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HTC greift Apple mit ehemaligen HP-Patenten an

Der taiwanische Smartphone- und Tablet-Hersteller HTC ging gestern mit starken Beschwerden auf Apple zu. Cult of Mac zufolge handelt es sich dabei explizit um zwei Patente, die HTC vor einiger Zeit dem US-Unternehmen Hewlett-Packard (HP) abgekauft hat.

Zum einen geht es um ein Patent aus dem Jahre 2002, in dem die “Installation von Netzwerk-Diensten in einem eingebundenen Netzwerkserver” festgelegt ist. Apple verstöße angeblich mit der gesamten Produktpalette (Macs und Mobile Geräte) gegen das HTC-Patent.

Das zweite Patent beschreibt ein “System für zentrales Management eines Computernetzwerkes”, welches der taiwanische Smartphone-Bauer im Jahr 2011 HP abkaufte.

Cult of Mac geht davon aus, dass HTC mit der kürzlichen Pleite vor Gericht wieder Boden gut machen möchte. Damals ließ die Handelsbehörde ganze fünf Patente, die HTC Google abkaufte, löschen.

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Preis des iPad Mini soll deutlich unter der $499-Marke liegen

Vor ein paar Tagen berichteten wir bereits über ein mögliches kleineres iPad von Apple, welches eine Displaydiagonale von 7,85 Zoll haben soll. Auch andere Quellen wie Bloomberg und iMore schrieben bereits über das Gerät.

Die New York Times will nun erfahren haben, dass der Preis für dieses 7,85-Zoll-Tablet weit unter der $499-Marke des “normalen” iPad 3 liegen soll. Damit möchte Apple auch eine Ansage an Amazon und Google machen, die vor kurzem ihre kleineren 7-Zoll-Tablets zu Kampfpreisen für um die 200 US-Dollar angekündigt haben.

The company is developing a new tablet with a 7.85-inch screen that is likely to sell for significantly less than the latest $499 iPad, with its 9.7-inch display, according to several people with knowledge of the project who declined to be named discussing confidential plans. The product is expected to be announced this year.

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iPhone 5-Präsentation bereits am 7. August?

Den Redakteuren des britischen Technikblogs Know Your Mobile zufolge soll die neue iPhone-Generation von Apple bereits am Dienstag, den 7. August 2012 der Welt präsentiert werden.

Dies erfuhren die Mitarbeiter nach eigenen Angaben von einem glaubwürdigen industriellen Unternehmen, welches namentlich unerkannt bleiben möchte.

Apple möchte den Release-Termin damit weiter nach vorn schieben, um mit den brandneuen Smartphones der Konkurrenz mithalten zu können. Ursprünglich war der Verkaufsstart nämlich für Oktober 2012 geplant, so Know Your Mobile.

Sollte die Information des Online-Magazins tatsächlich stimmen, dürften wir in den nächsten Tagen die ersten Keynote-Einladungen von Apple an die weltweite Presse erwarten.

Was erwartet ihr euch vom nächsten iPhone?

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Abenteuer-Spiel “CrossWorlds – The Flying City” im App Store erschienen

Der Spiele-Publisher G5 veröffentlichte gestern sein neues Adventure-Game “CrossWorlds – The Flying City” in einer Vollversion. Bisher gab es das Spiel nur als Demo mit weniger Spielinhalten.

Im Spiel schlüpft man in die Rolle von Monica, die ihren verschwunden Vater in den vier zur Verfügung stehenden Welten sucht. Dabei muss sie einige Rätsel überwinden, um ihr Ziel zu erreichen. Der Hersteller verspricht jedenfalls einige Stunden Spielspaß.

