Informationen des Nachrichtenmagazins „The China Morning News“ zufolge will Apples wichtigster Zulieferer Foxconn 20.000 neue Mitarbeiter für die Produktion der nächsten iPhone-Generation anstellen. Produziert werden soll in erster Linie in der nordchinesischen Millionenmetropole Taiyuan. Solange die grundlegenden Standards eingehalten würden, wolle man so viele Hilfskräfte wie möglich einsetzen.
Trotz Apples Beitritt in die Fair Labor Association, einer Organisation die die Arbeitsbedingungen vor Ort untersuchen soll, geriet Foxconn wegen mutmaßlicher Beschäftigung von Minderjährigen bis zuletzt in die Kritik. Auch die Bezahlung der Angestellten lässt trotz mehrfacher Gehaltserhöhung noch zu wünschen übrig: lediglich 185 Euro erhält ein Berufseinsteiger bei Foxconn monatlich. Unter Einbezug der zahlreichen Überstunden und diverser Boni kann ein langjähriger Mitarbeiter bis zu 420 Euro verdienen – von fairen Arbeitsbedingungen ist man in China da noch weit entfernt.
Lokale Medien berichten zur Stunde von Streiks auf dem Fabrikgelände. Angestellte sollen ihre Arbeitsplätze verlassen, und für eine bessere Bezahlung demonstriert haben. Ein entsprechendes YouTube-Video, dass diesen vermeintlichen Streik zeigen soll, findet ihr nach dem Break.
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