Alle Artikel von

Sony Music Unlimited – Spotify Konkurrent im Test

Streaming-Angebote boomen – egal ob Musik, Film & TV oder ganz frisch Videospiele. Da überrascht es kaum, dass Sony als eines der drei weltweit größten Major-Labels nicht auch ein Stück vom Kuchen abhaben will. Ein paar Wochen habe ich nun Music Unlimited quer über verschiedene Plattformen getestet, denn aktuell bietet Sony den Service ab nur 3€ für 90 Tage an. Warum selbst dieser kleine Betrag Geldverschwendung gefährlich nahe kommt, werde ich hier ausführen.

Das Angebot selbst ist gut, wenn es auch nicht ganz mit Spotify mithalten kann. Bis auf Nischen ist aber wirklich fast alles abgedeckt. Die Qualität ist hingegen selbst mit aktivierter Option für hochwertiges Streaming nur akzeptabel, eben genau so wie bei sämtlichen anderen Streaming-Diensten, von Sony hätte ich dennoch mehr erwartet. All das war jedoch vorher zu erwarten und ist für den Preis kein Beinbruch. Nein, das wirkliche Problem sind die Apps, durch die die Musik zum Benutzer kommt.

PS4

Abonniert und zuerst ausprobiert über Sonys aktuelles Flaggschiff: die PlayStation 4. Schon hier gibt es einen ersten faden Beigeschmack: CDs oder digitale Musik, beispielsweise im MP3-Format, lassen sich auf der PlayStation 4 im Gegensatz zum Vorgänger (noch) nicht abspielen. Die einzige Möglichkeit auf Sonys neuer Konsole Musik zu hören ist also Music Unlimited, dafür aber auch systemweit und überall. Bis der Spaß überhaupt losgehen konnte, dauerte es gut fünf Minuten, denn die ersten Startversuche der App endeten nur in Server-Fehlermeldungen. Als ich es schließlich doch geschafft hatte, bestätigte sich der erste maue Eindruck: Langsam und umständlich aber immerhin hübsch anzusehen. Der Gesamteindruck der PlayStation 4 App verschlechterte sich mit der Zeit sogar. Mehr als eine halbe Stunde Musik am Stück ist, egal zu welcher Tageszeit, selten möglich. Zu gerne meldet Music Unlimited irgendwelche Fehler. Mal kann der Server nicht kontaktiert werden, mal wird dieser angeblich gerade gewartet, oder die PlayStation verliert einfach die Verbindung zu meinem WLan-Netzwerk. Häufig geht dies einher mit einem kompletten Absturz der Konsole. Wie bereits gesagt, immerhin sieht sie hübsch aus.

Weiterlesen…

Der Mac wird 30, iWork Update, In-App-Rückzahlung [100 Sekunden]

Zuverlässig wie die Deutsche Bahn kommt die wöchentliche Folge ApfelTech in 100 Sekunden. Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn ihr uns auch nach dieser Folge noch gut findet, würden wir uns über Mund- und Socialnetworkpropaganda freuen, denn ihr Zuschauer allein haltet das Format am Leben. Nun aber ein unauffälliges Lächeln aufgesetzt, hier kommen die aktuellen Themen:

iPhone sorgte für Neuorientierung bei Android

Vlad Savov für TheVerge.com:

Apple’s boast that the iPhone changed everything about the mobile industry has received some support from one of Android’s original software architects. Chris DeSalvo, who worked alongside Andy Rubin at Danger before joining Google to build its mobile OS, says that the iPhone’s announcement forced everyone on his team to realize that they “are going to have to start over.”

Wer jetzt noch verneint, dass Apple den Smartphone-Markt definiert hat, liegt schlicht falsch. Natürlich hat man in den letzten drei Jahren in einigen Dingen beim kleinen grünen Roboter genauer hingeschaut; aber wer weiß, wo dieser Markt heute ohne Apple wäre. Wahrscheinlich immer noch bei Hardware-Tastaturen, Eingabestiften und beschnittenen, nicht gut angepassten Desktop-Betriebssystemen.

Nach der Jahrtausendwende überraschte Apple den Markt mit dem iPod, erst sieben Jahre später erschien das erste iPhone, 2010 die Evolution iPad. Das nächste wirklich große Ding ist wohl nicht vor 2015 zu erwarten, die ständige, schon seit zwei Jahren andauernde Nörgelei über Apples angeblich verlorene Innovationskraft ist nichts anderes als kurzsichtig.

Every once in a while a revolutionary product comes along that changes everything.

- Steve Jobs, Macworld 2007

FaceTime Audio kommt auch auf den Mac

Juli Clever für MacRumors.com:

With a simple way to answer telephone calls and chat requests from all devices, those in Apple’s ecosystem will have little reason to resort to alternative VoIP apps when communicating with other Apple users. FaceTime audio is also a high-quality VoIP choice, as it uses the AAC-ELD codec for Full-HD Voice. AAC-ELD is designed to provide CD-like audio quality for voice calls, delivering high speech and audio quality at a low coding delay.

