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copped
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  schrieb am 29 Oktober 2010 um 17:35

Review: Microsoft Office 2011

Seit Microsoft Office 2011 vor wenigen Tagen zum Verkauf freigegeben wurde, genoss es überwiegend positive Rezensionen – die Softwaresuite hat sich anscheinend tatsächlich verbessert. Ich habe Office 2011 zwei Tage lang ausgiebig getestet und werde im Folgenden von meinen Erfahrungen berichten.

Allgemein entspricht Office 2011 meinen Erwartungen an ein funktionsfähiges und einfach zu verwendendes Softwarepaket für den Alltag. Viele, wohlgestaltete Templates machen den Einstieg in eine hinter den Kulissen doch eher komplexe Welt mit zahlreichen erweiterten Optionen für neue Nutzer relativ einfach.

Word 2011

Word 2011, das Flaggschiff der Office-Suite, bewährt sich im Arbeitsalltag durch eine hervorragende Performance und durch den einfachen Zugang zu den am häufigsten benötigen Funktionen durch das verbesserte Menüband. Wie in allen anderen Office-Programmen greifen Dokumentvorlagen auf vordefinierte Farbschemen zurück, die man mit einem einzigen Mausklick ändern und somit das Aussehen des Dokumentes an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Mehrere Bearbeitungs- und Betrachtungsmodi helfen, das geöffnete Dokument aus verschiedenen “Blickwinkeln” zu betrachten. Eine herausragende Neuerung ist der Vollbildmodus, der nun eine Lese- und eine Schreibvariante anbietet. Jetzt können auch mehrere Autoren gleichzeitig ein Dokument bearbeiten, ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen.

3D-Effekte, Reflexionen, Schatten, Glühen und andere Schnickschnack-Effekte lassen sich beeindruckenderweise durch eigene Vorlagen mit wenigen Mausklicks auf markierten Text anwenden und sind für den alltäglichen Gebrauch durchaus eindrucksvoll. Geometrische Formen für Visualisierungs- oder Layoutzwecke lassen sich problemlos und schnell einfügen und beliebig anpassen. Um komplexe Strukturen wie Workflows oder Hierarchien darzustellen, hat Word ein extrem einfach zu bedienendes Feature namens SmartArt – über eine Toolbox lassen sich in kurzer Zeit beeindruckende und komplexe Grafiken erstellen.

Eine weitere nützliche neue Funktion ist die Verwaltung von Ebenen: sich überlagernde Elemente sind nun kein Mysterium mehr, weil sie endlich übersichtlich dargestellt und bearbeitet werden können. Ebenen werden im dreidimensionalen Raum veranschaulicht – hiermit hat Microsoft ein überaus tolles neues Feature in Word gepackt.

Für Schüler, Studenten und Lehrer dürfte vor allem der neue Formeleditor nützlich sein, der nun kein externes Programm mehr ist und eine Fülle an mathematischen Zeichen bietet. Fertige Formeln können zur erneuten Verwendung in einer Sammlung gespeichert werden.

Professionelle Vorlagen helfen, hübsch gestaltete Dokumente auf die Schnelle zu erstellen und auch zu veröffentlichen. Von Rechnungen über Briefe bis hin zu ganzen Magazinen hat sich Microsoft Mühe gegeben, flexible Layouts zu gestalten, die wiederum mit einem Mausklick ein komplett anderes Farbschema annehmen können. Die Layoutansicht für Veröffentlichungen macht Word zu einem Desktop Publishing Tool, wobei der Workflow immer noch von den eigentlichen Profi-Anwendungen wie Adobe InDesign getoppt werden kann.

Excel 2011

Die neue Version von Microsofts Tabellenkalkulation hat ihre Tradition größtenteils bewahrt. Obwohl der Programmstart schneller und die allgemeine Performance wesentlich besser als die Werte des Vorgängers Excel 2008 sind, hat Excel für mich am wenigsten erwähnenswerte oder gar beeindruckende neue Features. Die Bedienung des Programms fühlt sich starr an – am Workflow muss Microsoft meiner Meinung nach definitiv arbeiten.

