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Zwei Jahre nach Steve Jobs’ Tod – Wo bleibt das “One more thing”?

steve_jobs_winkend_schwarzweissEs hatte doch immer etwas prickelndes, wenn der Visionär im schwarzen Rollkragenpullover die Bühne betrat. Was er nur anfasste, es wurde zu Gold. Längst haben die einst sagenumwobenen Keynotes an Glanz verloren. Dennoch kann sich sein Nachfolger Tim Cook nicht über schlechte Zahlen beschweren. Das neue iPhone verkauft sich weit besser als sein Vorgängermodell, das Unternehmen wuchs zum wertvollsten der Welt.

Eines jedoch vermissen wir wohl alle: das “One more thing”. Heute vor genau zwei Jahren verstarb Apple-Gründer Steve Jobs an seinem jahrelangen Krebsleiden.

http://www.youtube.com/watch?v=8rwsuXHA7RA

Offizieller Trailer für Jobs-Film veröffentlicht

ashton_kutcher_jobsEndlich hat das Warten ein Ende. Bereits im vergangenen Jahr berichteten wir mehrfach über den geplanten Kinofilm zu Stve Jobs’ Leben. Nachdem der Streifen Ende Januar auf dem Sundance Film Festival Premiere feierte, wurde der Starttermin immer weiter verschoben. Vor wenigen Tagen wurde nun bekannt, dass der Film ab dem 16. August in Kinos mehrerer Länder anlaufen soll.

Heute Abend hat “Open Road Films”, die Produktionsfirma des Jobs-Films, den offiziellen Kinotrailer veröffentlicht. Bislang ist er nur auf englischer Sprache verfügbar. Ob es ein internationaler Erfolg wird, steht zwar noch nicht fest, der Clip sieht jedenfalls recht vielversprechend aus. Er kann auf Yahoo Movies angesehen werden.

Frontal veräppelt: Fernsehkritik-TV zerlegt ZDF-Beitrag über Apple

frontal21logoDass auch das Fernsehen an den Apple-Hype anknüpfen möchte und versucht, mit dem „Mythos Apple“ mehr und mehr junge Zuschauer vor die Bildschirme zu locken, ist inzwischen allgemein bekannt. Besonders seit dem iPad-Verkaufsstart im Jahr 2010 berichten die renommierten Kanäle regelmäßig und gerne über Apple. Dass da auch mal der ein oder andere kritische Bericht über den Sender geht, ist mehr als verständlich und in Hinblick auf die miserablen Arbeitsbedingungen beim chinesischen Zulieferer Foxconn auch begrüßenswert.

Dass ein von Gebührengeldern finanziertes Politmagazin wie Frontal21 jedoch einseitig, subjektiv und absolut verallgemeinernd über ein einzelnes Unternehmen herzieht, ist mehr als fraglich. Hatte man sich doch bereits im August letzten Jahres kritisch mit den Missständen befasst.

In einem Gastbeitrag des Online-Magazins „Fernsehkritik-TV“ wird der achtminütige Bericht, der Ende Mai im ZDF zu sehen war, nun satirisch kommentiert und kritisiert. Ein offizielles Statement der Frontal21-Redaktion gibt es allerdings nicht.

Telekom schafft DSL-Flatrates ab

Die Deutsche Telekom will ab 2. Mai für DSL-Verträge generelle Volumengrenzen einführen. Wer dann zu viel im Internet surft und die monatliche Freigrenze überschreitet, muss bis zum Beginn des nächsten Monats mit gedrosselter Geschwindigkeit Vorliebe nehmen.

Bislang haben sich solche Vertragsmodelle nur im Mobilfunkgeschäft etabliert. Die Begrenzung gilt für neue Verträge, die ab Mai geschlossen werden. Flatrates im herkömmlichen Sinne soll es somit künftig nicht mehr geben. Die Festnetz-Obergrenzen staffeln sich wie folgt:

  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 16 Mbit/s: 75 GB
  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 50 Mbit/s: 200 GB
  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s: 300 GB
  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Mbit/s: 400 GB

Wer das zulässige Inklusivvolumen überschreitet, könne dann nur noch mit 384 Kbit/s surfen, teilte die Telekom mit. Bestehende Verträge seien nicht betroffen. Tatsächlich umgesetzt werden solle dieses Modell nach eigenen Angaben frühestens 2016; bislang soll die neue Vertragsklausel noch nicht angewandt werden. Wann die Geschwindigkeitsbremse tatsächlich komme, hänge von der Entwicklung des Datenverkehrs ab.

