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Apple schaltet altes Testflight-Betaprogramm ab

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Apple kaufte im letzten Jahr die Firma Burstly auf, welche damals an Testflight gearbeitet hat. Der Betatesting-Dienst ist mittlerweile fester Bestandteil des iOS-SDKs, weshalb Apple die alte Version von Testflight schließt.

Wie in einem Support-Dokument beschrieben, werden am 26. Februar alle Beta-Apps abgeschaltet, die noch die alte Version von Testflight nutzen. Entwickler sollen anschließend manuell auf Apples Variante umsteigen.

Die neuste Version von Testflight unterstützt bis zu 1000 Betatester gleichzeitig, eine solche Beta muss aber bei signifikanten Änderungen durch den Review-Prozess gejagt werden. Außerdem laufen Betas nach dreißig Tagen ab, was Entwickler dazu zwingt, regelmäßig eine neue Version hochzuladen. Dies sind Voraussetzungen, die Apple neu eingeführt hat und einige Entwickler verärgert.

Solltet ihr euch nach einer Alternative zu Testflight umschauen, kann ich HockeyApp empfehlen.

1Password 5.2 integriert Zwei-Wege-Authentifizierung, vereinfacht Einstieg für neue Nutzer

AgileBits hat 1Password für iOS gestern einem interessanten Update unterzogen. Das Update konzentriert sich hauptsächlich auf zwei Punkte: ein einfaches Einrichten für neue Nutzer und Zwei-Faktor-Authentifizierung für Pro-Nutzer.

1P-iOS-Login-Creator

Mit dem Login Creator können neue Nutzer in wenigen Sekunden ihre Daten einrichten. 1Password unterstützt über hundert verschiedene Webseiten, die beim Anlegen eines Benutzers automatisch die richtige URL, Namen und Icon anzeigen. Der Login Creater schlägt natürlich auch sichere Passwörter vor, die nach Belieben angepasst werden können.

1P-iOS-OTP

Für Pro-Nutzer hat AgileBits eine Funktion namens One-Time-Password in das Update gepackt. Diese Funktion erlaubt es, Passwörter für die Zwei-Faktor-Authentifizierung in 1Password selbst zu erhalten. Dafür muss man einfach nur den richtigen QR-Code abspeichern und erhält anschließend die Codes, die sich jedes Mal verändern. Damit fliegt Authy vom iPhone.

Anschließend hat AgileBits die Erweiterung leicht verbessert und Fehler behoben. 1Password ist eine kostenlose App samt In-App-Einkauf, um Pro-Funktionen, wie das oben beschriebene One-Time-Password.

Nexus 6 ohne Fingerabdruck-Sensor, Apple soll Schuld sein

Das Nexus 6, Googles Flaggschiff-Smartphone, besitzt keinen Fingerabdruck-Sensor und kann man dem ehemaligen Motorola CEO Dennis Woodside Glauben schenken (via The Verge) soll Apple Schuld daran sein.

2011 nutzte Motorola bereits einen solchen Scanner, der damals von Authentec geliefert wurde. Diese Firma wurde jedoch von Apple für einen Wert von 356 Millionen US-Dollar aufgekauft. Viele sahen Authentec als den besten Lieferanten in diesem Bereich. Da die Konkurrenz nicht gut genug ist, hat sich Motorola dazu entschieden, keinen Scanner in das Nexus 6 zu packen.

Setups: Sebastiaan de With über Videospiele, Road-Trips und Hackintosh

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Nach einer Ruhepause ist die Setups-Interview-Reihe wieder gestartet. Heute interviewe ich den niederländischen Designer Sebastiaan de With über sein Setup, sein 16.000-Kilometer Road-Trip mit dem Motorrad und Gaming. Weiterlesen…

“Film Noir”-Puzzler FRAMED kostenlos erhältlich

Mir war FRAMED bis heute früh nicht bekannt. Auch Hideo Kojimas Lob – für ihn war FRAMED das Spiel des Jahres – ging an mir vorbei. Das Spiel ist aber derzeit kostenlos im App Store erhältlich und macht eine Menge Spaß.

Wer auf ein “Film Noir”-Szenario, jazzige Musik und Rätsel steht, sollte sich FRAMED definitiv laden.

