Apfeltech. » Apple, iOS, iPhone, iPad & iPod Touch News-Blog

Skip navigation
 August, 2010
Autor:
 schrieb am 18 August 2010 um 16:18

GC: Parrot zeigt Flugdrohne mit iPhone-Steuerung

Auf der GamesCom in Köln werden nicht nur Tastaturen penetriert und Controller vergewaltigt, sondern es wird auch sanft der Touchscreen von iPhones und iPod touch’s gestreichelt. Zwar nicht in einer der sechs Hallen, aber im Außenbereich, wo die französischen Jungs von Parrot ihr Lager aufgeschlagen haben. Vorgestellt wird hier die “AR.Drone”, eine Flugdrohne, die mit Hilfe einer iPhone-Applikation gesteuert wird. Ausgestattet ist der Quadcopter mit 4 Propellern und zwei Kameras, die Flüge außer Sichtweite ermöglichen und die AR.Drone zu einem echten Männerspielzeug machen.

Die Steuerung entpuppt sich schon nach kurzer Eingewöhnungsphase als äußerst trivial: Stabilisieren tut sich die Flugdrohne von ganz alleine und in der iPhone-Applikation greift man auf vertraute Steuerelemente, wie den virtuellen Joystick, zurück. Über den linken Joystick wird die Flugrichtung bestimmt, rechts verändert man die Flughöhe und lässt den Quadrocopter sich um seine eigene Achse drehen. So weit, so gut. Vorsichtig starte ich die AR.Drone und schiebe leicht den linken Joystick nach rechts. Mich in Sicherheit wiegend, werde ich etwas selbstbewusster und schiebe den Regler kräftig nach rechts. Die Quittung: eine Landung in der Wand mit einem drauf folgenden Absturz. Nichts passiert. Mit der Polsterung hat man nämlich alles richtig gemacht: Styropor schützt die Propeller und so muss sich der Pilot schon ordentlich Mühe geben um die Drohne in ihre Einzelteile zu zerlegen. Auf die Frontkamera lässt sich übrigens während des Flugs schnell zugreifen, was auch einen Flug außerhalb des Sichtfeld ermöglicht.

Parrot verlangt für die AR.Drone satte 299€, vermeintlich viel, wenn man sich die einfache Verarbeitung der Drohne anschaut. Die verbaute Kamera und eine intuitive Steuerung rechtfertigen jedoch die drei grünen Scheinchen, die man ab heute bei Saturn auf den Tisch legen muss. Unser Video kommt direkt aus der Kamera, bitte entschuldigt die einfache Aufmachung.

Autor:
 schrieb am 18 August 2010 um 14:04

GC: Erste Impressionen und die Sache mit Konami

Die GamesCom ist auch in diesem Jahre wieder vor allem eines: riesig. Noch dazu: riesiger als letztes Jahr. Zwar haben die meisten Aussteller des letzten Jahres auch 2010 wieder ihren Weg in die Domstadt gefunden und große Veränderung im LineUp blieben aus, allerdings wirkt dieses Jahr die komplette Messe von vorne bis hinten aufgeblasen. Denn wirkliche, neue Veröffentlichungen blieben aus, aber was will man von einer europäischen Videospielmesse schon erwarten.

Einen guten Einstieg in diese “Leere” boten heute morgen einige Entwickler unter der Flagge des japanischen Videospiel-Riesens Konami. Viele aufgewärmte Konsolentitel, wie die bereits bekannten Veröffentlichungen “Def Jam Rapstar” oder “Castlevania: Lords of Shadow”, aber “fast” keine Neuankündigungen für das iPhone oder den iPod touch. Jedoch soll im Oktober die Fortsetzung des bereits erhältlichen “Pro Evolution Soccer 2010″ im App Store aufschlagen. Am Stand selber liegen, im Gegensatz zu letztem Jahr, erst gar keine Geräte zum Testen von bereits erhältlichen App Store-Titeln aus. Schwach, wie der komplette diesjährige Auftritt der Japaner.

Autor:
 schrieb am 18 August 2010 um 10:42

Livecoverage von der GamesCom’10

Nachdem im vergangenen Jahr die GamesCom-Coverage auf Touch-Mania eher klein ausgefallen ist, sind wir in diesem Jahr die ganze Woche lang live auf der weltweit größten Computerspiel-Messe unterwegs und greifen aktuelle Trends auf, statten einigen Herstellern einen unerwarteten Besuch ab und versuchen die neuesten und heißesten Previews abzugreifen. Regelmäßige Blogupdates, massig Fotos und eventuell auch das ein oder andere Video werdet ihr in den kommenden Tagen hier auf Touch-Mania finden.

