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 Mai, 2010
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 schrieb am 17 Mai 2010 um 13:56

Gold-iPad mit Diamanten ab sofort bestellbar

Die neue Woche möchte ich mit dieser News einleiten. Und zwar gibt es ab sofort ein Apple iPad aus Gold zum Bestellen aus dem vereinigten Königreich.

Es handelt sich bei dem bestellbaren Gerät um ein iPad der WiFi + 3G-Version mit 64 Gigabyte Festspeicher. Dieses kostet in der normalen Apple-Variante 799 Euro. Die Version von Stuart Hughes (SH) bietet allerdings etwas mehr.

So handelt es sich bei dem iPad um ein Modell, welches aus 18-karätigem Gold gefertigt ist. Das Gehäuse des iPad besteht zu 75% aus Gold, zu 25% aus Legierungen von anderen Metallen. Weiterhin ist das Apple-Logo mit 53 Edelsteinen geschmückt, die besonders stark funkeln sollen. Das Einbringen dieser Materialien geht natürlich auf Kosten der Masse: Satte 2100 Gramm soll das iPad aus dem Hause SH auf die Wage bringen.

Stuart Hughes betont außerdem auf seiner Internetseite, dass alle Geräte bereits strenge Kontrollmaßnahmen unterlaufen mussten, damit der Kunde sein perfektes iPad erhält.

Zu Beginn soll es nur 10 Ausfertigungen geben, die der Hersteller verkauft. Ob es danach noch weitere geben wird, ist ungewiss. Der Preis beläuft sich auf 153.000 Euro und das Gerät ist damit ein ziemlich teures Schmuckstück für so manch verrückten Apple-Fan und VIP.

[via]

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 schrieb am 16 Mai 2010 um 22:24

[Preview] SmartScreen für’s iPad

SmartScreen, welches bereits für 5$ für den iPod touch und das iPhone im Cydia Store erhältlich ist, wird auch bald für das iPad erhältlich sein. SmartScreen lässt euch viele Widgets auf dem Lockscreen anzeigen, darunter auch Wetter, Google, Mail, Notizen und Programme. SmartScreen füllt also, vor allem auf dem iPad, den üppig proportionierten freien Platz auf dem Lockscreen sinnvoll aus.
Video:

[via]

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 schrieb am 15 Mai 2010 um 15:14

Der Clinch der Giganten

Apple Inc. und Adobe Systems, Inc. leisten sich gegenwärtig eine Schlammschlacht auf hohem Niveau. Wir erinnern uns: da war Apples Klausel, die Cross-Compiler untersagte, der offene Brief von Steve Jobs, in dem er sich über die fehlende Offenheit des Quasi-Standards Flash beschwerte, letzteres wurde dann auch von Opera gestützt. Im folgenden Text will ich die vorangegangenen als auch weiteren Entwicklungen abbilden sowie ein paar Gedanken zu der Problematik äußern.

Die Hintergründe

Die erste Version von Flash wurde ’97 von Macromedia veröffentlicht, das Adobe 2005 übernimmt. Die Entwicklung orientierte sich dabei an Webstandards, so ist die interne Scriptingsprache ActionScript an die ECMAScript-Spezifikation angelehnt, die im Volksmund JavaScript heißt. Das geschlossene System hat einen Vorteil für Entwickler, da sie nur eine Plattform berücksichtigen müssen. So ist in Flash E4X integriert (ECMAScript for XML), bei den Browsern ist Mozilla Firefox und dessen Engine Rhino gegenwärtig der einzige Vertreter, der dieses unterstützt. Bei Endbenutzern kann das Vorhandensein von Flash jedoch die Benutzbarkeit von Websites vermindern. Als iPhone-Benutzer wissen wir, wie schmerzhaft es teilweise sein kann, keinen Zugriff auf manche Websites zu haben. Zudem ist Flash meist inperformant, da die Entwicklung von einem Unternehmen abhängt kann zudem von außen kein Einfluss auf die Entwicklung genommen werden.

Die Geschichte des Cross-Compilers

Ein Cross-Compiler ermöglicht das Umwandeln von Code einer vom iPhone SDK/Cocoa Touch nicht unterstützten Programmiersprache zu einer unterstützten. Mit MonoTouch und Unity gibt es bereits seit langem sehr funktionelle und performante Cross-Compiler (für .NET-Anwendungen und in Unity erstellte Spiele), auch gibt es mit Titanium von Appcelerator eine Umgebung speziell für in den Webstandards HTML, CSS und JavaScript geschriebene Apps. Von all diesen Umgebungen wurden bereits eine Masse an Apps an den Appstore übermittelt und akzeptiert. Adobe wollte sich nun mit einem speziellen Cross-Compiler für Flash in diesem Bereich etablieren. Apple reagierte mit einem generellen Verbot von Cross-Compilern. Neben Adobe fürchteten nun auch die anderen Entwickler um ihre Tools.

