Soeben hat Apple auf dem Special Event “Back To The Mac” neben FaceTime, dem App Store für Mac und Mac OS X 10.7 zwei weitere tolle neue Produkte vorgestellt: Bühne frei für das neue MacBook Air und für iLife ‘11!
Wie schon korrekt vorhergesagt, ist das neue MacBook Air mit 1,7 cm Dicke flacher als sein Vorgängermodell geworden und hat nun eine neue Form, die man besonders gut erkennt, wenn man das Notebook von der Seite betrachtet.
Es gibt zwei verschiedene Modelle, eines mit einem 11,6-Zoll- und eines mit einem 13,3-Zoll-Bildschirm. Auch hier haben sich die Gerüchte, die das Event begleiteten, bewiesen. Die Displays haben eine Auflösung von 1366×768 Pixel bzw. 1440×900 Pixel.
Es hat jeweils einen USB-Anschluss links und rechts und bietet – je nach Wahl – 64 GB, 128 GB oder 256 GB Speicherplatz über einen vom iPad übernommenen und verbesserten Flash-Speicher. Der Flash-Speicher ist direkt auf dem Motherboard installiert und unterscheidet sich somit vom vorherigen Solid-State-Drive (SSD). Diese Neuerung spart eine Menge Platz im Inneren des MacBooks und ermöglichte es Apple, eine größere Batterie zu verbauen.
Die neue Batterie hat eine Lebensdauer von 7 Stunden; das MacBook kann damit bis zu 30 Tage im Standby-Modus verbringen. Das Modell mit dem 13-Zoll-Bildschirm bietet die Möglichkeit, über ein eingebautes Lesegerät für SD-Karten, mobil Fotos zu übertragen. Mit ein wenig Kreativität lassen sich die aktuell erhältlichen, größeren Speicherkarten problemlos als Speichererweiterung verwenden. Sicherer gegenüber physikalischen Schäden als eine externe Festplatte ist diese Lösung allemal.
Nvidias GeForce 320M ist eine energieeffiziente Grafikkarte, die vor allem gut mit den Intel Core 2 Duo-Prozessoren zusammenarbeitet und ist im MacBook Air einer der Gründe für die lange Batterielaufzeit. Wenn man das MacBook im Apple Store bestellt, kann man zwischen einem 1,4GHz-, einem 1,6GHz-Prozessor (11-Zoll-Modelle) oder zwischen einem 1,86GHz- und einem 2,13GHz-Prozessor wählen. Der Arbeitsspeicher ist bei der Konfiguration im Apple Store auf bis zu 4GB erweiterbar und hat standardmäßig 2GB.
Mit einer Mini DisplayPort-Schnittstelle lassen sich externe Bildschirme wie das Apple Cinema Display oder andere Monitore über einen Adapter anschließen.
Multi-Touch und eine Kamera sind nach wie vor gleich geblieben. Apple wirbt zudem mit Umweltschutzmaßnahmen, die vor allem bei der neuen Batterie zum Vorschein kommen.
Einen Touchscreen, wie sich viele Apple-Fans gewünscht haben, gibt es beim MacBook Air nicht und wird es auch bei anderen Macintoshs in der nahen Zukunft nicht geben.
Sämtliche neuen MacBooks werden mit Mac OS X 10.6 Snow Leopard und iLife ‘11 ausgeliefert. Mac OS X 10.7 Lion wird es erst ab Sommer 2011 geben.
iLife ‘11 bringt neue Versionen von allen fünf bisherigen Programmen der Multimediasuite, iPhoto, iMovie, GarageBand, iDVD und iWeb. Apple hat bei der Präsentation vor allem Wert auf iPhoto, iMovie und GarageBand gelegt.
iPhoto ‘11 zeigt signifikante Änderungen vor allem im Vollbild-Modus, welcher anscheinend in der neuen Version hinsichtlich der Benutzeroberfläche zu überwiegen scheint. Dies muss allerdings nicht unbedingt schlecht sein – man kann zwar keine anderen Programme im Hintergrund sehen, jedoch wird die gesamte Bildschirmfläche sinnvoll ausgenutzt und man wird bei der Betrachtung einzelner Fotos nicht abgelenkt.
