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 August, 2010
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 schrieb am 24 August 2010 um 0:05

Es lebt: Neue Informationen zum iControlpad

Nachdem es um den physischen Controller für iPhone und iPod touch immer stiller wurde, begeistert uns der Entwickler und Vater des Projekts, Craig Rothwell, mit neuen Details und Fotos zum iControlpad.

Das Case für Gamer geistert schon seit nun mehr als zwei Jahren im Netz herum. Zu sehen waren damals nur Konzepte für Design und Aufbau, später konnte man einen Blick auf den ersten Prototyp erhaschen.
Die Freude bei iPhone und iPod touch Besitzern war üppig, immerhin sollte das iControlpad besonders bei Ego-Shootern und Jump’n'Runs, aber auch bei den bei Jailbreakern beliebten Emulatoren, eine wertvolle Ergänzung darstellen; ein mitgeliefertes SDK sollte es Entwicklern auf simple Art und Weise ermöglichen, ihre Applikationen mit weiteren Bedienelementen zu ergänzen. Durch die in iOS SDK 3.0 mitgelieferten Frameworks für externe Hardware, war es darüberhinaus keine Problem, auch Spiele die im App Store vertrieben werden mit dem Controlpad kompatibel zu machen.

Erst im April dieses Jahres verblasste das Projekt immer mehr, wahrscheinlich aufgrund eines Patentantrags von Apple, welches nur 6 Monate nach dem Veröffentlichen erster Infos zum iDevice-Controller dem zuständigem Amt vorlag. Beschrieben wurde dort genau die Hardware, an der Craig und sein Team arbeiteten.
Ein weitere Begründung wäre das OpenPandora-Projekt, an welches Craig Rothwell ebenfalls beteiligt war und bisher noch Vorrang hatte.

Heute hingegen scheint das iControlpad alles andere als tot zu sein.
Über den persönlichen Twitter Account veröffentlichte man Bilder und Infos vom finalen Produkt.

Das Design selbst hat sich seit dem letzten Update nicht verändert: Geliefert wird eine “Hauptkonsole”, die mit einem Steuerkreuz, zwei Analogsticks, vier Aktions- und zwei Schulterknöpfen sowie jeweils einem Select und Start Knopf ausgestattet ist.
Ein integriertes Zusatzakku soll die mögliche Spielzeit mit dem iPhone oder iPod touch um das Doppelte erweitern.
Das Gerät selbst wird mit zwei Halterungen an den Seiten befestigt und so stabilisiert. Durch verschiedene Halterungsformen und -größen, ist es möglich das Controlpad für jede iPhone und iPod touch Generation zu nutzen. Zudem soll das iControlpad laut Craig auch mit Smartphones von anderen Herstellern kompatibel sein.
Die ersten 3000 Einheiten werden demnächst bestellbar sein. Infos zu dem Bestellvorgang werden per Twitter bekanntgeben.

Details zum Preis gab es nicht. Aufgrund früherer Blogposts auf der Projektseite ist allerdings bekannt, dass man sich an 30$ orientieren wollte.

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 schrieb am 23 August 2010 um 15:56

Apples Produkt-Politik (Teil 2/3)

Apple hat sich seit 2000 als erfolgreichster Aufsteiger in der Computerbranche bewiesen. Mit dem iPod gelang der kalifornischen Firma der Durchbruch zum sogenannten Consumer Market. Warum aber hat Apple keine Kunden, sondern Fans? Wie schafft man Produkte, die eigentlich kaum neue Features haben, aber trotzdem erfolgreich und oftmals wesentlich teurer als vergleichbare Konkurrenzprodukte sind?

Teil 2: Software und Exklusivität

Spotlight-Suche, Multitasking und sogar Apps waren in iOS nicht von Anfang an enthalten. Im Gegenteil, die allererste iOS-Version, damals noch “iPhone OS” genannt, war extrem abgespeckt im Gegensatz zu den Features, die wir heute kennen. Apple hat sich in Sachen Funktionalität zunächst zurückgehalten und iPhone und iPod touch mit Basic-Features ausgestattet, wie zum Beispiel Phone, Mail und Musikplayer. Unterstützung für mehrsprachige Tastaturlayouts wie QWERTY statt QWERTZ gab es erst seit Version 1.1.2. Außerdem wurden Usability-Verbesserungen erst im Laufe der Zeit hinzugefügt.

