen Konkurrenten wie Asphalt 5, Real Racing oder Shrek Kart, setzt Jet Car Stunts allerdings nicht auf spannende Kopf-an-Kopf Rennen oder heiße Multiplayer-Schlachten sondern bietet einen scheinbar(!) langweiligen Singleplayer-Modus. Warum diese Art von Racing-Genre allerdings auch ganz mitreißend sein kann, lernt man schon bei der ersten Fahrt im rot-glänzenden Rennwagen über den Wolken kennen. Ausgestattet mit einem nicht zu bescheidenen Raketenantrieb sowie ausklappbare Luftbremsen an der Karosserie des Autos , rast man hier ähnlich wie bei TrackMania sowohl im Platforming-Modus als auch im Time Trial durch Loopings, tätigt waghalsige Sprünge über nicht vorhandene Streckenabschnitte oder stürzt im freien Fall richtung Ziel. Das Ganze hört sich beim Lesen wahrscheinlich ziemlich leicht an, benötigt neben starken Nerven und Geduld aber auch viel Können. Dabei ist der zuvor genannte Raketenantrieb unerlässlich und zudem ein strategisch wichtiges Mittel um den perfekten Run durch die meist verzwickten Parcours, welche natürlich strengstens auf physikalische Richtigkeit überprüft wurden, zu gelangen; so kann es durchaus passieren, dass man bei falscher Nutzung des Antriebs den Looping auf halber Strecke wieder verlässt. Darüber hinaus sollte man auch immer die am oberen Rand platzierte Leiste im Auge behalten. Angezeigt wird dort nämlich der Treibstoff für den Raketenantrieb. Aber keine Angst; passiert man einer vieler Checkpoints wird der Raser wieder voll aufgetankt. Diese bringen auch einen zweiten Vorteil mit sich. Stürzt man nämlich gen Erdboden, so fängt man wieder beim zuletzt erreichten Checkpoint an. Die Zeit trudelt natürlich weiter, was im Endeffekt den Highscore in beiden Modi ausmacht. Der Unterschied zwischen Platforming und Time Trial liegt eigentlich nur im Aufbau der Strecken, wobei man beim Zeitfahren auf nahezu flachen Strecken die Runden möglichst schnell absolviert und in Platforming ebenfalls zügig und möglichst ohne Patzer von Platform zu Platform und schließlich ins Ziel fährt. Videos der beiden Modi findet ihr am Ende dieses Reviews.
Gesteuert wird das Auto traditionell via Beschleunigungssensor, wobei dieser auch zur Neigung des Wagens genutzt wird. Dies wird allerdings “nur” benötigt, wenn man sich mit aktiviertem Antrieb in der Luft befindet; wichtig ist diese Funktion trotzdem! Zur Hilfe befindet sich mittig auf dem Bildschirm eine Anzeige, welche sowohl die horizontale als auch vertikale Neigung als Orientierungshilfe anzeigt. Das Ausfahren der Luftbremse, die Aktivierung des Antriebs aber auch das Beschleunigen und der Rückwärtsgang werden per Aktionsbuttons gesteuert, deren Anordnung man durch verschiedenen LayOuts in den Optionen konfigurieren kann.
Grafik:
Man muss nicht viel drumherum reden: Das iPhone kann mehr. Dennoch sieht Jet Car Stunts im minimalistischen Gewand, bestückt mit sauberen und flachen Objekten die zudem Schatten auf die Strecke werfen und scheinbar aufwendig beleuchtet sind, einfach nur gut aus. Aufgrund der Wahl dieses Stils läuft das Game natürlich im Effekt ohne weitere Ruckler oder SlowDowns, was für das Genre extrem wichtig ist. Im Hintergrund sieht man realistische Bilder vom Himmel, welche optimal zur Atmosphäre beitragen. Nur die Buttons sehen etwas lieblos gestaltet aus.
Sound:
Musik in den Ohren eines Rennsport Fans. An Soundeffekten hat man bei “True Axis” nicht gespart. Motorengeräusche, der Raketenantrieb, das Ausfahren der Luftbremse oder auch Crashes sind mit realistisch klingenden Soundstücken unterlegt. Punktabzug gibt es aber für die fehlende Hintergrundmusik. Sicherlich hätte elektronische Musik bei Jet Car Stunts gut getan, auch wenn sie beim Spielen nicht allzu sehr fehlt. Zudem wurde eine iPod-Funktion ebenfalls nicht implementiert. Schade!