Ihr habt Fragen, oder ganz besondere Wünsche? Wir sollen nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Konami und Fishlabs abklappern, sondern zusätzlich auch noch ein paar unabhängige Entwickler auf einen Kaffee in der Kölner Innenstadt treffen? Ab in die Kommentare damit. Starten werden wir um 11 Uhr mit der Konami-Pressekonferenz und hoffentlich der ein oder anderen iPhone Neuvorstellung.

Autor:
 schrieb am 17 August 2010 um 19:20

Rumor: Apple-Fernseher wird möglicherweise doch entwickelt

Neue Gerüchte besagen, dass Apple sein von einigen Fans lange erwartetes Projekt mit Codenamen “Hobby” möglicherweise doch entwicklungstechnisch fortsetzen wird. Damit würde die kalifornische Firma auch in das TV-Business einsteigen und mit möglichen monatlichen Gebühren, die auf $50-90 geschätzt werden, wieder ein paar Brötchen mehr verdienen.

Das Gerät wird, wenn überhaupt, auf Internet Streaming basieren und um die $2000 kosten. Zudem soll Apple TV, welches bald aktualisiert und womöglich iTV genannt werden soll, bis zum finalen Release des Apple-Fernsehers noch mehrere Revisionen durchlaufen. Eine speziell für den Zweck des Streamings errichtete Serverfarm in North Carolina soll laut dem Bericht bald den Testbetrieb aufnehmen.

Apps aus dem App Store sollen bereits pünktlich zur kommenden Revision des Apple TV-Geräts kommen und bereits zu diesem Zeitpunkt Konkurrenz mit ähnlichen Plattformen wie Nintendo Wii, Playstation etc. machen.

In Deutschland zumindest wird das System auf rechtliche Probleme stoßen, da hier andere medienbezogene Gesetze als in den USA oder in Großbritannien herrschen. Wahrscheinlich wird es letztendlich Services wie T-Home ähneln.

Die Vermutung stammt von einem Analyst der Investment-Bank Piper Jaffray. AppleInsider scheint die Quelle vernünftig zu finden – allerdings bezweifle ich, dass Piper Jaffray ernstzunehmende Anhaltspunkte oder gar Insiderwissen hat.

Sofern die Gerüchte doch stimmen sollten und die Serverfarm tatsächlich dem Projekt “Hobby” dienen soll, können wir uns möglicherweise sogar darauf freuen, einen Teil der TV-Angebote über das heimische Netzwerk auch auf unseren iDevices zu nutzen. Dies wäre eine nennenswerte Änderung der Konzerngeschichte.

[via AppleInsider]

Autor:
 schrieb am 16 August 2010 um 17:42

Hat Apple bei iAd einen Fehler gemacht?

iAd ist die neue Werbeplattform für Apple’s iDevices. Im Gegensatz zu Konkurrenten wie AdMob sollen iAds anspruchsvoll gestaltet sein und teilweise sogar interaktive Features haben, die die Unterbrechung des Workflows Unterhaltung und vor allem einen Sinn geben sollen.

Da Apple die Ansprüche an Erscheinungsbild und Funktionalität aber möglicherweise für den Geschmack der Industrie ein bisschen zu hoch setzte, muss die iAd-Plattform länger ausreifen als erwartet. Momentan gibt es nur wenige Anzeigen, die dem Maßstab Apples entsprechen – von den 17 offiziellen Partnern haben nur zwei beim Launch der Plattform Werbeinhalte bereitstellen können.

Die Zusammenarbeit mit Herausgebern von Anzeigen lasse ebenfalls zu wünschen übrig. Angeblich habe Apple Partnern keine Möglichkeit angeboten, Details über die Bereitstellung der Anzeigen, wie zum Beispiel der Erscheinungsort, herauszufinden.

Es stellt sich die Frage, ob Apple hier nicht zu wählerisch ist. “Zensuren” in Apple’s App Store waren bereits ein großes Diskussionsthema. Was haltet ihr davon?

[via Gizmodo]

Autor:
 schrieb am 16 August 2010 um 12:47

Apple-Manager wegen Korruption festgenommen

Weil Paul Shin Devine, ein Manager bei Apple, von sechs asiatischen Zulieferfirmen mehr als eine Million US-Dollar Schmiergeld bekommen haben soll, wurde er in San Jose, Kalifornien, festgenommen.

Eine offizielle Aussage eines Firmensprechers von Apple zu diesem Thema macht deutlich, dass es der Firma um “höchste ethische Standards bei Geschäften” geht und “unlauteres Verhalten” nicht toleriert werden könne.

