Dass auch das Fernsehen an den Apple-Hype anknüpfen möchte und versucht, mit dem „Mythos Apple“ mehr und mehr junge Zuschauer vor die Bildschirme zu locken, ist inzwischen allgemein bekannt. Besonders seit dem iPad-Verkaufsstart im Jahr 2010 berichten die renommierten Kanäle regelmäßig und gerne über Apple. Dass da auch mal der ein oder andere kritische Bericht über den Sender geht, ist mehr als verständlich und in Hinblick auf die miserablen Arbeitsbedingungen beim chinesischen Zulieferer Foxconn auch begrüßenswert.
Dass ein von Gebührengeldern finanziertes Politmagazin wie Frontal21 jedoch einseitig, subjektiv und absolut verallgemeinernd über ein einzelnes Unternehmen herzieht, ist mehr als fraglich. Hatte man sich doch bereits im August letzten Jahres kritisch mit den Missständen befasst.
In einem Gastbeitrag des Online-Magazins „Fernsehkritik-TV“ wird der achtminütige Bericht, der Ende Mai im ZDF zu sehen war, nun satirisch kommentiert und kritisiert. Ein offizielles Statement der Frontal21-Redaktion gibt es allerdings nicht.


Datenschützer aus sechs EU-Ländern haben angekündigt, Klage gegen den Internet-Konzern Google zu erheben. Grund für die Empörung sind die seit einem Jahr geltenden Datenschutzbestimmungen. Diese erlauben es dem Unternehmen, personenbezogene Daten aus verschiedenen Google-Diensten zusammenzufassen und gesammelt auszuwerten.
Mitten in der Nacht stürmt ein Sondereinsatzkommando der Polizei das Schlafzimmer der Unternehmensberaterin Juliane Schubert. Gerade erst von einer Geschäftsreise zurückgekehrt, wird Juliane nach ihrer Festnahme von den Kommissaren verhört: sie soll Wohnungen und Autos angemietet haben, die zur Vorbereitung eines terroristischen Anschlags dienen sollten. Die Beweise sind erdrückend. Hat sich jemand Zugang zum Computer der Geschäftsfrau verschafft und diesen für kriminelle Zwecke missbraucht? Wie konnte es gelingen, dass jemand ihre gesamten Konten leerräumt, ohne dass die Bank misstrauisch wird?