Viele Neuerungen findet man bei der Funktion, mit welcher man Fotoalben gestalten und online bestellen kann: Im Vollbildmodus lassen sich die einzelnen Seiten viel einfacher zusammensetzen. Eine Übersicht der Projekte beschränkt sich nun nicht mehr auf die Sidebar; vielmehr werden diese in einem Bücherregal à la iBooks dargestellt.
Über ein integriertes Email-Formular lassen sich Bilder auch im Vollbildmodus bequem versenden – Facebook-Uploads sind selbstverständlich auch möglich.
iMovie ‘11 bringt viele neue ansprechende Bearbeitungstools mit sich; nun lässt sich unter anderem der Sound einzelner Abschnitte eines Videos anpassen. Generell hat Apple bei der Editierung von Audioinhalten zugelegt, was iMovie ‘11 aufwertet und immer “professioneller” macht.
Ein weiteres neues Feature erlaubt es, Trailer im großen Stil zu produzieren – zumindest wurde die “Movie Trailers”-Funktion auf dem Event so vermarktet. 15 verschiedene Stile mit eigenen Soundtracks stehen zur Auswahl.
Wie in iPhoto seit iPhoto ‘10 kann nun iMovie ‘11 auch aus bewegten Bildern Gesichter von Personen automatisch erkennen und diese in den Metadaten markieren. Dies hilft bei der Suche von Videoclips.
One-Step Effects ermöglichen es, mit nur einem Mausklick ganze Szenen schnell zu verändern. Es werden Uploads auf Vimeo, Facebook und YouTube unterstützt.
GarageBand ‘11 lehnt sich ein bisschen weiter an den “großen Bruder” Logic an, indem es jetzt auch die mächtige Flex Time-Funktion beherrscht, mit welcher man Audiosamples wie zum Beispiel eine Aufnahme vom Schlagzeug nach Lust und Laune an den Rhythmus anpassen kann, falls die eine oder andere Note (hier: die eine oder andere Snare) mal nicht so ganz im Takt sein sollte.
Groove Matching passt sämtliche Audiospuren an die Drums an, sodass diese den durch das Schlagzeug definierten Feel übernehmen. Dies macht Songs, die mit Garage Band produziert werden, stimmiger.
Sieben neue Ampsimulationen (Verstärker für beispielsweise Gitarre oder E-Bass), fünf neue Effekte und 22 neue Einführungsvideos für Instrumente werden mit GarageBand ‘11 eingeführt. “How did I Play?” merkt sich, wenn man sich während einer digitalen Lernsession für ein Instrument wie Klavier oder Gitarre verspielt hat und ermöglicht es, im Nachhinein Fehler zu betrachten und das Gespielte zu wiederholen.
iWeb ‘11 und iDVD ‘11 haben leider keine so große Aufmerksamkeit von den Entwicklern erhalten und haben dementsprechend weniger Neuerungen. iWeb ‘11 kann jedoch Änderungen auf der eigenen Website automatisch auf Facebook veröffentlichen und iDVD ‘11 bringt neue Themen mit.



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Tim
20 Oktober 2010 um 23:08Bewerten:
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doof, dass es kein neues iWeb gibt, meins geht nicht mehr….
Henning Stepputtis
20 Oktober 2010 um 23:30Bewerten:
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Ähm… im unteren Teil steht doch, dass iWeb '11 ein Update bekommen hat, aber eben kein großes erwähnenswertes.
Tim
20 Oktober 2010 um 23:08Bewerten:
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doof, dass es kein neues iWeb gibt, meins geht nicht mehr….
Henning Stepputtis
20 Oktober 2010 um 23:30Bewerten:
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Ähm… im unteren Teil steht doch, dass iWeb '11 ein Update bekommen hat, aber eben kein großes erwähnenswertes.