Mit der jüngsten Beta zu OS X 10.9.2 hat Apple das von iOS 7 bekannte FaceTime Audio auch auf den Mac gebracht. Auf dem iPhone habe ich dieses Feature erst vor ein paar Wochen für mich entdeckt und bin immer noch jedes Mal aufs Neue begeistert von der gebotenen Qualität. Den großen Durchbruch wird es aufgrund geringer Verbreitung von Macs wohl auch jetzt nicht erleben, könnte aber für einige Kunden durchaus ein (weiterer) Grund für den Umstieg auf OS X sein.

Nächster Halt: AirDrop? Der hier vorzufindene Bruch zwischen OS X und iOS stellt für mich einen der größten Fehltritte Apples der letzten Jahre dar.

 

WhatsApp: 400 Millionen monatliche Nutzer

Casey Newton für TheVerge.com

Messaging apps have exploded in popularity this year, and few are growing faster than WhatsApp. The global messaging phenomenon announced today that it has reached a significant milestone: 400 million active users each month, with 100 million of them joining in the last four months alone.

Unzureichende Verschlüsselung, Jahres-Abo für einen Dollar (das sind ja fast 2 DM!), bis vor ein paar Tagen ohne iOS 7 Design – selbsternannte Experten deutscher IT-Foren sagten schon vor Monaten den Tod von WhatsApp voraus, geworden ist daraus bis heute nichts. 400 Millionen monatliche Nutzer – und das ohne einen einzigen Euro in Werbung zu investieren – sprechen da eine ganz andere Sprache.

Auch ich bin einer der 400 Millionen Nutzer. WhatsApp ist werbefrei, kostet fast nichts und tut genau das, was es soll – warum sollte ich also auf einen anderen Service umsteigen? Wegen Hochsicherheitsverschlüsslung? Das Gesicht desjenigen, der meine WhatsApp-Konversationen mitliest, würde ich gerne mal sehen.

PlayStation 4 in Europa gestartet

Vorhin klingelte sicher nicht nur bei mir der Paketdienst mit der lang erwarteten PlayStation 4, denn heute darf Sony den Europa-Start ihrer neuesten Konsole feiern. Wer nicht schon seit Monaten im Internet oder Fachhandel vorbestellt hatte, musste um die Konsole regelrecht kämpfen.

Im Sony Center in Berlin warteten gestern weit mehr als 1000 Fans schon seit frühen Morgenstunden auf rund 1000 Konsolen, bekannte Let’s Player führten durch das sechs Stunden andauernde Bühnenprogramm, viele prominente Gesichter ließen sich auf dem “Blue Carpet” ablichten. In den wenigen Verkaufsstellen die an anderen Orten Mitternachts-Launchs geplant hatten, ging es drunter und drüber – nicht nur Scheiben gingen dabei zu Bruch. Ein Ticket-System, wie wir es von Apple Stores kennen, gab es nicht. Wer jetzt noch eine Konsole erwerben möchte, muss sich bis ins neue Jahr gedulden oder um die 700€ (Originalpreis: 399€) für einen Ebay-Kauf in die Hand nehmen. Die 1-Millionen-in-24-Stunden-Marke vom US-Start dürfte Sony in Europa locker überbieten können, trotz Lieferengpässen.

Nach ein paar Stunden Killzone: Shadowfall scheint sich das PlayStation Network nun langsam zu erholen. Wenn alles wieder rund läuft, gibt es hier auf ApfelTech einen ausführlichen Test zur vielversprechenden PlayStation-App.

icon
PlayStation®AppPlayStation Mobile Inc.UnterhaltungGratisDownload

Foxconn investiert 30 Mio Dollar in US-Fabrik

Buster Heine für CulfofMac.com:

Apple and other tech companies have come under fire for taking all their manufacturing to China, but iPhone-maker Foxconn is looking to turn the tables a bit with its announcement that it plans to build a new $30 million high-tech manufacturing plant in Pennsylvania.

Apple-Zulieferer Foxconn macht schon seit Jahren immer wieder neue Schlagzeilen aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen. Bis auf makabere Fangnetze zeigte man sich bisher aber nicht wirklich bemüht, den Missständen entgegenzuwirken. Ein erster großer Schritt könnte nun ein neues großes Werk in den USA sein.

Wie Foxconn-Vorsitzener Terry Gou erklärt, wolle man in den kommenden zwei Jahren 30 Millionen US-Dollar in den Bau einer Fabrik in Pennsylvania investieren. Zwar gäbe es bereits zwei Anlagen in Kalifornien sowie Texas, die neuen Pläne seien jedoch größer und stellen eine Investition in die “Renaissance” Amerikas als Herstellungsland dar, so Gou. Das fertige Projekt soll somit rund 500 Arbeitsplätze bieten.

Zumindest aus Sicht des Marketings ein cleverer Schritt, den Arbeitern in China hilft aber auch dies nicht. Ich würde immer noch gerne 20€ mehr für mein nächstes iPhone zahlen, wenn das Geld direkt an die dort angestellten Arbeiter geht.

Knock – die einfachste Art den Mac zu entsperren

Es sind die kleinen Dinge, die das Leben verbessern. Meine letzte Lebensverbesserung hört auf den Namen Knock und macht nichts anderes, als mein MacBook zu entsperren. Mit zwei Klopfern auf mein iPhone. Wie es das tut und warum es so toll ist, erfahrt ihr genau jetzt!

Weiterlesen…