Suchergebnisse für Foxconn

Fernsehsender aus den USA zeigt Doku über Apple Zulieferer Foxconn

Regelmäßig muss Apple Kritik einstecken, wenn es um die Arbeitsbedingungen von dem Zulieferer “Foxconn” geht. Bereits letzte Woche berichtete die New York Times über die Arbeitsbedingungen unter denen Apple produzieren lässt, nun strahlt auch ein Fernsehsender in den USA eine Dokumentation zu Foxconn aus.

Die Dokumentation von CBS klärt über schlechte und lange Arbeitsbedingungen und auch über Kinderarbeit bei Foxconn auf. Zu Beginn der Doku geht es um die neuen Quartalszahlen von Apple. Apple hätte mehr iPhones verkaufen können, die Produktion kam jedoch nicht mit. Deswegen mussten viele Foxconn-Mitarbeiter Überstunden machen. Tim Cook hingegen leugnete diese Anschuldigungen in einer internen Mail. In dieser heißt es, dass Apple sich um jeden einzelnen Lieferanten kümmert.

Fakt ist jedoch, dass viele Apple-Produkte unter schwierigen Arbeitsbedingungen, wahrscheinlich teilweise sogar von Kindern, hergestellt werden. Zusätzlich sollte jedoch auch beachtet werden, dass Foxconn nicht nur für Apple, sondern auch für viele weitere führende Elektronik-Hersteller produziert.

Die Dokumentation kann hier angeschaut werden.

Erneuter Brand bei Auftragshersteller Foxconn

Bereits im Mai dieses Jahres gab es eine Explosion innerhalb einer Fabrik des taiwanesischen Auftragsherstellers Foxconn, welcher auch Apple beliefert. Wie die internationale Nachrichtenagentur Reuters nun berichtet, kam es in einer Fabrik bei Shandong erneut zu einem Feuer, Foxconn macht momentan defekte Kabel auf dem Dach dafür verantwortlich, Menschen wurden nicht verletzt. Das Feuer, welches heute Vormittag ausgebrochen war, sei bereits wieder gelöscht und – soweit möglich – alles unter Kontrolle gebracht.

Wie hoch der Schaden tatsächlich ist, kann momentan nur geschätzt werden. In dieser Fabrik soll unter anderem auch bereits die neue Generation des iPhones produziert werden. Das Feuer, so ein Sprecher Foxconns, soll auf die Produktion innerhalb der Hallen aber keine Auswirkung haben. Anbei zwei Videos, welche, auch wenn es einige ironische Kommentare unterhalb der bewegten Bilder vermuten lassen, natürlich nicht mit einem iPhone 5 aufgenommen wurden.

Weiterlesen…

Foxconn produziert 150.000 iPhone 5 täglich

Foxconn produziert gerade fleißig die iPhone 5 Modelle für Apple. Laut Digitimes werden schon 150.000 Geräte täglich produziert. Diesen Monat wird erwartet, dass insgesamt 4-5 Millionen iPhone 5 fertiggestellt werden. Im 4. Quartal 2011 sollen dann über 22 Millionen Geräte über das Laufband rollen.

Die neuen Modelle werden noch nicht verpackt, da Apple noch abwartet bis das iOS 5 fertiggestellt wird. Wir kommen einer Apple Keynote immer näher!

Foxconn erwartet 20 Millionen iPads im dritten Quartal

Foxconn, das Unternehmen, welches für Apple und zahlreiche weitere Technikgiganten Geräte herstellt, rechnet mit insgesamt 20 Millionen produzierten iPads im dritten Quartal des laufenden Jahres. Damit wird die Produktion im Vergleich zum zweiten Quartal, in dem 9,25 Millionen Geräte hergestellt wurden, mehr als verdoppelt. Für das vierte Quartal werden, wie bereits von mehreren Analysten vermutet, nach wie vor 22 Millionen Geräte erwartet. Somit würde Apple rund 42 Millionen Geräte in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres verkaufen. Zum Vergleich: Im Jahr 2010, dem Jahr, in dem das iPad erstmals vorgestellt wurde, wurden 14 Millionen iPads verkauft, nun wird Apple diese Zahl in einem einzigen Quartal deutlich toppen. Damit nähert sich die Produktion insgesamt immer schneller der magischen 100 Millionen Marke.