Es scheint jedoch, als sei der Schritt alleine gegen Adobe gewesen. Anfang Mai schrieb der CEO von Appcelerator, Jeff Haynie, eine Mail an seine Entwicklergemeinde. Er erklärte Punkt für Punkt, warum alleine Adobe das Ziel des Verbots war. Einige seiner Argumente:

  • Der für das Verbot am Meisten bemühte Punkt ist die Sicherung von Qualität. Für diese entscheidend sieht er die nativen UI-Elemente wie CoverFlow oder die Ansicht von Listen. Er schreibt, in Titanium seien deren Möglichkeiten über 2.000 enthalten.
  • Apple hat sich bereits klar positioniert und gezeigt, dass offene Standards für den Konzern wichtig sind. Geschlossene Systeme würden jedoch abgelehnt. Aufgrund der eigenen Fokussierung auf Webstandards sehe Haynie herbei kein Problem für das eigene Produkt.
  • In den zum Zeitpunkt des Briefs vergangenen Wochen seit den neuen Bestimmungen seien über 50 auf Titanium aufbauende Apps für den Appstore zugelassen worden. Selbst die eigene Demo-App wäre ohne Probleme geupdatet worden.
  • Letztendlich würde sich aufgrund der oben genannten Punkte deutlich abzeichnen, dass ausschließlich Adobe das Ziel der neuen Klausel war.

We love Apple

Adobe ist nun wieder am Zug und hat eine Werbekampagne gestarten, der Titel: We love Apple.

Neben der (wirklich ganz ernst gemeinten?) Mitteilung teilt Adobe mit, was man noch liebt. Weitere Vertreter: das Web, HTML5, Touchscreens, Innovation und Wettbewerb. Manch einem mögen einige Punkte merkwürdig vorkommen, warum sollte ein Konzern z.B. Wettbewerb schätzen. Es erscheint fast, als wolle Adobe sein Image polieren und habe deshalb alle Aspekte, die als positiv aufgefasst werden könnten, aneinander gekettet. (Ist das aber nicht auch der Sinn einer solchen Werbekampagne?)

[via]

Kleines Detail am Rande: direkt nach der Kampagne hat Apple den Release der Adobe Creative Suite (CS) 5 promoted. Mancherorts wurde dies als Reaktion auf die neue Liebe von Adobe gesehen. (Mehr dazu hier.)

Kleines Fazit

Irgendwie hatte Steve Jobs schon recht. Flash stoppt das Voranschreiten des WWW, es gibt keine Konkurrenz für Adobe (außer andere PlugIns wie Silverlight, die ebenfalls geschlossene Systeme darstellen). Flash ist immer ein potenzielles Sicherheitsrisiko, genau wie andere Browser-PlugIns. Doch macht Flash nicht auch für uns alle (Entwickler wie Endanwender) das Leben deutlich einfacher? Keine inkompatible Browser, alles funktioniert auf allen Plattformen gleich, sieht gleich aus, 98% aller PCs sollen ja Flash installiert haben. Apple weist auf die Probleme hin, entwickelt selbst JS-Libaries, die sich genau dieser Problematik annehmen. Mit Webkit stellt Apple zudem den momentan besten HTML-Renderer. Microsoft will jetzt auch Standard-Konform werden, das WWW wird wohl bald auf offenen Standards basierend Flash ersetzen können. Nur solange die Vorraussetzungen noch nicht erfüllt sind, ist Flash ein Wegbereiter.

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 schrieb am 15 Mai 2010 um 10:58

Rumor: Facebook wird in OS 4.0 integriert

Im Sommer dieses Jahres will Apple die Firmware 4.0 für iPhone und iPod touch auf den Markt bringen. Einen Einblick in die neuen Funktionen gewährte Apple bereits ein paar Entwicklern. Doch über eine Facebook-Integration wurde nicht geredet.

Soziale Netzwerke sind “In” und machen einen großen Teil des Web 2.0 aus. Facebook ist nach eigenen Angaben das derzeit größte soziale Netzwerk im Internet. Rund 400 Millionen aktive Nutzer melden die Inhaber des Netzwerkes, Tendenz steigend. Selbst Unternehmen wie Apple sind in der Facebook-Community vertreten und wollen diese ausnutzen, um den Mitgliedern Neuerungen und Nachrichten mitzuteilen.

Wie “Business Insider” nun meldet, wird es in iPhone OS 4.0 eine Facebook-Integration geben. Darüber schwiegen sich die Mitarbeiter und Entwickler von Apple aus, das New Yorker Wirtschaftsmagazin will es aber genauer wissen.