Aus der Sicht eines Entwicklers ist Apple die Sache richtig angegangen. Es war zudem fraglich, ob der Markt für iPhones und iPod touch bereit war – warum also gleich das ganze Pulver verschießen und die iPhones der ersten Generation mit Systemfunktionen zuballern? Die Benutzeroberfläche des iPhones stand quasi auf Kindesfüßen und die Kunden liebten den Touchscreen auch ohne Voice Notes, Kompass oder GPS. Entwicklungskosten für das Erstrelease waren dementsprechend relativ gering und man erforschte, welche Features gewünscht waren und ging erst in kommenden Versionen darauf ein.

Das Selbstwertgefühl der Marke Apple hatte dennoch einen Einfluss – so ignorierte man schlichtweg den Wunsch der Kunden, MMS zu versenden, und wies stattdessen mit einem arroganten Unterton auf die Email-Funktion hin. Und das ist das, was Apple unter Konkurrenten so herausragend, so auffallend macht: der Elitismus. Apple bietet ganze Produkte an. Apple macht die Produkte exklusiv, verkauft sie als perfektes Bundle – iPhones mit Verträgen, iDevices allgemein mit dem charakteristischen 30-Pin Dock Connector. An dieses “Credo” müssen sich Umsteiger oftmals erst einmal gewöhnen.

iPhones unterstützen ebenso wenig Speichererweiterungen wie Macs neue Grafikkarten. Bei Macs ist die Exklusivität der Komponenten sogar viel durchgreifender und wesentlicher: Man hat keine Chance, einfach so eine Grafikkarte eines iMacs auszutauschen. Alleine aufgrund des Designs wird es dem Inhaber schon wehtun, das Gehäuse durch Abnehmen der Glasplatte auf dem Bildschirm zu öffnen – und somit sowohl physikalische als auch philosophische Einheit des geliebten Apple-Produkts zu zerbrechen. Wenn man die technischen Innereien eines Macs auf dem neuesten Stand halten will, sollte man einen Mac Pro benutzen – und kräftig draufzahlen. Dafür bekommt man jedoch die Möglichkeit, jene Komponenten problemlos und schnell mit einer Art Schubladensystem auszutauschen.

Warum erlaubt sich Apple aber immer noch, teilweise scheinbar unproportional hohe Preise für seine Produkte zu verlangen? Auf das Argument, dass das Design der Produkte zeitlos ist, bin ich bereits im ersten Teil eingegangen. Der zweite Teil der Antwort auf diese Frage ist höchst subjektiv und ich als Autor und Mac-Nutzer muss zugeben, von der Apple-Philosophie beeinflusst zu sein. Man zahlt nicht für Komponenten; Software und Betriebssystem spielen hier ebenfalls eine sehr große Rolle. Mit Mac OS X erhält der Kunde ein Mac-exklusives Betriebssystem (na gut, Hackintoshs wollen wir mal außer Acht lassen), welches eine sorgfältig gestaltete, aber nicht vom Workflow ablenkende Benutzeroberfläche hat, welches hochperformant, stabil, einfach zu bedienen und sicher ist und aus jenen Gründen oftmals von Künstlern und Musikern verwendet wird.

Games und ähnliche Spielereien sind zwar oftmals nicht mit der Plattform kompatibel, doch Apples Zielgruppen sind nicht Jugendliche. Der Markt für Macintosh-Computer ist wesentlich reifer (und oftmals auch reicher) und die Kunden wollen nicht zocken, sondern tatsächlich produktiv mit einem Mac arbeiten können. iWork und iLife sind die benutzerfreundlichsten Multimediapakete ihrer Art – und sie funktionieren nur mit Mac OS X.

