Userland-Jailbreak “spirit” steht in den Startlöchern – Jailbreak für sämtliche iPhone, iPod touch und iPad Modelle

Bereits seit einiger Zeit kursierte das Gerücht über eine mögliche “Userland-Jailbreak”-Lösung für sämtliche i-Geräte im Netz. Die aus alten 1.x-Zeiten bekannte Methode um das Dateisystem von iPhone & Co. freizulegen, war schon vor einem Monat bereit und wurde sogar kurz nach Verkaufsstart des iPad auf selbiges demonstriert.
Laut @comex wird der nötige Exploit in wenigen Tagen veröffentlicht.

Es wird versichert, dass jedes Modell befreit werden kann, wenn es mit der aktuellen Firmware 3.1.3 (iPhone & iPod touch) bzw. 3.2 (iPad) ausgestattet ist. Da es sich hierbei um einen reinen Jailbreak handeln wird, sollten sich Benutzer, die auf eine fremde SIM-Karte angewiesen sind oder kein iPhone, welches ab Werk unlocked ist, besitzen, von einem Update auf die aktuelle Firmware fernhalten.

Zur Erklärung: Ein sogenannter “Userland-Jailbreak” bedient sich an einer Sicherheits-Schwachstelle im System des Gerätes, welche auch in nicht-befreiten iPhones, iPod touchs und iPads vorhanden ist. Die Problematik an dieser Methode ist die schnelle Reaktion seitens Apple, sobald das Leck publiziert wird.
Nutzer, die auch danach noch die “Freiheit” genießen möchten, müssen bestimmte Vorkehrungen treffen.
Wie bereits erwähnt, ist der “Spirit”-Jailbreak lediglich auf aktuelle Firmware Versionen, sprich 3.1.3 bzw 3.2 anwendbar. Da das Downgraden der Software aufgrund einer komplexen Restore-Verifizierung nicht möglich ist, muss eine sogenannte SHSH-Datei gesichert werden.
Nötige Software für die einfache Handhabung steht bereits mit “Umbrella-Firmware” zur Verfügung und kann hier heruntergeladen werden.

Sollte “spirit” veröffentlicht werden, melden wir uns selbstverständlich wieder.

[via]

“Thoughts on Flash” – Steve Jobs äußert sich in offenem Brief zu Flash

Nachdem der Streit zwischen Apple und Adobe nach der Ankündigung seitens Apple, Programme, die mit Flash CS5 geschrieben wurden, ab jetzt nicht mehr für den App Store zuzulassen, zu seinem Höhepunkt gekommen war, hat sich Steve Jobs nun in einem offenen Brief zu der Problematik geäußert.

Im folgenden haben wir Jobs’ Argumente kurz zusammengefasst.

Offenheit der beiden Systeme: Adobe behaupte immer wieder Apple Produkte seien vollkommen geschlossen, Flash dagegen sei offen. In Wahrheit sei es aber so, dass Flash nur durch Adobe vertrieben wird, also proprietär ist. Apple benutze offene Standards wie HTML5, CSS und Javascript und stelle auch die nötige Technologie (WebKit) frei zur Verfügung.

Das “ganze” Web: Adobe argumentiert, dass iPod & iPhone User nicht auf das “ganze” Web zugreifen können, da 75% der Videos auf Flash basieren. Doch sehr viele Videoportale bieten ihre Videos neuerdings auch in anderen Formaten (zB h.264), die auf dem iPhone wiedergeben werden können, an.

Sicherheit und Stabilität: In seinem Brief weist Jobs auf eine Studie von Symantec hin, die zeigt, dass Flash sehr unsicher ist. Außerdem sei Flash der Grund für die meisten Abstürze von Mac OS. Zudem gäbe es noch keine Version von Flash, die auf einem Mobilen Endgerät gut funktioniert.

Batterielaufzeit: “Um beim Abspielen von Videos eine lange Batterielaufzeit zu gewährleisten, müssen mobile Endgeräte das jeweilige Video in der Hardware dekodieren; das Dekodieren in der Software benötigt zu viel Energie” – so Steve Jobs. Derzeit wird auf den Kompressions-Standard H.264 gesetzt, der auch von den Chips sämtlicher iDevices unterstützt wird und somit nicht durch Software dekodiert werden muss.