Der Artikel auf der Internetseite besagt, dass es ab Sommer kinderleicht sein wird, die Kontakte von Facebook mit dem Adressbuch des iPhone zu synchronisieren. Damit bleibt man sowohl auf seinem Smartphone als auch in der Community auf dem aktuellsten Stand. Zudem wird an “Facebook Connect” gearbeitet, welches ermöglichen soll, dass die Entwickler ihre Apps direkt mit den Facebook-Funktionen verknüpfen können (dazu gehört unter anderem der Button “Gefällt mir”).

[via]

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 schrieb am 14 Mai 2010 um 11:41

WiFi Sync: Von Apple abgelehnt – Im Cydia Store erhältlich

Überhaupt nicht verwundert sind wir über die App Store Ablehnung der hier vorgestellten WiFi Sync App, welche das drahtlose Synchronisieren von iPhone und iPod touch ermöglichen soll.
Im Gegenzug findet man die bisher nur für Mac-Besitzer interessante Applikation ab heute im Cydia Store.
Das kabellose Abgleichen der Daten zwischen Rechner und i-Gerät kostet satte 9,99$ (ca. 7,87€) und benötigt eine zusätzliche Software für den Mac, die hier zum kostenfreien Download bereit steht.
Eine Demonstration wie gut das Ganze tatsächlich funktioniert, findet man im Anschluss.

(Danke für den Tipp Mave95)

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 schrieb am 13 Mai 2010 um 13:07

Endgültige Preise für das iPad

Wie wir ja alle wissen, hat Apple als erstes die iPads zu diesen Preisen veröffentlicht. Alle iPad Modelle waren in Deutschland teurer als in Italien und Frankreich. Alle drei sind jedoch EU-Staaten. Wie kam es aber zu diesem 15 Euro Aufschlag?

Jobs’ Antwort auf die Frage: “Blame your government. Germany just added a new copyright levy for computers”

15 Euro Aufschlag solle man der Regierung zahlen, weil Deutschland ein neues Gesetz für Computer hinzugefügt hatte, was allerdings falsch war. Nicht die Regierung , sondern die Verwertungsgesellschaften verlangten 15 Euro als Urheberrechtsabgabe für einen “PC ohne Brenner”

Kurz darauf änderte Apple die Preise für die 16 GB und 32 GB Modelle zu den Preisen, wie in Italien und in Frankreich. Das sah dann so aus:

erste Änderung der iPad Preise

Das waren die Preise für das iPad nach der ersten Änderung.

Grund für diese Änderung der Preise war, dass Apple bemerkt hat, dass sie die 15 Euro nur zahlen müssen, wenn das iPad einen größeren Flashspeicher als 40 GB hat. Jedoch haben nur die 64 GB Modelle einen größeren Flashsspeicher als 40 GB. Fehler eingesehen, Preise korrigiert.

Doch das ist aber noch lange nicht alles. Heute wurden die Preise der 64 GB Modelle angepasst. Von 714/814 Euro wurden nun 699/799 Euro. Seht selbst.

die engültigen Preise

Das sind nun die entgültigen Preise des iPad's für Deutschland

Was hat denn nun aber für die zweite Änderung der Preise geführt? Warum muss eine so große Firma, seine Preise zweimal in einem so kurzem Zeitraum anpassen?

Apple hat einen zweiten Fehler gefunden. Es gibt mehrere Anforderungen die das iPad erfüllen muss, um als ein “PC ohne Brenner” angesehen zu werden. Die eine davon war, dass ein “PC ohne Brenner” mindestens 40 GB Flashspeicher haben muss. Doch es gibt noch ein paar andere. Unter anderem das ein “PC ohne Brenner” mind. 1 GB RAM besitzen muss. Das iPad besitzt jedoch nur 256 MB RAM.

Und somit konnte man die Preise des 64 GB Modell auch senken.

Wenn Apple nur mal einen Blick auf die Anforderungen für einen “PC ohne Brenner” gemacht hätte, wäre Apple und den Kunden viel Ärger erspart gewesen. Viele Blogs begründen damit, dass Apple die Anforderungen nur mal kurz überflogen habe. Was da wirklich passiert ist, weiß nur Apple.

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 schrieb am 13 Mai 2010 um 11:25

TV-Werbespot: “What is iPad?”

Mit “What is iPad?” veröffentlicht Apple über Nacht den ersten Werbespot für das neueste Mitglied der i-Geräte Familie.
Zurecht kann man behaupten, dass Apple mit stumpfen Fakten das iPad als mobilen Rechner überzeugend verkauft und darüber hinaus auf die 1998 eingestellte PDA-Produktreihe “Newton MessagePad” anspielt, welche in ähnlicher Form vermarktet wurde.

Beide Werbespots gibt es im Anschluss.

[via]

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