Ähnlich verhält es sich mit iPhones und allgemein mit iDevices: iOS ist derzeit eines der hübschesten mobilen Betriebssysteme, man kann es jailbreaken und die Menüführung ist einwandfrei. Mit Multitasking wurde iOS aufgebessert. Andere Smartphones, die das App auf dem Homescreen oder Inertial Scrolling imitieren, ruckeln oftmals bei der Darstellung und bringen die User Experience leider einfach nur halbherzig rüber.

Dieser Elitismus ist bis zu einem gewissen Level vertragbar, akzeptabel und sogar wünschenswert. Bis jetzt hat Apple viel Geld daran verdient und einen hohen Status unter Computer- und Softwareherstellern gewonnen. Über die Preise kann man diskutieren; viele Upgrade-Optionen besonders bei Macs sind meiner Meinung nach überteuert. Außerdem würde ich mich einer Lösung Apples von den üblichen Vertragsanbietern wie Telekom oder AT&T nicht in den Weg stellen.

Links zum Thema:

Links zur Serie:

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 schrieb am 22 August 2010 um 12:43

Apple will Jailbreak-Barriere patentieren

Um den aktuellen Patent-Streak weiterzuführen, arbeitet Apple nun an der Patentierung eines Killswitch für Jailbreaks und unauthorisierte Nutzer. Entdeckt das iPhone somit Hacks der Firmware oder des iOS, wird es direkt sämtliche Daten auf dem Speicher löschen.

Ob sich Apple darauf fixiert hat, Jailbreaks zu verhindern, oder vermeiden will, dass die geliebten iPhones der Kunden in die Hände von Langfingern fallen, ist unklar. Der angeblich primäre Zweck der zu patentierenden Technologie sei jedoch, unerlaubte Aktivitäten auf dem iPhone zu verbieten und Diebe automatisch mit technischen Mitteln abzuwehren.

Einen Ableger dieser Technologie gibt es bereits für MobileMe-Kunden, die mit Find My iPhone ein gestohlenes iPhone manuell über das Internet deaktivieren können. Dazu muss jedoch das Internet auf dem betroffenen iPhone aktiviert sein.

Das neue Patent soll sogar so weit gehen, Stimme, Gesichtszüge und möglicherweise auch Herzschlag des Nutzers zu analysieren und dadurch einen Eindringling in die intime iPhone-Besitzer-Beziehung zu identifizieren.

Der Flowchart zur Funktionsweise des Systems ist verdammt einfach, wie man unten sieht.

[via Engadget]

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 schrieb am 22 August 2010 um 12:00

Appspodcast #64 – Lümütit Edüschün

Herzlich Willkommen zum Appspodcast! Diese Woche sprechen wir über die Würde des Menschen, Mumien und Furz-Apps. Hier die Themen im Überblick:

News:
-Gamescom
-Kommende Apps: Mirror’s Edge jetzt doch noch für iPhone und iPod Touch
-Parrot AR.Drone verfügbar
-Linktipp: Appstore Verantwortlicher veröffentlicht scheinbar seltsame Apps

Angetestet:

-Helsing’s Fire, 0,79€ Helsing's

Tests:
-Grundgesetz mit Volltextsuche, 0,79€ Das

Audiokommentare:

-Perry Rhodan von Nicolas, kostenlos Perry
-JB: Multiconmover von Gerrit

Minis:
-Chop Chop Runner, 0,79€ Chop
-calvetica, 2,39€ calvetica

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Wir bedanken uns fürs Zuhören und würden uns über Feedback freuen!
Außerdem freuen wir uns natürlich auch, wenn ihr den Podcast in iTunes abonniert, wo ihr ihn auch hören und herunterladen könnt, falls ihr das noch nicht getan habt ;-)

Wichtig: Dieser Beitrag und die dazugehörige Podcastfolge stehen nicht, wie der Rest von Touch-Mania.com, unter der Creative Commons Lizenz sondern unter dem Copyright der auf Appspodcast.com aufgeführten inhaltlich Verantwortlichen! Ein direkter Download der Audiodatei ist hier möglich.

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 schrieb am 20 August 2010 um 23:15

3 neue Games im App Store

Der App Store hat heute wieder drei neue nennenswerte Games hervorgebracht. Ihr könnt ab jetzt Städte à la Sim City bauen, in Hubschraubern vor Zombies flüchten und – ganz klassisch – Pool zocken.