[via]

Datenschützer gehen gegen Google vor

Datenschützer aus sechs EU-Ländern haben angekündigt, Klage gegen den Internet-Konzern Google zu erheben. Grund für die Empörung sind die seit einem Jahr geltenden Datenschutzbestimmungen. Diese erlauben es dem Unternehmen, personenbezogene Daten aus verschiedenen Google-Diensten zusammenzufassen und gesammelt auszuwerten.

So ist es beispielsweise möglich, die angesehenen Videos auf YouTube mit E-Mail-Daten von GMail zu verknüpfen. Damit kann dann ein sogenanntes Super-Profil von Nutzern erstellt werden, das weitreichender ist, als User-Profile anderer Anbieter.

Wie die französische Datenschutzbehörde Cnil gestern mitteilte, habe Google bisher nicht auf die Kritik an seinem Umgang mit Nutzerdaten reagiert. Bislang dürfte sich der Suchmaschinen-Gigant ohnehin wohl kaum an den Vorwürfen stören: bislang fehlen die rechtlichen Grundlagen, um große Sanktionen gegen Google zu verhängen. Die EU plant jedoch noch in diesem Jahr die Verabschiedung einer neuen Datenschutzverordnung, die Strafen von bis zu zwei Prozent des weltweiten Umsatzes eines Unternehmens möglich machen würde. Im Falle Googles wären das bis zu 760 Millionen US-Dollar.

ApfelTech wünscht frohe Ostern

Zum heutigen Ostersonntag wünschen wir euch ein frohes und erholsames Osterfest mit eurer Familie, euren Bekannten und euren Freunden.

Wir hoffen, dass euer Osternest vom Regen verschont wurde und sich das Wetter wenigstens für einen kleinen Ausflug an der frischen Luft anbietet. Genießt den Tag! :)

Herzlichst, euer ApfelTech-Team

TV-Tipp: ARD-Themenabend „Im Netz“

themenabend-im-netzMitten in der Nacht stürmt ein Sondereinsatzkommando der Polizei das Schlafzimmer der Unternehmensberaterin Juliane Schubert. Gerade erst von einer Geschäftsreise zurückgekehrt, wird Juliane nach ihrer Festnahme von den Kommissaren verhört: sie soll Wohnungen und Autos angemietet haben, die zur Vorbereitung eines terroristischen Anschlags dienen sollten. Die Beweise sind erdrückend. Hat sich jemand Zugang zum Computer der Geschäftsfrau verschafft und diesen für kriminelle Zwecke missbraucht? Wie konnte es gelingen, dass jemand ihre gesamten Konten leerräumt, ohne dass die Bank misstrauisch wird?

Der ARD-Thriller „Im Netz“, der heute Abend um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird, zeigt die Verletzlichkeit der digitalen Identität im Internet. Im Anschluss an die Sendung folgt die 30-minütige Dokumentation „Die Spur der Datendiebe“. Gezeigt werden Fälle, bei denen Nutzer zu Unrecht verdächtigt wurden. So wird beispielsweise die Geschichte von Hans P. erzählt, dem vorgeworfen wurde, Kinderpornos im Internet gekauft und mit Kreditkarte bezahlt zu haben.

Mit dem heutigen Themenabend will die ARD die Zuschauer für das Thema sensibilisieren. Ob die Filme ihre Versprechen halten und ob die pompösen Beschreibungen tatsächlich zutreffen, wird sich zeigen.

Neue Gerüchte: 4K-Fernseher in weniger als 12 Monaten auf dem Markt

iTV-Konzept-Bild (Bild: ScreenLion - Copyright)Und wieder einmal brodelt es in der Gerüchteküche. Heute ist es das Online-Magazin DigiTimes, das einen Informanten aus der Zulieferindustrie zitiert. Demnach plant Apple einen Fernseher mit 4K-Auflösung auf den Markt zu bringen. Dies entspricht einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln. Auch die Spracherkennung Siri sowie ausgeklügelte Bewegungssteuerung und Internetfunktionalität sollen mit an Bord sein.

Zusammen mit dem Zulieferer Foxconn habe man über den Ablaufplan der Produktion beraten, heißt es. Unsicher sei noch, welche Bildschirme verbaut werden sollen, da nahezu alle Unternehmen, die Ultra-HD-Panels herstellen, schon mit maximaler Kapazität produzieren. Grund dafür sei die hohe Nachfrage aus China.

In der engeren Auswahl stünde LG, das im zweiten Halbjahr mit der Produktion beginnen soll. Sollte sich das bewahrheiten, ist mit einer Veröffentlichung schon Ende diesen Jahres, spätestens aber 2014 zu rechnen.