Spielspaß:
Ich kann nur von meiner Erfahrung mit Jet Car Stunts sprechen und muss zugeben, dass ich dem Spiel grenzenlos verfallen bin. Egal wo gerade Zeit zu finden ist, wird das iPhone aus dem Schlaf geweckt und die App sofort gestartet. Die Integration mit dem Social Gaming Network “OpenFeint” und des daraus folgenden globalen Wettbewerbs in Form von Highscore-Listen, ist hier besonderes Suchtfaktor, den man in dieser Form nur schwer im App Store wiederfindet. Aktive Doodle Jump Spieler werden wissen wovon ich rede.
Steuerung:
Überraschenderweise ist die Steuerung von JetCarStunts bis jetzt eine der besten die ich im Racing-Genre testen durfte. Und das ist auch gut so! Die trickreichen Strecken benötigen feinstes Fingergefühl um perfekte Landungen hinzulegen. Wem die Sensibilität nicht passt, darf auch gerne in den Optionen ein wenig rumspielen. Die Buttons lassen sich folglich auch gut bedienen und sind nicht zu klein aber auch nicht zu groß. Super!
Preis/Leistung:
Für 1,59€ kann man eigentlich nicht allzu viel erwarten, was “True Axis” hier jedoch an Qualität bietet ist fast unschlagbar. 36 Levels sind zwar im Großen und Ganzen nicht die Welt, machen aber wie gesagt um so mehr Spaß wenn man in der Highscore Liste weit oben platziert werden möchte. Der Preis ist daher absolut gerechtfertigt, wenn nicht sogar etwas bescheiden. Natürlich währen kostenpflichtige oder -freie Levelpacks willkommen. Desweiteren wären ein integrierter Leveleditor oder die Möglichkeit Replays direkt an den eigenen YouTube Channel zu verschicken nette Gimmicks.
Durchschnitt:
Fazit:
Jet Car Stunts ist das TrackMania für unterwegs, bietet stundenlangen Spaß und kann zudem einen derartigen Suchtfaktor erzeugen, dass ich mich nach diesem Review gleich wieder mit dem iPhone im Gepäck auf die Couch platziere. Hut ab “True Axis” – ein gelungener Start!
GEWINNSPIEL: Um euch die Möglichkeit zu bieten, Jet Car Stunts kostenlos zu genießen, verlosen wir unter allen Lesern, die folgenden Text retweeten und unserem Twitter-Account folgen, einen Promocode (nur im US-Store einlösbar):
RT @touch_mania verlost einen Promocode für Jet Car Stunts. Retweeten & Gewinnen!
Das Gewinnspiel wird am Sonntag ausgewertet und der Gewinner per DirectMessage benachrichtigt. Viel Glück!
Nach langer Wartezeit ist das Update 2.0 von Gi-Lo’s PocketPlayer nun endlich im App Store gelandet. Für die nächsten 2 Wochen wird es darum für 0,79€ erhältlich sein, also schlag schnell zu! In 2.0 Wurden 3 weitere Designs hinzugefügt, die originale Autolock-Funktion wird auf Wunsch auf unendlich gesetzt und der Twitter-Support ist nun vorhanden. Screenshots:
Soeben per Tweet auf dem Bildschirm gelandet, ist eine neue Ankündigung seitens Gameloft. Diese bringen den Rennspiel-Klassiker “Driver”, welcher erstmals für die Playstation veröffentlicht wurde, auf die iPhone OS Plattform.
In Driver übernimmt man als Undercover-Cop die Aufgabe des Fluchtfahrers und muss bei so allerlei kriminellen Machenschaften aushelfen. Mit der Zeit im Rücken hat man nun die Aufgabe von Punkt A nach Punkt B zu fahren und das möglichst schnell aber trotzdem mit Bedacht. Polizisten auf der Fahrbahn achten nämlich streng auf die Geschwindigkeit.
Ob die Publisher aus Frankreich auch Third-Person-Shooter Inhalte, welche man aus dem dritten Teil des Originals kennt, implementieren, oder lediglich auf rasante Rennmissionen unter Zeitdruck setzen, kann man aus dem filmischen Trailer nicht herausinterpretieren. Wirft man allerdings einen Blick auf die Handy-Variante, so ist letzteres wohl wahrscheinlicher.
Der Veröffentlichungstermin ist noch für Dezember dieses Jahres gesetzt worden.