  • Virtual City macht euch zum Städteplaner und Bürgermeister, der Verantwortung für Infrastruktur und Verwaltung trägt. In Krisensituationen ist eure Intelligenz auf die Probe gestellt, da ihr mit eurem virtuellen Kontostand zurechtkommen müsst. Die Lite-Version davon ist im App Store kostenlos erhältlich; eine Premium-Version mit 50 Levels und vielen Extras wird bald in Deutschland zum Download verfügbar sein.
  • Zombie Escape jagt eure Finger in einem rasanten Gameplay über den Touchscreen, um arme und unschuldige Menschen vor abgedrehten Zombies in Helikopter zu bugsieren und damit schließlich zu türmen. 28 Levels müsst ihr durchhalten, danach ist die Katastrophe vorbei. In dieser Zeit dürft ihr beim Herumrennen großzügigerweise Waffen wie Snipergewehr, Bombe oder Schlafgas verwenden sowie eure Safe Zones aufrüsten. Der Spaß ist für nur 79 Cent im App Store zu erwerben.
  • Killer Pool ist ein klassisches Pool-Game für iPhone und iPad, welches heute auf Version 1.2 aktualisiert wurde. Nach dem Update sehen die Grafiken wesentlich besser aus und funktionieren auch auf dem Retina Display des iPhone 4. Die Steuerung des Queue ist akkurat und die Spielphysik realistisch, was vor allem bei Spielen dieser Art essentiell sein sollte. Ihr könnt alleine spielen, gegen Freunde antreten oder im Multiplayermode mit Leuten aus der ganzen Welt zocken. Der Preis für iPhone, iPod touch und iPad (seperate HD-Version) liegt bei € 1,59; zum Testen gibt es auch eine Lite-Version.

Hier noch ein paar Screenshots zu den Games.

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 schrieb am 20 August 2010 um 22:15

Steve Jobs bestätigt: iOS-Update kommt bald

Mittlerweile häufen sich die Bestätigungen für neue Releases im September. Steve Jobs hat nun persönlich mitgeteilt, dass die Performance-Probleme mit den aktuellen iOS 4-Versionen demnächst mit einem Update behoben werden sollen.

Damit ist iOS 4.1, das nächste größere Update, welches unter anderem das seit langem geplante GameCenter bringen soll, gemeint. Besonders auf älteren iPhones wie dem iPhone 3G ist iOS momentan teilweise extrem langsam und verärgert viele User.

Um Steve’s Antwort auf die Email eines aufgebrachten Kunden in gewohnt knappem Stil zu zitieren:

Software update coming soon.

Sent from my iPhone

Informationen über ein mögliches Update für iPad gehen offensichtlich leider nicht aus der Email hervor.

[via Macrumors]

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 schrieb am 19 August 2010 um 23:39

iPod touch: next-Gen Release bestätigt + neue iPads?

AppleInsider ist über interne Konfigurationsdateien von iOS-Geräten gestolpert, welche in der aktuellen iOS-Beta 4.1 enthalten sind. In der Liste der möglichen Geräte befindet sich unter anderem ein sogenannter “iPod 4,1”. “4” steht für die Generation und “1” ist die Design-Revision – in unserem Fall natürlich die erste.

Für uns heißt das, dass wir uns jetzt schon mit Sicherheit auf ein Release der nächsten iPod touch-Generation freuen dürfen, welche dann vermutlich im September zusammen mit iOS 4.1 stattfinden wird.

Und: das war noch nicht alles! In der Konfigurationsdatei treiben sich noch zwei weitere mysteriöse Produkte herum: “iProd2,1”, welches sich der Generationsnummer nach wahrscheinlich auf das iPad bezieht und ein umso mysteriöseres “unknownHardware”… Der Eintrag ist sicher kein Platzhalter, da er auf die eindeutige Product ID 20547 verweist.

AppleInsider meint, dass sich dahinter die neuen Apple TVs (oder iTVs?) verbergen könnten. Ich meine: Abwarten und Tee trinken.

[via AppleInsider]

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