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Unruhen in China: Foxconn-Werk macht vorübergehen dicht

Apple hat Probleme mit Foxconn. Das ist aber noch nichts Neues. Sonntagabend soll es nun aber große Unruhen in China vor einem Foxconn-Werk in Peking gegeben haben bei welchen 2000 Arbeiter beteiligt waren. Der Streit fand in Taiyuan, einer Provinz von Shanxi, statt. Neben einer Reihe von Festnahmen forderten die Unruhen mehr als 40 Verletzte, ein umgekipptes Wachhäuschen, kaputte Scheiben und umgestürzte Autos worunter sogar ein Dienstwagen der örtlichen Polizei war.

Das Werk ist nun vorübergehend geschlossen und da man davon ausgeht, dass darin Teile des iPhone 5 hergestellt werden, zittern nun nicht nur die Firmenleiter in ihren Sesseln, sondern auch Apple selbst. Da das neue iPhone solch einen ungewöhnlich guten Verkaufsstart hatte, sind die Arbeiter und natürlich auch die Leiter einem sehr hohen Druck ausgesetzt, dem manche, scheinbar aber auch verständlich, nicht lange standhalten können. Gerüchten zufolge soll die Ausschreitung am gestrigen Sonntagabend mit genau diesem Problem Foxconns verknüpft sein. Ein Foxconn-Sprecher erklärte der Presse jedoch, dass der Vorfall mit einer Unstimmigkeit der Arbeiter mit einem privat geführten Wohnheim in der Nähe zu tun hatte. Inwieweit man der Aussage Glauben schenken kann, ist jedem selbst überlassen. Weiterlesen…

Foxconn zwingt Studenten das iPhone 5 zu fertigen

Über die katastrophalen Arbeitsverhältnisse bei der Fertigungsfirma Foxconn haben wir schon mehrfach berichtet. In einem neuen Beitrag aus einer chinesischen Tageszeitung geht hervor, dass mehrere Tausend Studenten an der Universität in Huai’an gezwungen werden, ihr Studium zu unterbrechen, um an der Produktion des iPhone 5 teilzunehmen.

Laut Bericht montieren die Studenten an sechs Tagen in der Woche und 12 Stunden pro Tag iPhone 5-Modelle für 193 Euro pro Monat. Der Grund für die Beschäftigung der Studenten liegt einfach darin, dass Foxconn im Moment nicht das Personal aufweisen kann, um Apples Auftrag erfüllen zu können.

Insgesamt habe Foxconn kurzfristig rund 10.000 zusätzliche Arbeitskräfte benötigt.

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Foxconn: Hinter den Kulissen von Apple’s iPad-Produktion (Video)

Die ungenügenden Arbeitsbedingungen bei Apple’s Zulieferer Foxconn hat dem Konzern aus Cupertino schon einige Male negative Pressepräsenz gekostet. Apple reagierte mit einer Lohnerhöhung bei Foxconn.

Laut dem Reporter Rob Schmitz sei dieser Schritt mehr oder weniger Kulanz, da einige Gerüchte über Foxconn nicht korrekt seien. Ihm wurde nun als zweiter Reporter überhaupt einen Einblick hinter die Kulissen und Bedingungen bei Apple’s Zulieferer gewährleistet. Schmitz hielt seine Erkenntnisse in einer Reportage fest.

httpv://www.youtube.com/watch?v=5cL60TYY8oQ

Foxconn-Mitarbeiter bekommen in der ersten Zeit nur 14 Dollar pro Tag. Zudem sind lange Arbeitszeiten nicht ungewöhnlich. Monotonie, welche bei “Fließbandarbeit” üblich ist, versucht Apple aus dem Weg zu gehen, indem Mitarbeiter täglich unterschiedliche Aufgaben ausführen. Schmitz hält die Arbeitsbedingungen bei Foxconn befriedigend.

Foxconn heuert 20.000 neue Mitarbeiter für iPhone-Produktion an

Informationen des Nachrichtenmagazins „The China Morning News“ zufolge will Apples wichtigster Zulieferer Foxconn 20.000 neue Mitarbeiter für die Produktion der nächsten iPhone-Generation anstellen. Produziert werden soll in erster Linie in der nordchinesischen Millionenmetropole Taiyuan. Solange die grundlegenden Standards eingehalten würden, wolle man so viele Hilfskräfte wie möglich einsetzen.

