Ben Cousins arbeitet an innovativen iOS-FPS – The Drowning

Ben Cousins, der früher an der Battlefield-Reihe mitgewirkt hat, arbeitet mit seinem Team Scattered Entertainment, früher Ngmoco Sweden, gerade an dem Free-to-Play First-Person-Shooter The DrowningZwei interessante Dinge kündigt er vorweg an: The Drowning soll konsolengleiche Qualität darbieten und es wird eine innovativ angepasste Gestensteuerung implementiert. Und nachdem ich erst letztens darüber geschrieben habe, wie virtuelle Controller das größte Kreuz von iOS-Gaming sind, macht mich die Ansage sehr neugierig.

httpv://www.youtube.com/watch?v=POSWi7rx45E

Der Trailer hat ein bisschen was von Alfed Hitchcocks Die Vögel — zumindest wenn die Vögel humanoid große, durch ein Ölleck mutierte Zombies wären. Der Titel spielt in der nahen Zukunft, in dem die Apokalypse durch eine schwarze Substanz eingeleitet wird, die Vögel in menschenähnliche Monster verwandelt. Die Geschichte hört sich zumindest nicht komplett nach typischer Zombieapokalypse an — von daher schon mal einige Pluspunkte gesammelt.

Was sich allerdings noch besser anhört, ist das neue Steuerungskonzept, das Scattered eigens für The Drowning entwickelt. Gegenüber Eurogamer hat Cousins gesagt, dass virtuelle Controller vom FPS-Publikum abgelehnt werden und er sich deswegen nach einem neuen System gesehnt hätte. Seine Lösung liegt in der Gestensteuerung. Man spielt The Drowning mit nur zwei Fingern — geschossen wird mit einem Tap von zwei Fingern, wobei die Mitte der Finger der getroffene Punkt ist. Das Umschauen übernehmen Wischbewegungen, während der Charakter über Antippen mit einem Finger des Ortes platziert wird — klingt recht simpel und ist nach der Aussage von Cosuins äußerst präzise und schnell. 

The Drowning macht sich ebenfalls den Free-to-Play Trend zu Nutze. Hierbei wird aber versprochen, dass es kein pay-to-win geben werde. Alle Gegenstände können nicht einfach gekauft werden, sondern müssen erspielt werden. Es gibt im Spiel insgesamt 50 Waffen, die allesamt zusammengebaut werden müssen. Durch In-App Einkäufe kann man seine Chance erhöhen Bauteile zu finden.

The Drowning erscheint 2013 und wird vollkommen Free-to-Play sein. Die Mischung aus Postapokalypse, Ben Cousins Leitung, konsolengleiche Grafik, Die Vögel und eine eigens kreierte Steuerung hören sich mehr als vielversprechend an. Vielleicht schafft es Scattered endlich ein zufriedenstellendes Steuersystem zu erschaffen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Autor: Benjamin Wojkuvka
liebt Spiele - jeder Art - und behauptet einer der verlorenen Power Rangers zu sein. Mag Videospiele, Mishka, das MinMaxPrinzip, the Mars Volta & mahvel, Baby! The Twitters hier, PewOinkPew hier.
  • eobreit

    Und was soll das jetzt sein? Ich glaube ich bin nur noch von verrückten umgeben. Was soll die Welt mit so vielen unnützen gedankenlosen Ballerspielen? In Wirklichkeit braucht das doch kein Mensch.

    • Philipp N.

      Brauchen wir ein 4. Modern Combat, brauchen wir ein tausendstes Call of Duty, brauchen wir ein fünftes Battlefield?
      In Wirklichkeit braucht der Mensch keine Spiele, er sollte lieber anstatt auf sein Smartphone zu starren, seine sozialen Kontakte pflegen. Und zwar nicht via Facebook, Skype, WhatsApp etc.

  • netsurfer912

    Und wofür steht bitte FPS? Frames Per Second???

    • oli79

      fps= first person shooter (wer lesen kann ist (den rest kennste ja ;) ))