Die Grafik ist äußerst detailreich und nutzt die Auflösung des Retina-Displays des iPhone 4 und 4S perfekt aus. Wer nicht voreilig knapp 4 Euro für das Spiel ausgeben möchte, kann sich auch mal die Gratis-Demo anschauen. Weiterlesen…

Apple mit US-Verkaufssteigerung der Macs im zweiten Quartal 2012

Die Marktforscher vom Institut Gartner haben einen Vorbericht zu den PC-Verkaufszahlen des zweiten Quartals 2012 in den USA veröffentlicht.

Apple konnte als einziger Hersteller in den Top 5 seinen Absatz steigern, alle anderen mussten niedrigere Verkaufszahlen hinnehmen. Über 1,9 Millionen Macs konnte der Hersteller aus Cupertino in den Vereinigten Staaten absetzen. Der Marktanteil liegt dann demzufolge derzeit bei rund 12% (Steigerung von 4,3%).

Auf den vorderen Rängen befinden sich immer noch HP und Dell. Allerdings mussten beide Hersteller herbe Rückschläge einstecken. Ihr Marktanteil mit 25% bzw. 21,7% ist jedoch noch relativ hoch.

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Google+ App nun auch für das iPad verfügbar

Vor guten zwei Monaten berichteten wir im Mai bereits darüber, dass Google für das iPhone eine komplett redesignte App seines sozialen Netzwerkes Google+ veröffentlicht hat. Die Applikation ließ sich zwar bisher auch auf dem iPad nutzen, bot aber keinen Full-Support.

Mit der aktuellen Version 3.0 bindet der Suchmaschinen-Gigant auch die iPad-User mit ein. Diese können das soziale Netzwerk von Google nun auch mit einer perfekt angepassten App nutzen und müssen dabei keineswegs auf wichtige Funktionen verzichten.

In Version 3.0 ist zudem auch für iPhone-Nutzer Neues hinzugekommen: Der Benutzer kann nun Hangouts starten und beitreten. Außerdem lassen sich Google+ Events nutzen und Fotos direkt in einen Post hochladen und einbinden.

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Google+Google, Inc.Soziale NetzeGratisDownload

Entwicklung von OS X Mountain Lion geht in die finale Phase

Apple hat am gestrigen Nachmittag bereits damit begonnen, die Golden Master-Version (GM) von OS X Mountain Lion an seine Entwickler zu verteilen.

Bei einer Golden Master-Version eines Betriebssystems handelt es sich meistens um das fertige Produkt, an dem vor Verkaufsbeginn nur noch wenige Bugs geschlossen werden, die von Developern gemeldet werden.

Montain Lion wird laut Apple rund 200 neue Funktionen beinhalten und stärker mit dem mobilen Betriebssystem iOS zusammenwachsen. Die finale Version wird noch diesen Monat für 19,99 US-Dollar zu haben sein.

Des weiteren nimmt Apple nun für Mountain Lion programmierte Anwendungen entgegen. Die Entwickler können dazu Xcode 4.4 in der Golden Master-Version herunterladen und bereits beginnen, ihre Apps zu programmieren.

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Russische Spam-App aus dem App Store entfernt

In den letzten Tagen machte sich im App Store eine unseriöse Spamming-Applikation breit. Die russische Spam-App “Find and Call” wurde nach Anweisungen des Sicherheitssoftwareentwicklers Kaspersky von Apple aus dem Store gelöscht.

Die App las das komplette Adressbuch des Nutzers aus und schickte es per Internetverbindung an einen fremden Server. Dieser sendete an die darin enthaltenen Kontakte eine SMS mit Werbung für diese Spamsoftware, sodass sie sich weiterverbreiten konnte. Als Absender gaukelte der Server die Nummer des Inhabers des Adressbuches vor, damit die Informationen für die Empfänger glaubhaft erschienen.

Die Entwickler dieser Software waren vermutlich also auf Datenklau aus. Warum diese App jemals eine Zulassung für den App Store erhalten konnte, ist bisher ungeklärt. Um solche Gefahren in Zukunft auszuschließen, wird Apple in iOS 6 den Benutzer warnen, sofern eine App auf brisante Daten zugreifen möchte.

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