In einem ewig langen Release-Thread veröffentlichte Gi-lo seinen (fast) neusten MobileSubstrate-Tweak, SnowCover. Damit wird das Albumcover auf dem Lockscreen in einer schöneren Art angezeigt, als wäre es eine echte CD-Hülle mit schöner Animation für das Wechseln und Pausieren eines Titels.
Das Default-Skin ist von Thyraz, weitere schöne Skins findet ihr im oben erwähnten Release-Thread. Zu haben ist SnowCover auf der Macciti-Source. Da Version 2.0 sehr viel Speicher benötigt, gibt es auch eine leicht abgespeckte, aber stark Ressourcen-schonende Version 1.1 im Thread zum Download und zur manuellen Installation. Screenshots:
Der unter Windows-Nutzern sehr bekannte Instant Messenger “Trillian” ist ab sofort auch im App Store erhältlich. Bereits im Juli des Jahres 2007 als Web-App angekündigt, hat es die native App nach langer Stille seitens Apple nun endlich in die virtuellen Ladenschränke geschafft. Unter dem netten UI befindet sich eine Unterstützung der aktuellen Messenger wie ICQ und MSN sowie die Nutzung mehrerer Konten. Angekommene Nachrichten werden mit Hilfe von Push rund um die Uhr an das iPhone bzw. dem iPod touch gesandt. Die Trillian Variante bietet zudem Avatar-Support, das direkte Verschicken von Bildern sowie eine deutsche Lokalisierung und noch vieles mehr.
Mit MoneyBook könnt ihr euer monatliches Budget kinderleicht und in extrem schickem Gewand verwalten. Die App startet schnell und nach der ersten Konfiguration lassen sich mit einem Klick neue Ausgaben eingeben. Der Rest wird vom Programm erledigt.
Wie MoneyBook funktioniert: Zunächst müsst ihr euer monatliches Budget festlegen. Auf der Übersichtsseite füllt sich nun eine Skala, direkt daneben finden sich die Top-Kategorien und eine Statistik. Die Skala zeigt an wieviel eures Budgets noch übrig ist und durch einen Pfeil wird dargestellt ob ihr euch noch im Grünen oder doch schon langsam im Roten Bereich befindet. Unter den Top-Kategorien werden die Kategorien aufgelistet in denen ihr am meisten Geld ausgegeben habt. Die darunterliegende Statistik errechnet die durchschnittliche Ausgabe pro Tag.
Bei der ersten Verwendung solltet ihr Ausgaben festlegen, die sich jeden Monat wiederholen. Z.B. Miete, Handy Vertrag oder ähnliches. Diese Kosten werden immer zum Ersten eines neuen Monats vom Budget abgezogen.
Neue Ausgaben können jederzeit hinzugefügt werden. Dazu den entsprechenden Betrag angeben und eine Kategorie auswählen. Man kann aus insgesamt 20 Kategorien wählen. Das hört sich viel an aber ich habe nur selten eine passende gefunden. Man kann auch leider keine eigenen angeben. Ein Beispiel: Mein Auto kostet mich monatliche Versicherung und muss betankt werden. Jetzt gibt es die Kategorie “Auto” aber wenn ich zweimal tanke und einmal Versicherung zahlen muss steht unter “Ausgaben” drei mal “Auto”. Die steuern erkenne ich nur an dem viel höher liegendem Betrag. Die Beste Lösung hier wäre wohl wenn der User selbst seine eigenen Kategorien erstellen kann.
Statistik: MoneyBook bietet eine hervorragende Statistik. Startet man die App sieht man auf den ersten Blick was man sich in diesem Monat noch erlauben kann. Klickt man dann auf “Statistik” bekommt man eine hübsche grafische Übersicht der letzten Monate und die jeweiligen Ausgaben. Hier sieht man sofort in welchem Monat man es übertrieben hat und wann man gespart hat. Klickt man aber auf “Top-Kategorien” bekommt man ein Balken-Diagramm, welches anzeigt in welcher Kategorie man die meisten Ausgaben zu verzeichnen hat. Zusätzlich hat man noch den Verlauf. Dort kann man jede einzelne Ausgabe genau nachvollziehen.
Die App macht was sie soll! Allerdings muss man immer selbst aktiv werden. Eine Anbindung ans Konto über Online Banking wäre genial! Außerdem passt nicht immer eine der Standard Kategorien.
Preis/Leistung:
Wenn man das App aktiv nutzt ist es sein Geld allemal Wert!
Durchschnitt:
Fazit:
MoneyBook ist sehr benutzerfreundlich, man sieht alles auf den ersten Blick und es sieht verdammt gut aus! Das Beste seiner Art!