Lieferanten in Südkorea, China und Singapur hätten das Geld in unauffälligen Beträgen auf das Konto von Devines Ehefrau überwiesen, um an günstige Verträge mit Apple zu gelangen. Devine sei seit Juli 2005 bei Apple beschäftigt gewesen; zu seinen Aufgaben gehörte es, Lieferanten für Komponenten der iPod-Reihe auszuwählen.

[via WSJ]

Autor:
 schrieb am 15 August 2010 um 21:08

Apples Produkt-Politik (Teil 1/3)

Apple hat sich seit 2000 als erfolgreichster Aufsteiger in der Computerbranche bewiesen. Mit dem iPod gelang der kalifornischen Firma der Durchbruch zum sogenannten Consumer Market. Warum aber hat Apple keine Kunden, sondern Fans? Wie schafft man Produkte, die eigentlich kaum neue Features haben, aber trotzdem erfolgreich und oftmals wesentlich teurer als vergleichbare Konkurrenzprodukte sind?

Teil 1: Design und Einfachheit

Viele iPod-User werden anfänglich vermisst haben, das Dateisystem selbst zu verwalten, sprich, über Explorer oder Finder Ordner anzulegen und dort MP3-Dateien für unterwegs zu speichern. Das ist zumindest, was Standard bei MP3-Playern um die Jahrtausendwende war. Und dann kam Apple. Für iPods selbstverständlich war, anders als die Konkurrenz zu sein. Klingt ganz nach einem typischen Businessmeeting – “wir müssen uns von den anderen abheben”, “wir müssen ungewöhnlich sein”. Das übliche Gelaber nahm Apple allerdings ernst und hat eifrig sämtliche vorhandenen Standards umgekrempelt.

Mit iTunes bot Apple erstmals die Möglichkeit, vollautomatisch Musikdateien zu verwalten und mit iPods zu synchronisieren. Das war auf den wichtigsten Plattformen, Windows und Mac, möglich (Linux war unrelevant, da zu wenig Marktanteil, und Mac OS X musste selbstverständlich mit ins Boot). Eingefleischte Windows-User waren größtenteils empört und verstanden nicht, warum die Firma ihren Kunden den Zugriff auf das Dateisystem vorenthielt.

Hier hat Apple eine Sache richtig gemacht – und eine andere einfach nur gut dargestellt: Die größte Konkurrenz, Microsoft, wurde offensiv behandelt. Für bisherige Standards – also das Betriebssystem Windows – wurde Kompatibilität angeboten, um diesen Markt zu gewinnen. Die andere Sache, der Zugriff auf das Dateisystem, hat Steve Jobs elegant an die Kunden verkauft: Warum nicht gleich automatisch synchronisieren? Warum nicht gleich eine Komplettlösung bieten, die simpel ist und als Audioportal fungiert? Sicherlich hatte Windows Media Player ähnliche Features, aber die Synchronisation von iTunes und iPod war einfach reibungsloser.

Nächste Sache. Wer braucht MP3-Player mit wechselnden Hintergrundfarben? Weder 2001 noch heute wirklich beeindruckend, winkte Apple dankend ab und stellte ein unauffälliges Gerät, den iPod, mit wenig spektakulären Kopfhörern her, die später zum Kult werden sollten.

Ähnlich war es mit Macs. Die Rechenleistung von vielen Macintosh-Computern ist heute immer noch im oberen Drittel des Möglichen, dennoch nutzte man nie den maximalen Spielraum aus. Prozessoren wurden nur dann verwendet, wenn diese Stabilität vorwiesen und auch nach langen Tests einwandfrei ins Ökosystem der Computer passten. Der Preis war dennoch hoch. Aber man zahlte nicht für die Komponenten oder für Managerboni.

Man zahlte dafür, einen einwandfrei funktionierenden Computer zu bekommen. Das Design spielte hier auch eine große Rolle. Minimalistisch gestaltet sind Macs heute noch zeitlos. Man lehnte sich an Erfolgsprodukte der oberen Klasse aus der Vergangenheit an. Beispielsweise hat sich Jonathan Ive, der Senior Vice President of Industrial Design bei Apple (also der Produktdesigner), an deutschem Design der 1960er Jahre orientiert. Der iPod entspringt dem Pocket Radio T3 von Braun, der iMac einem Lautsprecher – ebenfalls von Braun.

Das Design, was sich damals bewährt hat, ist heute noch erfolgreich. Dies wurde uns deutlich bewiesen. An Standards anknüpfen funktioniert tatsächlich – und diese Standards müssen nicht immer aktuell sein. Vorauszudenken und gleichzeitig über Erfolge der Vergangenheit zu reflektieren – dazu gehören Intelligenz und Wissen.

Links zur Serie:

Seite 6 von 14« Erste45678Letzte »
Back To Top
Kontakt (Tipp-Box)