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  schrieb am 26 September 2012 um 17:40

Die Technik hinter dem “Blitz”

Für alle, die sich nicht mit der Funktionsweise des neuen Lightning-Connectors auseinander setzen möchten sei gesagt, kauft nur Originale USB-Kabel und Adapter, alle anderen werden wahrscheinlich NICHT funktionieren!

Wenn du jetzt noch dabei bist, dann hast du entweder ein physikalisches Verständnis und möchtest dich auch in deiner Freizeit mit Schaltungen und Technik beschäftigen oder du möchtest einfach erfahren, was denn jetzt so neu und besonders ist bei dem neuen Dock-Connector. Denn das Problem an sich ist relativ interessant. Die Pins sind verschieden verteilt bei verschiedenem Einsetzen des Kabels. Dies erfordert, dass das iPhone (bald auch iPod oder andere Devices) wissen, ob das Kabel richtig oder “falsch” rum reingeschoben wurde.

Aber fangen wird doch lieber von vorne an. Apple sagte bei der Bekanntgabe des “Lightning”, dass der neue, vollständig digitale Connector erkennt, welche Signale das Zuberhör benötigt und diese bereitstellt. Ein Mitarbeiter von Double Helix Cabels hat herausgefunden, dass der Anschluss noch einiges mehr kann um den Betrieb in beiden Ausrichtungen zu ermöglichen.

Einige Pins sind in beiden Ausrichtungen, im folgendem nur noch oben und unten bzw. top und bottom genannt, symmetrisch. Ein Beispiel dafür ist die Stromzufuhr, was auch sinnvoll ist, da die aktive Technik Strom benötigt und daher wenn das iPhone vollkommen leer ist erst einmal Strom braucht. Andere Pins sind wiederum asymmetrisch und haben somit einen anderen Platz oben als unten. Dies geht schön aus dem Aufschrieb heraus, auf welchem man die verschiedene Polung von top und bottom einsehen kann.

Durch diese Asymmetrie muss das iPhone nun herausfinden in welcher Ausrichtung das Kabel angeschlossen wird. Hierfür gibt es wahrscheinlich einen kleinen eigenen Chip im iPhone selbst und einen weiteren im Kabel. Dieser kleine Chip im Kabel dient nicht nur für die Ausrichtung, sondern auch als “Identifikations Chip” und somit werden alle Kabel, Adapter und jedes Zubehör, welche nicht von Apple zertifiziert oder hergestellt wurde nicht funktionieren. Diesen Chip zu kopieren bzw. die Funktionsweise von ihm wirklich herauszufinden wird wahrscheinlich kein leichter Weg und in einer Sackgasse enden.

Jetzt bist DU dran. Schreib in die Kommentare Fragen bzw. Unklarheiten zu diesem System und natürlich auch wie du diesen Schritt von Apple findest.

[via,Bild2]

WEITEREMPFEHLEN:

Autor: Maximilian Jalea

Maxi, 17 Jahre, bekennender Mathe- und Physik-Freak. Wenn man ihn mal ohne sein iPad sieht, dann ist das ein ganz besonderer Moment. Neben der Schule findete man ihn auch im Handballtraining oder beim Violine spielen.

Diskussion / Kommentar schreiben

  1. Antworten

    Steffen

    26 September 2012 um 17:53

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    Was genau kann das Ding denn nun alles???

    • Antworten

      Mösi

      26 September 2012 um 19:42

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      Ich tippe darauf, dass das Ding Kaffe kochen, Wäsche waschen und bügeln kann :P

    • Antworten

      Jens

      26 September 2012 um 20:58

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      Ich wäre auch dafür, dass es Hausaufgaben machen kann!

  2. Antworten

    flysnop

    26 September 2012 um 18:19

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    genau das gilt es herauszufinden :)
    habe gerade erst gesehen das es 8 pins pro seite sind… mhmm… :)

  3. Antworten

    Mojo

    26 September 2012 um 18:29

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    Wie geht des dann mit einer dockingstation mit diesem chip

  4. Antworten

    Olli

    26 September 2012 um 19:07

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    Dockinglösungen sind kein Problem solange der Anschluss per Lightning passiert. In der Dockingstation können die Anschlüsse dann 1:1 durchgeleitet werden.

  5. Antworten

    Serhan

    26 September 2012 um 22:30

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    Ich geb den Chinesen maximal 2 Monate! “Sackgasse” ist stark übertrieben :)

  6. Antworten

    Tajamali

    27 September 2012 um 8:28

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    Um reversible zu sein müssen doch auf der bottom side die pins antiparallel verlaufen. So dass immer an Platz 2 und 3 D+ und D- ist.
    Und nicht auf beiden seiten links. Denn dann ist es einmal auf Platz 6/7 und einmal 2/3.

  7. Antworten

    René

    27 September 2012 um 14:49

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    Sieht irgendwie wie spiegelverkehrt aus.

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