Auf der GamesCom in Köln werden nicht nur Tastaturen penetriert und Controller vergewaltigt, sondern es wird auch sanft der Touchscreen von iPhones und iPod touch’s gestreichelt. Zwar nicht in einer der sechs Hallen, aber im Außenbereich, wo die französischen Jungs von Parrot ihr Lager aufgeschlagen haben. Vorgestellt wird hier die “AR.Drone”, eine Flugdrohne, die mit Hilfe einer iPhone-Applikation gesteuert wird. Ausgestattet ist der Quadcopter mit 4 Propellern und zwei Kameras, die Flüge außer Sichtweite ermöglichen und die AR.Drone zu einem echten Männerspielzeug machen.
Die Steuerung entpuppt sich schon nach kurzer Eingewöhnungsphase als äußerst trivial: Stabilisieren tut sich die Flugdrohne von ganz alleine und in der iPhone-Applikation greift man auf vertraute Steuerelemente, wie den virtuellen Joystick, zurück. Über den linken Joystick wird die Flugrichtung bestimmt, rechts verändert man die Flughöhe und lässt den Quadrocopter sich um seine eigene Achse drehen. So weit, so gut. Vorsichtig starte ich die AR.Drone und schiebe leicht den linken Joystick nach rechts. Mich in Sicherheit wiegend, werde ich etwas selbstbewusster und schiebe den Regler kräftig nach rechts. Die Quittung: eine Landung in der Wand mit einem drauf folgenden Absturz. Nichts passiert. Mit der Polsterung hat man nämlich alles richtig gemacht: Styropor schützt die Propeller und so muss sich der Pilot schon ordentlich Mühe geben um die Drohne in ihre Einzelteile zu zerlegen. Auf die Frontkamera lässt sich übrigens während des Flugs schnell zugreifen, was auch einen Flug außerhalb des Sichtfeld ermöglicht.
Parrot verlangt für die AR.Drone satte 299€, vermeintlich viel, wenn man sich die einfache Verarbeitung der Drohne anschaut. Die verbaute Kamera und eine intuitive Steuerung rechtfertigen jedoch die drei grünen Scheinchen, die man ab heute bei Saturn auf den Tisch legen muss. Unser Video kommt direkt aus der Kamera, bitte entschuldigt die einfache Aufmachung.