[via]

Eine Million Roboter für Foxconn


Der Gründer des taiwanischen Technikuternehmens Foxconn, Terry Gou, kündigte an, eine unbestimmte Anzahl seiner Mitarbeiter durch eine Million Roboter zu ersetzen. Im Moment sind etwa 10.000 Roboter im Einsatz, nächstes Jahr sollen es schon 300.000 sein. Innerhalb der nächsten drei Jahre würden dann eine Million Fertigungsautomaten bei der Produktion von Geräten für Nokia, Apple und Co. einsatzbereit sein. Hauptgrund für die Umstellung ist vermutlich die Serie an Selbstmorden im Jahr 2010. Es folgten eine Explosion im Mai und ein weiterer Tod eines Angestellten, der sich trotz 30 Prozent Lohnerhöhung vom Dach stürzte. Um sein Image wieder aufzupolieren, muss Foxconn nun tätig werden.

Die Roboter sollen nur bei einfachen Produktionsschritten wie Sprühen, Schweißen oder Zusammenbauen zum Einsatz kommen. Wie viele Arbeitsplätze genau gestrichen werden hat der Konzern bislang nicht erklärt. Bleibt zu hoffen, dass sich die Bezahlung der restlichen Angestellten durch die Wegfall einiger Posten erhöhen wird.

[via]

Gefängnisstrafe für Foxconn Mitarbeiter wegen iPad 2 Design-Leak


Bereits im Dezember 2010 wurden drei Mitarbeiter von iPad-Hersteller Foxconn verhaftet. Diese hatten das Design des iPad 2 bereits Monate vor der offiziellen Vorstellung seitens Apple an Dritthersteller verkauft, welche daraufhin exakte Hüllen anfertigen konnten.

Wie das Wall Street Journal nun berichtet, wurden die Mitarbeiter für schuldig befunden. Die Strafen in China sind für so einen Verrat hoch angesetzt. Auf bis zu 18 Monate Haft müssen sich die Mitarbeiter einstellen! Zudem muss eine Geldstrafe von 4.500$ bis 23.000$ entrichtet werden. Bein einem Monatslohn von knapp 250€ ein stolzes Sümmchen.

[via]

Foxconns iPad Fabrik nimmt Betrieb wieder auf

Wie wir letzten Monat berichteten, fand eine Explosion in der iPad Fabrik von Foxconn statt, bei der drei Menschen getötet und weitere 15 Menschen verletzt wurden. Nachdem Apple und Foxconn eine Untersuchung des Falls anordneten, berichtet das Wall Street Journal jetzt, dass die Abteilung der Fabrik, in der die Explosion stattfand, ihren Betrieb wieder aufnimmt. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden übrigens nicht öffentlich gemacht, brennbarer Staub in der Polier-Abteilung soll jedoch für die Explosion verantwortlich gewesen sein.

Hon Hai Precision Industry Co. said Thursday its polishing workshops in China resumed operation this week after an investigation into a deadly combustible dust explosion that killed three and injured 15 workers last month.

The company didn’t disclose findings of its investigation

Wie wir schon im letzten Artikel dazu berichteten, könnte die Explosion einen Verlust von 500.000 iPads bedeutet haben. Jetzt wird jedoch gemutmaßt, dass es nicht die Explosion selbst, sondern ein Problem in der Lieferkette zu diesem großen Ausfall führen könnte. Das wäre dann auch kein alleiniges Problem der Chengdu-Fabrik, in der die Explosion statt fand, sondern könnte alle Foxconn Fabriken betreffen.

[via]

Foxconn-Mitarbeiter begeht Selbstmord


Schon im Frühjahr 2010 gab es eine Reihe von Selbstmorden bei Foxconn-Mitarbeitern. Apple reagierte mit einer Lohnerhöhung um 30%. Doch nun scheint man erneut in den Fokus der Öffentlichkeit zu geraten: Ein Mitarbeiter aus dem Werk, in dem am Freitag bereits 3 Mitarbeiter wegen einer Explosion gestorben sind, hat sich von seinem Apartment-Dach in den Tod gestürzt. Somit hat Foxconn nun 14 Selbstmorde seit Anfang 2010 zu verzeichnen.

Bei Foxconn selber habe man selber noch keine weiteren Informationen über die Beweggründe. Zudem erwähnte Chairman Terry Guo, dass man begonnen habe, Mitarbeiter bei der Wohnungssuche außerhalb des Betriebsgeländes zu unterstützen.

[via]