Touch: Weil Flash ursprünglich für PCs mit Mäusen entwickelt wurde, müssen berührungsempfindliche Bildschirme viele Elemente der Script-Sprache missen. Um Touchscreen-Benutzer nicht außen vor zu lassen, müssten viele Seiten umgeschrieben werden. Selbstverständlich wäre es abwegig, Webseiten nicht gleich mit neueren Standards, wie HTML5, CSS und Javascript, umzuschreiben.

Die Entwicklung von “3rd Party Apps” mit Flash: Weil Apple mit dem iPhone SDK eine optimale Lösung für Entwickler bietet, Apps für den App Store zu schreiben, sieht das Unternehmen keinen Grund andere Plattformen zu akzeptieren. Laut Steve Jobs würde dies zu “sub-standard Apps” führen, die den Entwicklungsprozess ihres bisher erfolgreichen Fundamentes eindämmen.

Fakt ist, dass Flash nicht für das Entwickeln von iPhone OS Applikationen gedacht war, sondern viel eher auf Cross-Plattform Ebene das Programmierern unterstützen sollte. Aufgrund dessen können Entwickler von Aktualisierungen eines Gerätes nur profitieren, wenn diese für jede einzelne unterstützte Plattform greifbar ist.

Die komplette Ansprache des Apple CEO findet man unter http://www.apple.com/hotnews/thoughts-on-flash/.

Preview: DisplayRecorder – Bildschirm des iPhone aufnehmen

Der kanadische Entwickler Ryan Petrich (bekannt durch ProSwitcher uvm.) wird bald sein neustes Werk im Cydia Store veröffentlichen: DisplayRecorder schließt eine oft bemängelte Lücke: Es ermöglicht das Aufnehmen des Bildschirms, allerdings leider ohne Ton. Dabei wird die aktuelle Position der Finger als weißer Punkt dargestellt, außerdem können aufgenommene Videos direkt auf Youtube hochgeladen werden.
Kompatibel ist das Programm nur mit iPhone 3GS und dem iPod Touch der 3. Generation. Ein Releasedatum steht noch nicht fest, der Preis wird bei 4,99$ liegen.
Im Anschluss haben wir noch 3 Demovideos des Entwickler eingebettet:

[via iSpazio]

“The Center of the App Universe” – WWDC Termin bekannt: 7.-11. Juni

Brandneue Pressemitteilungen sind heute in die Postfächer geflattert und bringen im Bezug auf den Termin für die “Worldwide Developers Conference” (kurz WWDC) endlich Klarheit.
Das Event wird demnach vom 7. bis 11. Juni im Moscone Center in San Francisco unter dem Motto “The Center of the App Universe” stattfinden und neben spannenden Sessions auch den ein oder anderen Preis an Entwickler verleihen.
Um einiges interessanter ist eine mögliche Vorstellung des neuen iPhone 4G/HD, welches durch den Technologie Blog Gizmodo bereits für Aufsehen gesorgt hat.

Nähere Informationen zu dem Event findet man in Apple’s Developers Center.

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Microsofts Windows Live Messenger kommt auf das iPhone

Lange wurde spekuliert, jetzt ist es raus: Der beliebte Windows Live Messenger von Microsoft wird in einer eigenständigen App in den AppStore kommen. Es wurden bereits erste Screenshots veröffentlicht, welche die App näher zeigen.

Die Kollegen von Neowin.net enthüllten die App von Microsoft, die sich derzeit noch in der Entwicklung befindet. Im Juni 2010 soll die App dann zum Download bereitstehen. Gleichzeitig wird es auch aktualisierte Versionen der Microsoft Windows Live Essentials geben (interessant für Windows-User).

Bestimmte Kunden werden zum Beta-Test im nächsten Monat eingeladen, wobei man dazusagen muss, dass voraussichtlich auch die App für Juni eine Beta-Version sein wird. Die finale Version werden die User kostenlos per Update bekommen.