Dennoch bringt Excel eine überaus praktische neue Funktion in die Welt der Tabellenkalkulation – Sparklines. Um Trends und Entwicklungen in einem definierten Bereich der Tabelle zu verfolgen, kann man nun eine Sparkline, ein Mini-Diagramm, in eine Zelle einfügen. Mithilfe von Visual Basic können erfahrene Anwender diverse Arbeitsschritte automatisieren oder Tabellen interaktiv machen. Die Einbindung externer Datenquellen wie FileMaker ist nach wie vor unübertroffen. Datenbalken im Hintergrund einer Zelle können die enthaltenen Werte visualisieren.

Hübsche Tabellen ohne großen Arbeitsaufwand erstellen konnte man mit Excel noch nie wirklich, was sich durch die neue Version leider nicht geändert hat; deswegen wird Numbers die Tabellenkalkulation meiner Wahl bleiben. Was erweiterte Funktionen angeht, liegt Excel jedoch weiter vorne und ist für mich ein verwendbares und leistungsstarkes Programm, das sich neuen Benutzern leider von der sturen Seite zeigt.

PowerPoint 2011

Neben Word hat PowerPoint 2011 den größten Überraschungsfaktor. Im Gegensatz zum Vorgänger hat PowerPoint 2011 jetzt elegantere Übergangseffekte, die aber immer noch nicht ganz an den Glanz von Apples Keynote herankommen. Der Workflow ist einwandfrei; neue Inhalte lassen sich in kurzer Zeit mit wenig Aufwand einfügen und ansprechend gestalten. Für die Kompatibilität mit Windows-Rechnern ist PowerPoint die beste (und offizielle sowie am besten aussehende) Alternative zu Keynote, welches zwar PPT-Dateien exportieren kann, aber Inhalte nicht hundertprozentig in das neue Format überträgt.

Die neue Referentenansicht ist meiner Meinung nach zwar komplett von Apples Keynote abgekupfert, bringt jedoch feine Verbesserungen mit ins Spiel, die einen gut geplanten Vortrag unterstützen. Ansehnliche neue Folienübergänge werten das gesamte Programm auf. Mit Visual Basic lassen sich zusätzliche interaktive Elemente in Präsentationen einbinden – ein starkes Feature, gegen das Apple nicht so schnell ankommen wird. Skripte in Präsentationen, Tabellenkalkulationen oder Textdokumenten werden von der iWork-Suite nicht unterstützt.

Microsoft hat für PowerPoint 2011 ebenfalls neue Vorlagen dazugepackt, die wie bei den anderen Office-Programmen für hübsche Präsentationen zuständig sind. Auch hier kann man mit nur einem Mausklick sämtliche Schriften und Farben ändern. Die neuartige Darstellung von Ebenen ist von Word 2011 übernommen und stellt sich überlappende Elemente übersichtlich dar.

Office 2011 wird meiner Meinung nach dank der sehr guten Resonanz ein Erfolg werden und die Office-Suite für die Macintosh-Plattform ein gutes Bisschen bekannter und beliebter machen. Für Schüler, Studenten und Privatpersonen gibt es Office bereits ab 96 Euro, die Business-Version kostet 230 Euro. Haushalts- bzw. Volumenlizenzen sind für beide Varianten erhältlich. Outlook 2011 ist im Home and Student-Paket leider nicht enthalten – meiner Meinung nach sind Mail.app, Adressbuch.app und iCal für eine gute Organisation allerdings ausreichend.

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Autor: dlindenkreuz

Daniel Lindenkreuz gestaltet gerne kreative Dinge, macht gute Musik und schreibt gelegentlich interessanten Kram hier auf Apfeltech sowie Nachrichten mit maximal 140 Zeichen auf so einer sozialen Plattform mit massig Hype.