Trotz Apples Beitritt in die Fair Labor Association, einer Organisation die die Arbeitsbedingungen vor Ort untersuchen soll, geriet Foxconn wegen mutmaßlicher Beschäftigung von Minderjährigen bis zuletzt in die Kritik. Auch die Bezahlung der Angestellten lässt trotz mehrfacher Gehaltserhöhung noch zu wünschen übrig: lediglich 185 Euro erhält ein Berufseinsteiger bei Foxconn monatlich. Unter Einbezug der zahlreichen Überstunden und diverser Boni kann ein langjähriger Mitarbeiter bis zu 420 Euro verdienen – von fairen Arbeitsbedingungen ist man in China da noch weit entfernt.

Lokale Medien berichten zur Stunde von Streiks auf dem Fabrikgelände. Angestellte sollen ihre Arbeitsplätze verlassen, und für eine bessere Bezahlung demonstriert haben. Ein entsprechendes YouTube-Video, dass diesen vermeintlichen Streik zeigen soll, findet ihr nach dem Break.

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Foxconn soll Kinder vor Inspektion versteckt haben

Die Berichte zu den Arbeitsbedingungen, unter denen Apple fertigen lässt, scheinen kein Ende zu haben. Ein großer Hersteller für Apple ist Foxconn, der erst vor wenigen Tagen überprüft wurde. Nun behaupten zwei Foxconn-Mitarbeiter, dass minderjährige Arbeiter im Alter von 16 bis 17 vor der Inspektion versteckt, und in andere Abteilungen verlegt wurden.

Die Organisation “SACOM” aus Hong-Kong soll die Informationen von den Angestellten erfahren haben. Arbeiter, die nur 16 Jahre alt sind, werden zwar teilweise von Apple zugelassen, jedoch herrschen dort allgemein eher strenge Regeln, die im Falle von Foxconn wahrscheinlich nicht eingehalten wurden.

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ABC zeigt am Dienstag eine Dokumentation über Foxconn – “‘iFactory: Inside Apple”

Über den Apple Zulieferer Foxconn haben wir in den letzten Tagen viel berichtet. Apple hat bekannt gegeben, dass alle Zulieferer überprüft werden, und dass die Foxconn Mitarbeiter bis zu 25% mehr Lohn bekommen werden.

Der US TV Sender “ABC” bekam einen exklusiven Blick hinter die Kulissen und zeigt am Dienstag eine Reportage über Foxconn, mit dem Titel “iFactory: Inside Apple”. Der Sender hat bereits jetzt ein kurzes Vorschau Video veröffentlicht.

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Foxconn: Lohnerhöhungen von bis zu 25 Prozent

Foxconn erhöht die Löhne der Angestellten bis zum Ende des Monats um 16-25 Prozent. Experten behaupten, dass die Erhöhung eine Folge der überraschenden Inspektion am 14. Februar von Apple bei Foxconn ist.

Der neue monatliche Einstiegslohn beträgt 1.800 Yuan (216 Euro), vor drei Jahren waren es nur 900 Yuan. Zusätzlich ist es Angestellten nun möglich sich auf bis zu 2.200 Yuan hochzuarbeiten. Ein erster Schritt wurde von Foxconn getan, die Arbeitsbedingungen verbessern sich dadurch jedoch nicht sofort.

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Foxconn-Server von Hackern geknackt

Die Hacker der Gruppe “SwaggSec” haben es geschafft die Server von Foxconn zu knacken. Das Ziel der Hackergruppe war es, die vielen Beschwerden gegen die Arbeitsbedingungen anzuprangern, nun sind die Hacker in Besitz von vielen Passwörtern und Nutzernamen.

Die Hacker gelangten über eine ungepatchte Sicherheitslücke im Internet Explorer eines Mitarbeiters auf den Server. Die gefundenen Speicherauszüge, in der Fachsprache auch “Dumps” genannt, wurden nun von der Hacker-Bande veröffentlicht. Bei den erschlichenen Passwörtern handelt es sich um Online-Auftragsseiten und Logins zum Intranet.

Gefunden wurden sogar Daten von Terry Gou, dem Chef des Unternehmens. Mit diesen Daten wäre es möglich gewesen Bestellungen im Namen von großen Herstellern, wie zum Beispiel Apple, zu tätigen. Mittlerweile wurden die Logins von Foxconn geschlossen.

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