Henning Stepputtis
20 Oktober 2010 um 23:41Bewerten:
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Eins sehr schöner und auch ausführlicher Blogpost. Respekt an dieser Stelle. Eine Sache würde ich doch noch einmal gerne Wissen, hat Steve nicht gesagt und so steht es meiner Meinung nach auch auf der Seite, dass die Speicherkapazität der "Festplatte" des MacBook Air schon bei 64GB im kleinsten Modell und nicht erst bei 128GB anfangen? Ansonsten aber wie gesagt ein sehr gelungener Blogpost.
dlindenkreuz
21 Oktober 2010 um 10:42Bewerten:
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Dankedanke! Habe beim Schreiben des Artikels eher an die Upgrademöglichkeiten gedacht und ausgelassen, dass die Speicherkapazität "von Haus aus" 64 GB beträgt. Vielen Dank für den Hinweis.
Henning Stepputtis
20 Oktober 2010 um 23:41Bewerten:
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Eins sehr schöner und auch ausführlicher Blogpost. Respekt an dieser Stelle. Eine Sache würde ich doch noch einmal gerne Wissen, hat Steve nicht gesagt und so steht es meiner Meinung nach auch auf der Seite, dass die Speicherkapazität der "Festplatte" des MacBook Air schon bei 64GB im kleinsten Modell und nicht erst bei 128GB anfangen? Ansonsten aber wie gesagt ein sehr gelungener Blogpost.
dlindenkreuz
21 Oktober 2010 um 10:42Bewerten:
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Dankedanke! Habe beim Schreiben des Artikels eher an die Upgrademöglichkeiten gedacht und ausgelassen, dass die Speicherkapazität "von Haus aus" 64 GB beträgt. Vielen Dank für den Hinweis.
@Home96
21 Oktober 2010 um 0:02Bewerten:
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Also ich persönlich finde das neue MacBook Air nicht gut, weil mit der billligsten Austattung (11 Zoll Display, 64GB Festplatte, 2GB RAM und 1,4Ghz) kostet es 999€ und das ist meiner ansicht viel zu teuer, nur weil es so klein ist.
Einfach unbrauchbar
Jonas
21 Oktober 2010 um 16:43Bewerten:
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Ganz meiner Meinung, es ist zwar schön das das MacBook Air immer dünner wird,allerdings ist es fraglich als was Apple das Produkt vermarkten will. Aufwendge Bearbeitugen a là iMovie machen mit so einer schlappen Ausstattung wenig Spaß und als “Surf-EMail-Textverarbeitungs-Netbook” ist es schlichtweg zu teuer. Oder ?
@Home96
21 Oktober 2010 um 0:02Bewerten:
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Also ich persönlich finde das neue MacBook Air nicht gut, weil mit der billligsten Austattung (11 Zoll Display, 64GB Festplatte, 2GB RAM und 1,4Ghz) kostet es 999€ und das ist meiner ansicht viel zu teuer, nur weil es so klein ist.
Einfach unbrauchbar
Jonas
21 Oktober 2010 um 16:43Bewerten:
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Ganz meiner Meinung, es ist zwar schön das das MacBook Air immer dünner wird,allerdings ist es fraglich als was Apple das Produkt vermarkten will. Aufwendge Bearbeitugen a là iMovie machen mit so einer schlappen Ausstattung wenig Spaß und als “Surf-EMail-Textverarbeitungs-Netbook” ist es schlichtweg zu teuer. Oder ?
Phisto
23 Oktober 2010 um 2:45Bewerten:
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Loooool
“Die Batterie hat eine Lebensdauer von 7h” -- muss ich mir dann immer eine neue kaufen? Was nen fail von euch xD
Phisto
23 Oktober 2010 um 2:45Bewerten:
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Loooool
“Die Batterie hat eine Lebensdauer von 7h” -- muss ich mir dann immer eine neue kaufen? Was nen fail von euch xD
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