Wie die Screenshots von Neowin.net zeigen, ist die Applikation in vier Ebenen unterteilt: Social, Friends, Chat und Photos. Letztere Ebene lässt darauf schließen, dass sich mit der App auch Fotos austauschen lassen, zum Beispiel mit den Freunden.

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AdMob gibt erneut Marktanteile der Smartphone-Betriebssysteme bekannt

Wie es beim Anzeigennetzwerk AdMob üblich ist, gibt es für jeden Monat einen Bericht, der über die Verteilung der Marktanteile von diversen Smartphone-Betriebssystemen informiert. Der jüngste Bericht von März 2010 gibt bekannt, dass die Marktanteile von iPhone OS gesunken sind.

Bisher findet man in Applikationen für iPhone und iPod touch häufig übliche Werbe-Banner von AdMob. Das könnte sich durch die Einführung mit Apples neuer Werbeplattform iAd ändern. Bis auf weiteres wird es aber die Berichte zur Verteilung der Marktanteile trotzdem noch geben.

Im Bericht von AdMob steht demnach, dass 60 Prozent der iPhone OS-Zugriffe von einem iPhone kommen und 40 Prozent von einem iPod touch. Das iPhone und der iPod touch der ersten Generation haben zusammen nur noch einen Anteil von 4 Prozent. Vom iPhone 3GS und iPod touch 2G kommen dagegen die meisten Zugriffe, zusammen 64 Prozent.

Betrachtet man die iPhone OS-Versionen, die auf AdMob-Werbung zugreifen, so fällt auf, dass die Versionen 3.1.2 (42 %) und 3.1.3 (44 %) den größten Teil ausmachen. Allein 1 Prozent geht an Geräte, die eine Firmware 1.x oder 2.x installiert haben. Es wird also deutlich, dass die meisten Nutzer von iPhone und iPod touch großen Wert auf ein aktuelles System mit neuen Funktionen legen.

Seit Dezember 2009 nahm iPhone OS noch mindestens 50 Prozent der Anteile auf dem Betriebssystem-Markt ein, im März 2010 liegt der Anteil bei 46 %. iPhone OS kam durch den Zuwachs von Android-Geräten ein wenig ins Wackeln, Googles Betriebssystem vergrößerte den Marktanteil um 6 Prozent auf insgesamt 25%.

Geht es um die Verteilung der Betriebssysteme in den verschiedenen Ländern, hat Google Android das Apple-Betriebssystem bereits überholt. Android liegt mit 46 Prozent vor Apple (39 %) an der Spitze

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iPhone als Controller für das iPad – Chopper 2

Wie man hier in diesem Video sehen kann, wird das iPhone bei dem neuen “Chopper 2″ als Controller benutzt. Das iPad ist hier an einem 42 inch großen LCD TV angeschlossen. Was haltet Ihr davon, lohnt es sich ein iPad als Spielekonsole anzuschaffen?

iTunes 9.1.1 veröffentlicht

Gerade eben veröffentlichte Apple ein Softwareupdate für iTunes.

Die neue Version bringt keine neuen Features, sondern bereinigt einige Bugs welche zum Beispiel beim Konvertieren zu AAC oder beim Benutzen von VoiceOver hervorgerufen wurden. Desweiteren schraubte Apple weiter an Performance und Stabilität ihrer Multimediasoftware.

Der Changelog lautet folgendermaßen:

  • Allgemeine Verbesserung der Stabilität und Leistung
  • Behebung von Stabilitätsproblemen mit VoiceOver
  • Behebung von Problemen bei der Verwendung von VoiceOver und Genius Mixe
  • Behebung von Konvertierungsproblemen von Titel nach 128 KBit/s AAC während der Synchronisierung

Für Jailbreak-User dürfte interessant sein, dass ein Update ohne weitere Hindernisse möglich ist. Eine hundertprozentige Aussage ob das Update sicher ist, kann aber nur das Dev-Team bzw. geohot geben.