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  schrieb am 23 März 2011 um 21:25

Live Interior 3D – Inneneinrichtung leicht gemacht

Im September beginnt mein erstes Jahr auf der Uni. Ab Ende August werde ich vermutlich in Köln in einer Wohnung leben und auf eigenen Füßen stehen.
Damit ich mich auch in meinem neuen Zuhause wohl fühle, muss jedes kleinste Detail geplant werden.

Damit dies klappt suchte ich vor kurzem nach einer App, mit der ich meine Wohnung planen kann.
Hier kommt  Live Interior 3D von BeLightSoft ins Spiel, eine App mit der man simpel und schnell eine fiktive Wohnung einrichten kann.

Erste Schritte

Wenn ihr die App zum ersten Mal startet öffnet sich ein Fenster bei dem ihr entweder ein neues Projekt erstellt, ein fertig eingeräumtes oder ein leeres Zimmer öffnet.

Interface

Als ich Live Interior das erste Mal öffnete, musste ich sofort an Google SketchUp denken. Viele Elemente ähneln Google’s 3D Software. Regelmässige SketchUp User werden sich also sofort wohl fühlen.

Ansichten

Es gibt drei verschiedene Ansichten in Live Interior.
Es gibt eine 2D Ansicht die einem Blueprint ähnelt, eine 3D Ansicht und eine Split Ansicht die beide vereint.

3D Ansicht

Da sich die 2D Ansicht von selbst erklärt, konzentrieren wir uns auf die 3D Ansicht.
Es gibt in dieser Ansicht drei verschiedene Renderoptionen. Je realistischer Option, je mehr wird der Prozessor belastet. In der einfachen “Licht- und Schattenlosen Ansicht” kann man problemlos durch das Zimmer navigieren ohne, dass der Lüfter eines Macbooks bläst. Als ich jedoch die “Licht” oder gar die “Licht und Schatten” Ansicht angeschaltet habe, hat meine 2007er Macbook ganz schön lärm gemacht.

In der 3D Ansicht gibt es nur wenige Möglichkeiten das Haus zu verändern. Diese Ansicht dient größtenteils nur der Anschauung des fertigen Hauses.

Tools

In der 2D Ansicht besitzt man eine Reihe an Tools um das Haus einzurichten. Mauern ziehen und Boden legen sind wohl die wichtigsten Funktionen.

Library

In der Library findet man alle Einrichtungsgegenstände die man braucht. Von Türen und Fenster bis zu Fernseher und Mikrowelle ist fast alles in dieser Mediathek zu finden. Falls das gewünschte Objekt aber nicht in Live Interior zu finden ist, kann man problemlos Gegenstände aus Google’s “3D Warehouse” importieren. Hier findet man eine große Kollektion an Gegenständen, die in SketchUp erstellt wurden.

Inspector

Im Inspector hat man die Möglichkeit jeden einzelnen Gegenstand zu verändern. Größe, Ausrichtung und Aussehen sind nur einige der zahlreichen Funktionen.

Neben verschiedenen Texturen und Farben hat man hier die Freiheit die Live Interior Gegenstände zu verändern und dem eigenen Geschmack anzupassen. Ich muss aber zugeben, dass manche der Texturen nur meinen Großeltern gefallen würde.

Fazit

Live Interior 3D ist eine einfach zu nutzende, doch effiziente App. Ich (und mene Freundin) habe(n) mehrere Stunden damit verbracht eine fiktive Wohnung einzurichten und sie meinem Geschmack anzupassen.

Der Google SketchUp Import ist eine nette Funktion, die einem erlaubt die selbst erstellten wunderschönen Möbel zu importieren und dann in das Haus zu platzieren.

Live Interior 3D gibt es in einer Pro Version und in einer Standard Version, die im App Store erhältlich sind. Für all diejenigen, die die App antesten wollen können sich hier eine Probeversion laden.




Autor: Kevin W.

Ich bin 20 Jahre alt und Mitbegründer von ApfelTech. Ich bin verrückt nach Technologie, Apple-Aficionado, Blogger und Student. Ich leite zusammen mit Charel ApfelTech und arbeite an meiner späteren Karriere als digitaler Journalist. Zu finden bei Twitter und via Mail erreichbar.

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Diskussion / Kommentar schreiben

  1. Antworten

    lucasneubert

    23 März 2011 um 21:41

    Bewerten: Daumen hoch 3 Daumen runter 0

    ich fände es gut wen das apfeltech team mal eine beitrag hiervon machen würde —> http://www.whited00r.com/ das ist eine custemfirmware die 4.3 auf ipod touch 1g,2g und iphone 2g,3g bring ( die werden ja von dem neuen update seitens apple nichmehr unterstützt)

    • Antworten

      patrickkremer

      23 März 2011 um 22:21

      Bewerten: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

      Das ist echt sehr interessant!
      Danke für den Hinweis Lucas :)

  2. Antworten

    TheKleini666

    24 März 2011 um 7:13

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    ahm…
    ich bin mir nicht sicher welche blog das war aber ich glaube touch-mania oder touchbite der schon über whitedoor berichtet hatte.
    Wenn nicht tut es mir Leid dann war es ein anderer Blog.
    Und zu whitedoor:
    Das ist schon ein “älteres” Projekt, was mit 4.0 oder 4.2.1 angefangen hat.
    Und da ich ein iPhone 4 und einen iTouch 1G hatte probierte ich dies gleich aus.
    Ich wollte dann beide vergleichen, aber es ist nicht 4.3 was dan drauf ist sondern 3.2.1 + jailbreak + vorinstallierte bundles wie zum Beispiel Multitasking (funktioniert schlecht),… Und mein iPod war danach so extremst langsam…

    Das Whitedoorproject ist eine gute Idee, aber die Umsetzung ist meiner Meinung nach verbesserungs bedürftig.

    • Antworten

      patrickkremer

      24 März 2011 um 13:25

      Bewerten: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

      Naja, also Ich hab das ganze ebenfalls getestet und habe statt 4.2.1 + Jailbreak
      nun 3.1.3 mit whited00r “Jailbreak” und muss sagen das es bei mir um einiges schneller läuft. Kann natürlich nicht sagen wie das mit dem iPod Touch 1G ist ^^

      AbyssTrion

  3. Antworten

    TheKleini666

    24 März 2011 um 18:08

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    @patrickkremmer
    Oh ups tschuldingung ich meinte 3.1.3 :/
    Tut mir leid…

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