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  1. Antworten

    @unersetzlich

    29 Oktober 2010 um 18:08

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    Schönes Review!
    Gibt's eigentlich eine Demo von Office 2011?
    Weiß nicht so recht ob lieber iWork oder Office for Mac?

    • Antworten

      dlindenkreuz

      29 Oktober 2010 um 19:28

      Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

      Eine Demo gibt es leider nicht, dafür gibt es aber ausführliche Reviews ;) Ob du iWork oder Office wählen solltest, kommt darauf an wie viel Geld du ausgeben willst (iWork ist günstiger) und wie sehr du an Office (z.B. von Windows) gewöhnt bist.

  2. Antworten

    @unersetzlich

    29 Oktober 2010 um 18:08

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    Schönes Review!
    Gibt's eigentlich eine Demo von Office 2011?
    Weiß nicht so recht ob lieber iWork oder Office for Mac?

    • Antworten

      dlindenkreuz

      29 Oktober 2010 um 19:28

      Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

      Eine Demo gibt es leider nicht, dafür gibt es aber ausführliche Reviews ;) Ob du iWork oder Office wählen solltest, kommt darauf an wie viel Geld du ausgeben willst (iWork ist günstiger) und wie sehr du an Office (z.B. von Windows) gewöhnt bist.

  3. Antworten

    c2fel

    29 Oktober 2010 um 18:49

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    bin zwar ein Microsoft-hater :P
    aber ich finde iWork nicht wirklich gut… Ich habe seit einigen Tag Office '11, TOP!

  4. Antworten

    c2fel

    29 Oktober 2010 um 18:49

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    bin zwar ein Microsoft-hater :P
    aber ich finde iWork nicht wirklich gut… Ich habe seit einigen Tag Office '11, TOP!

  5. Antworten

    Steve Jobs

    30 Oktober 2010 um 22:15

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    An die Übergange von Keynote kommt keiner ran.
    1:0 für Keynote

  6. Antworten

    Steve Jobs

    30 Oktober 2010 um 22:15

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    An die Übergange von Keynote kommt keiner ran.
    1:0 für Keynote

  7. Antworten

    jkj

    01 November 2010 um 15:59

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    iwork ist am übersichtlichsten!

  8. Antworten

    jkj

    01 November 2010 um 15:59

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    iwork ist am übersichtlichsten!

  9. Antworten

    Hafi

    02 November 2010 um 18:56

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    bei mie stürtzt powerpiont dauernt ab wenn ich die presentation anschaun will
    ist das bei nochjemanden so ?

  10. Antworten

    Hafi

    02 November 2010 um 18:56

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    bei mie stürtzt powerpiont dauernt ab wenn ich die presentation anschaun will
    ist das bei nochjemanden so ?

  11. Antworten

    Rabbit

    21 November 2010 um 11:20

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    Hi,

    ich bin vor etwas mehr als einem Jahr auf MAC umgestiegen, würde ich wieder tun. Beruflich habe ich noch viel mit Windows zu tun, tausche auch mit Kollegen Office Dokumente aus (Excel; Word; Powerpoint). iWork ist sicherlich gut, OpenOffice passt nicht immer gut zu den Office Dokumenten. Ich habe mir vor einer Woche Office2011 gekauft und muss sagen klasse!

    MfG Rabbit

  12. Antworten

    Rabbit

    21 November 2010 um 11:20

    Bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

    Hi,

    ich bin vor etwas mehr als einem Jahr auf MAC umgestiegen, würde ich wieder tun. Beruflich habe ich noch viel mit Windows zu tun, tausche auch mit Kollegen Office Dokumente aus (Excel; Word; Powerpoint). iWork ist sicherlich gut, OpenOffice passt nicht immer gut zu den Office Dokumenten. Ich habe mir vor einer Woche Office2011 gekauft und muss sagen klasse!

    MfG Rabbit

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