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  schrieb am 23 September 2012 um 2:03

iPad als “Bord-Bibliothek”: Piloten fliegen ohne Handbuch im Cockpit

Die Piloten der US-Fluglinie American Airlines haben für ihre berufliche Zukunft die Erlaubnis bekommen ihre gedruckten Handbücher auf ihr iPad zu übertragen, um so übersichtlicher und einfacher arbeiten zu können. American Airlines (AA) betritt hiermit erstmals den Weg zum papierlosen Cockpit ohne übliche Logbücher, Checklisten oder Navigationskarten.

Einfach sei es nicht gewesen das 600-Gramm schwere iPad als Co-Pilot zuzulassen, doch nach einigen Testphasen im Gesamtumfang von mehreren Monaten und langen Genehmigungsverfahren bekam AA die langersehnte Zusage der amerikanischen Luftfahrtbehörde.

American Airlines ist das erste Unternehmen, das diese Genehmigung für alle Phasen des Fluges bekommt

-gibt die Fluggesellschaft stolz in einer Mitteilung bekannt. Mit Deutschland verglichen ist der amerikanische Schritt keine große Besserung, sondern lediglich eine Anpassung an eine längst überfällige Maßnahme. “Lufthansa” fliegt seit über 13 Jahren papierlos.

Ein weiterer wichtiger Grund, der von American Airlines angesprochen wurde, ist die Einsparung von Geldern. Über 1,2 Millionen US-Dollar (etwa 940.000 EUR) will das Unternehmen jährlich einsparen, da die alten 12-Kilogramm-schweren Sammlungen aus Karten und Handbüchern angeblich den Kerosin-Verbrauch so immens steigern, dass die Fluggesellschaft derartige Endsummen errechnen konnte. 12.000 Seiten Papier umfasst die “Bord-Bibliothek” eines einzigen Piloten.

Allgemein nimmt die Tablet-Nutzung im Flugzeug immer mehr zu. Nicht nur die Tatsache dass einige Fluggesellschaften einen iPad-Leihservice während des Fluges anbieten wie es Jetstar derzeit schon macht, sondern auch amerikanische Konzepte, die ein iPad für die Flugbegleitung vorsieht. Die Stewardessen könnten so immer auf dem aktuellsten Flugstand gehalten werden und Essenswünsche oder andere Bestellungen aufnehmen und bequem drahtlos an andere Flugbegleiter im Flugzeug weitergeben. Was die Zukunft bringt wird sich zeigen.

[via]

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Autor: Aaron Baumgärtner

Ich bin 20 Jahre alt und komme vom schönen Bodensee. Seit vielen Jahren bin ich fasziniert vom großen US-Konzern und versuche stets auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. Seien es neue Produkte oder die Firma selbst.

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  1. Antworten

    G18 Noob

    23 September 2012 um 7:30

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    Echt guter Artikel. Macht so weiter.
    Das man im Flugzeug das Essen mit einem iPad bestellt finde ich nicht so toll, weil es dann ja gar keinen persönlichen Kontakt mehr gibt. In den Apple Stores läuft der Service ja auch mit iPads rum. Irgendwie mag ich das nicht.

  2. Antworten

    Johannes

    23 September 2012 um 11:34

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    Ich weiß nicht. Bei einem elektronischen Gerät ist die wahrscheinlichkeit zum Ausfall immer noch größer als bei einem materiell vorliegendem Text. In vielen Bereichen mag das nichtig sein, aber bei so sicherheitsrelevanten Dingen wie dem Fliegen nicht. Ein Handbuch kann man schließlich zu großen Teilen auch noch lesen, wenn man Kaffee drüber gekippt hat. Wenn ein iPad plötzlich keinen Mucks mehr von sich gibt siehts schlecht aus.

    • Antworten

      Kim

      24 September 2012 um 18:44

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      Wie wäre es mit fallback geräten?
      Es wäre bestimmt ebenso möglich diese geräte immer auf dem gleichen stand zu halten

  3. Antworten

    Manuel

    23 September 2012 um 12:25

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    Das essen wird auf dem IPad serviert!

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