Fans des dystopischen Jump’n’run-Action-Games werden im September auf ihre Kosten kommen: Mirror’s Edge soll nun endlich auch für iPhone und iPod touch veröffentlicht werden, nachdem die iPad-Version bereits im Mai dieses Jahres den App Store gerockt hat.
Wer Mirror’s Edge auf Konsole oder PC gespielt hat, wird die herausragend gute 3D-Grafik sehr zu schätzen wissen. Selbst auf mittelklassigen PCs lief das Spiel überraschend gut und war eines der technisch fortgeschrittensten, meistgelobten Spiele von 2008. Das iPad mit eher mäßiger Grafikleistung profitiert ebenfalls von der effizienten Grafik-Engine und bringt eines der am meisten visuell ansprechenden Spielerlebnisse des App Stores.
Zum Appetitanregen ein paar Screenshots von der iPad-Version.
Wer kennt es nicht: Man will sich eine frisch erschienene App kaufen, aber diese ist auf einmal vorerst nur im iTunes Store der USA verfügbar. Wenn die Softwareentwickler zum Beispiel aus Frankreich kommen, ist es gut möglich, dass Kunden in Deutschland ein wenig länger auf die Veröffentlichung im Store ihres Landes warten müssen.
Rechtliche Angelegenheiten bezüglich europaweiter Lizenzen der im Store angebotenen Inhalte haben bis jetzt Probleme bereitet. Dies soll nun mithilfe eines neuen Mitarbeiters geklärt werden – Apple sucht nach einem sogenannten “Pan-EU Label Relations representative”. Dieser wird für Verhandlungen mit Lizenzinhabern zuständig sein und mit diesen hoffentlich vereinbaren, europaumfassende Lizenzen auszustellen. Verhandlungspartner sollen hauptsächlich Vertreter der Musikindustrie sein.
Im Endeffekt werden dann die Releases simultan für jedes Land stattfinden können – da es schließlich einen einheitlichen iTunes Store für EU-Mitgliedsländer geben würde.
Zu den heutigen 3 lobenswerten Apps gehören zwei Games und ein nützliches Tool. Das nützliche Tool versetzt euer iPhone in die Lage, Texte abzufotografieren und diese automatisch in bearbeitbaren Text umzuwandeln. Die Technologie heißt OCR und die neue dazugehörige App nennt sich Prizmo.
Prizmo stattet euer iPhone mit einer Texterkennungsfunktion aus und weist dabei hervorragende Qualität der Ausgabe vor. In Sekunden habt ihr somit vor euch liegende Texte (die gedruckt und nicht handgeschrieben sein sollten) digitalisiert. Eine weitere Funktion ist die Erkennung von Einkaufslisten, welche ihr auch gleich direkt nach dem Scan direkt in der App abarbeiten könnt. Das gleiche geht auch mit Visitenkarten, die in das Adressbuch importiert werden können. Gescannte Dokumente können per Dropbox oder CloudApp auf einen Server geladen und somit mit Macs und Windows-Computern synchronisiert werden. Tafelanschriebe abzufotografieren klappt leider nur in Beispielsituationen unter optimalen Bedingungen.
Prizmo kostet €7,99. Den Trailer zur App findet ihr weiter unten.
Hero of Sparta 2 HD, der Nachfolger des erfolgreichen Games Hero of Sparta, in welchem ihr Argos, den Helden eines Epos verkörpert, ist heute für iPad auf dem Markt erschienen. Es gibt zahlreiche neue Levels, Waffen und eine rundum aktualisierte Steuerung, die das Jump’n’run-Gameplay verbessert. Die App ist vollkommen in 3D und ist ein – wie von Gameloft gewohnt – 273 MB großer Download. Es wurde besonders Wert auf den Action-Faktor gelegt – die neuen Combo-Attacks und Interaktionen mit der Umgebung machen das Game €7,99 teuer. Erfahrungsgemäß sinken jedoch die Preise innerhalb von vier Wochen. Es ist somit empfehlenswert, auf den price drop noch ein wenig zu warten und dann das Game zu laden.
Zu guter Letzt möchte ich euch an Angry Birds erinnern, welches schon seit Dezember 2009 im App Store herumflattert. Letzte Woche habe ich es wieder aus der iTunes-Bibliothek “herausgekramt” und von vorne bis hinten durchgespielt. Story und Umsetzung lassen sich als von “liebenswert” bis “süß” beschreiben. Es geht um eine Vogelfamilie, die sichtlich aufgebracht ist, da ihr Nachwuchs von grünen Schweinchen gestohlen wurde :). In 165 (!) Leveln werdet ihr ebenso viele Burgen der Schweinchen zerstören und dem Ziel immer näher kommen. Die Comic-Sounds unterstützen das Gameplay und machen das Spiel für mich zum Spiel der Woche – mal wieder.
Kostet immer noch 79 Cent und ist definitiv einen Download wert – falls ihr es nicht bereits habt. Ihr habt auch die Möglichkeit, zunächst die Lite-Version zu testen. Die Version für iPad kostet €3,99. Screenshots zu Angry Birds findet ihr unten.
Wir hatten im Rahmen der GamesCom schon davon berichtet, deshalb soll dieser Post nur eine kurze Information sein. Die AR.Drone steht nun zum Verkauf bereit. Der Quadrokopter, der eine ständige WLAN-Verbindung erfordert und per iDevice steuerbar ist, darf bei den Geschäften der Media-Saturn-Holding (also Media Markt und Saturn) für 300 Euronen gekauft werden.