Tweetbot für Mac verschwindet aus dem App Store, Token-Limit wahrscheinlich Schuld

Wie es aussieht, ist Tweetbot for Mac Twitters Token-Regelung zum Opfer gefallen. Der Twitter-Client von Tapbots wurde aus dem App Store entfernt und der obere Tweet lässt darauf deuten, dass die App nicht mehr zurück kommt.

Vor einiger Zeit gab Twitter bekannt, Clients, welche Twitters eigene App nachahmen, nur noch eine beschränkte Anzahl an Tokens zur Verfügung zu stellen. Jeder Twitter-Account braucht eines dieser Token, um sich in eine Drittapp einloggen zu können. Tapbots scheint nun keine mehr für Mac zur Verfügung zu haben, was bedeutet, dass sich keine Nutzer mehr einloggen können. Sollte Twitter Tweetbot auch keine weiteren mehr geben wollen, wird die App wohl aus dem Store entfernt.

Was das für die weitere Entwicklung des Clients bedeutet, ist nicht bekannt. Tapbots setzte den Preis der App damals auf rund 20€, um die spätere Entwicklung zu garantieren, sollte dieser Fall einmal eintreten. Nutzer, die die App zurzeit nutzen, sind übrigens sicher. Ihre Logins werden weiter funktionieren.

Apple Watch Akkulaufzeit soll im Schnitt 19 Stunden betragen

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Es wird noch dauern, bis wir die Apple Watch in den Händen halten können, die Gerüchteküche brodelt aber bereits jetzt schon. Die aktuellsten Gerüchte, die von 9to5mac in die Welt gestreut wurden, handeln von unser aller Lieblingsthema: die Akkulaufzeit.

Laut “Quellen” soll der Akku der Apple Watch im Schnitt zwei bis drei Tage lang halten, sollte die Uhr nicht benutzt werden. Wird sie wiederum ständig genutzt, schafft der Akku zwei bis vier Stunden. Die eigentliche Akkudauer soll sich um die 19 Stunden drehen, wenn Apps nur dann geöffnet werden, wenn man sie auch braucht. Da es sich um eine Uhr handelt, macht es Sinn, nur dann auf die Uhr zu schauen, wenn man entweder die Zeit wissen will, schnell in eine App muss oder eine Benachrichtigung erhalten hat.

Apple soll sich für die Apple Watch für einen starken Prozessor und einen hochauflösenden Bildschirm entschieden haben, zwei Faktoren die an der Akkuleistung nagen. Der “S1-Chip” – wie 9to5mac ihn nennt – soll die gleiche Leistung liefern können, wie beispielsweise der A5-Chip im derzeitigen iPod touch. Auch der Bildschirm soll konstant 60 Frames pro Sekunde anzeigen.

Wie es aber nun schlussendlich wirklich aussehen soll, werden wir wohl erst erfahren, wenn wir die Apple Watch selbst besitzen. Vieles hängt von der Benutzung der jeweiligen Person ab. Will jemand alle paar Minuten wissen, wie spät es ist, schafft der Akku nur wenige Stunden. Schaut man aber nur auf den Bildschirm, wenn eine Benachrichtigung eintrifft, sollte man es über den Tag schaffen.

Wie wichtig ist die Akkulaufzeit für euch?

Avid plant kostenlose Version von Pro Tools

Mit Pro Tools First hat Avid eine kostenlose Version ihrer Audio-Software – vergleichbar mit Logic Pro – angekündigt, die im Laufe des Jahres veröffentlicht werden soll. Pro Tools kostet eigentlich etwa um die 800€.

Pro Tools First ist eine abgespeckte Version der DAW-Lösung, welche beispielsweise nur vier Spuren gleichzeitig erlaubt. Auch können Audio-Produktionen nicht als MP3-Datei exportiert werden. Eine komplette Liste der Funktionen gibt es hier. Mit Pro Tools First schlägt Avid einen interessanten Weg ein, da zusätzliche Funktionen als eine Art In-App-Einkauf freigeschaltet werden können. Wie dieses In-App-Angebot aussehen soll, ist dato noch nicht bekannt.

Die kostenlose Lösung von Pro Tools soll bereits in diesem Quartal erscheinen. Die Podcaster und Musiker unter uns können dann einen Blick auf die Software werfen.