
Die Google-Suche App gibt es schon eine ganze Weile. Seit kurzem bietet sie aber auch die Möglichkeit mit Spracherkennung zu suchen. Hört sich ja schon sehr schön an, aber gibt es auch einige Nachteile beziehungsweise komische Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen?
Der optische Eindruck der App ist gewohnt sehr einfach gehalten. Startscreen ist die normale Google-Suche, wie man sie auch im Web erreichen kann. Unter der Suchleiste kann man dann noch seinen Verlauf anschauen, per Druck auf den Sprache-Button einen Begriff sagen, welche dann gesucht werden soll beziehungsweise die anderen Dienstleistungen von Google in Anspruch nehmen. Unter dem Begriff “Apps” versteckt sich nämlich so einiges. Dort kann man unter anderem auf den Übersetzer, den Reader und seine eigenen Docs (und alle anderen Sachen die man in sein Google Drive hochgeladen hat) zugreifen. Voraussetzung ist natürlich, dass man ein Google Account hat und sich per Klick auf Anmelden im oberen rechten Eck auch angemeldet hat. Bei einem Klick auf die verschiedenen Apps wird man teils auf die mobile Seite geleitet, teils aber auch auf die Desktopversion. Mich selbst hat das aber nicht gestört, da immer die besser angepasste Seite für das iPad angezeigt wird.
Die Suchefunktion ist relativ schnell. Hier gilt der Satz, der über jeder Suchanfrage seither bei Google steht. Millionen von Ergebnissen in weniger als einer halben Sekunde. Das merkt man! Auch die Umsetzung von Sprache in Schrift funktioniert relativ flott, wenn auch teilweise nicht richtig. Merkbar ist aber, je schneller man spricht und je mehr man sagt, desto schlechter wird die Erkennung. Eigennamen und Orte bzw. Sehenswürdigkeiten findet die App aber trotzdem sehr stabil und schnell.
Zu den vorhin schon eingeworfenen Nachteilen gesellt sich aber auch so einiges. Beim Durchlesen der Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen wird man schon etwas stutzig. Da haben wir es aber auf unseren Apple Devices noch relativ gut. Google behält sich vor Protokolle über zum Beispiel die Suchanfragen, die IP-Adressen und die Geräteeigenschaften zu machen. Darüber hinaus sogar “Telefonieprotokolle wie Ihre Telefonnummer, Anrufnummer, Weiterleitungsnummer, Datum und Uhrzeit von Anrufe, Dauer von Anrufen, SMS-Routing-Informationen und Art der Anrufe”. Dieser letzte Punkt wird aber bei Benutzung mit Apple-Devices nicht zutreffen. Im Weiteren wird noch erwähnt, dass “Bei der Nutzung standortbezogener Google-Dienste erheben und verarbeiten wir möglicherweise Informationen über Ihren tatsächlichen Standort [...]“. Was mit diesen Daten danach angestellt wird bleibt leider im Ungewissen. Weiter unten nur noch die Anmerkung, dass Google “die erhobenen Informationen zur Bereitstellung, zur Instandhaltung, zum Schutz sowie zur Verbesserung dieser Dienste, zur Entwicklung neuer Dienste und zum Schutz von Google und unseren Nutzern” nutzen wird. Zu diesem gesamten Thema gibt es schon viele Beiträge und ich will darauf jetzt auch nicht weiter eingehen, da es ja eigentlich um die App geht und nicht um Googles Politik. Darüber soll sich jeder sein eigenes Bild machen.
Die App ist mit viel Zeitaufwand programmiert worden und ist meiner Meinung auf jeden Fall ein Download wert. Man sollte nur Aufpassen mit welchen Informationen man die Suche und damit auch Google füttert.
Im Anschluss gibt es noch ein kleines Video der App, welche die wichtigsten Dinge noch einmal in bewegten Bildern zeigt und einige Bilder. Wenn Ihr wollt könnt ihr euch selbst nochmal mit dem Umfang der Datenschutzbestimmung und der Nutzungsbedingungen auseinander setzen.




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Buklau
12 August 2012 um 12:15Bewerten:
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Was ein süßer YouTube-Kanal MrMaxxBaxx :D
Simon
12 August 2012 um 14:29Bewerten:
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XD!
Stay connected with apfeltech
ApfelTech in 100 Sekunden (14. Juni 2013)
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