Neben der eigentlichen Drohne liegen zwei Akkus bei, die jeweils etwa 12 Minuten Flugzeit bieten. Außerdem steht ein Dev-Kit bereit, mit dessen Hilfe eigene Argumented Reality-Anwendungen erstellt werden können. (Zu genaueren Details zum Gerät an sich bitte den oben verlinkten Artikel lesen.)
Um vielleicht eine kleine Diskussion anzustoßen: Was haltet ihr von der AR.Drone, werdet ihr sie euch kaufen, oder lieber auf “richtige” Quadrokopter ausweichen?
Zum letzten Termin des ersten GamesCom-Tages luden die deutschen Top-Entwickler von “Fishlabs”, aus deren Federn Werbespiele wie die “Touareg Challenge” oder die Eigenproduktion “Galaxy on Fire” stammen. Bereits im vergangenem Jahr trafen wir die Jungs aus Hamburg, damals gab es einen ersten Einblick in das, damals, brandneue “Rally Master Pro”. Nun, fast genau ein Jahr später, konnten wir erneut Impressionen von neuen Titeln sammeln. Zum einen die, eher uninteressante, iPad-Variante von “Rally Master Pro”, für welche die Texturen komplett neu gerendert und die Menü-Elemente angepasst wurden, auf dem iPad natürlich ein Genuss für die Augen. Ansonsten hat man sich hier eher wenig Mühe gegeben: keine neuen Features, dafür aber vermutlich ein brandneuer, saftiger Preis.
Ganz anders sieht es da um den zweiten Teil von “Galaxy on Fire” aus: ein Haufen neuer Features, neue Galaxien und eine deutlich verbesserte Grafik lassen die Vorfreude auf den Nachfolger des Erfolgstitels wachsen. Auf dem Plan stehen hier ein Handelssystem, dass es ermöglicht zwischen verschiedenen Planeten mit einer Großzahl an Gütern zu handeln. Gleichzeitig können diese Güter verwendet werden, um neue Upgrades freizuschalten. Wer auf seinen Reisen stets gut geschützt sein will, kann mit der kommenden Fortsetzung am nächsten Raumschiffhafen sein Schiff mit neuen Kanonen, einem neuen Ruder oder einem schnelleren Antrieb ausrüsten: die Liste an Upgrades ist lang. Gerade dieser Punkt wird “Galaxy on Fire 2″ zu einer sinnvollen Investition machen: unendlich viele Missionen, immer neue Planeten und die Aussicht auf neue Teile für das eigene Raumschiff lassen den Ehrgeiz für das Spiel steigen. Photos und Videos durften wir leider nicht aufnehmen, dafür wolle man im September einen ersten Trailer veröffentlichen und uns gleichzeitig mit einer Vorabversion versorgen, wir sind gespannt.
Die für Entwickler frei verfügbare Spieleplattform OpenFeint, zu finden in vielen iOS-Games, wurde in einer neuen Version released. Neu ist in erster Linie die Möglichkeit, während des Spielens den gegenwärtigen Titel an seine Kontakte weitergeben zu können (bzw. ist dieser für diese einsichtig). Eine ähnliche Funktion findet sich schon in Plus+, dem wohl größten Konkurrenten OpenFeints.
Daneben ist es nun möglich, Spiele per SMS an Freunde weiterzuempfehlen. Dabei fallen keinerlei Telefonkosten an, die Nachrichten werden über das Netzwerk von OpenFeint geschickt. Dabei wird unterschieden, ob der Empfänger ein iOS oder Android-Gerät hat, der versendete Link dementsprechend angepasst. Ob das Empfehlen per SMS auch bei uns verfügbar sein wird, oder ob es (für’s erste) nur in den USA vorhanden ist, bleibt fraglich.
OpenFeint ließ erst vor Kurzem verlauten, 35 Millionen Nutzer zu haben. Interessant wird, in wie weit sich diese Zahlen verändern werden, sollte Apple bald die hauseigene Spieleplattform für Entwickler zugänglich machen.
Um andere Hersteller bei der Verwendung der erfolgreichen Apple-Benutzeroberflächenelemente des iPhones zu limitieren, hat Apple nun weitere Patente angemeldet und diese auch gestern erhalten.
Es handelt sich dabei um das Design des Unlock-Sliders, welcher die Tastensperre nach dem Erwachen aus dem Sleep Mode deaktivieren soll. Der Slider ist einer der charakteristischsten User Experience-Merkmale von iOS, da er eine Art Begrüßung für Nutzer des iPhone darstellt – ob mit Passwort oder ohne.
Die On-Screen Tastatur, welche das angetippte Zeichen groß aufklappen lässt und bei manchen Buchstaben alternative Schreibweisen zum Beispiel mit Umlauten anbietet, ist nun auch durch ein Patent geschützt. Hiermit sind zwei wesentliche User Experience-Merkmale des iPhones wieder ein wenig exklusiver – andere Firmen dürfen jetzt keine verdächtig ähnlichen Designs mehr für ihre eigenen Benutzeroberflächen verwenden oder müssen saftige Lizenzgebühren an Apple zahlen.
Die Funktionalität dieser Elemente ist jedoch nicht geschützt; dies lässt sich aus dem Präfix “D” der vor sage und schreibe drei Jahren eingereichten Patente herauslesen.
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