Aus Kassel. Seit '09 dabei. Schreibt gelegentlich für Apfeltech, hauptsächlich in Form von Kolumnen. Ansonsten zu finden auf Twitter.
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- Felix Böhm
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Kleiner Nachtrag zu Snowtape
In dem letzte Woche veröffentlichten Test der App Snowtape war ich zwar von der App begeistert, aber nicht überzeugt. Das mag sich zunächst nach einem großen Widerspruch anhören, doch dem ist nicht so: die App bestach durch ein gelungenes Interface und der tollen Möglichkeit, Internetradio aufzunehmen, aber besonders durch das Fehlen eines Servers zum Übermitteln der Aufnahmen erschien sie mir beinahe sinnlos. In den Kommentaren ist dann die Cydia-App iFile aufgetaucht, und da ich Snowtape noch eine Chance geben wollte, habe ich das heute ausprobiert. (Man möge mir verzeihen, mir kommt der Test unvollständig vor, wenn ich nicht tatsächlich alle Aspekte beleuchtet habe.)
In diesem Post möchte ich mich nicht über iFile auslassen. Die App ermöglicht es, auf das lokale Dateisystem zuzugreifen, es gibt wohl auch andere Lösungen. In iFile im App-Ordner (“var/mobile/Applications”) Snowtape ausgewählt, muss man nun, um an die Dateien, in denen die Aufnahmen schlummern, in das Verzeichnis “Documents/Timeshift” navigieren. In jedem der dort vorhandenen Ordner befinden sich durchnummerierte “*.dat” und “*.idx”-Dateien. Die “*.dat”-Dateien sind dabei eigentlich “*.mp3″-Files. Zur Wiedergabe kann man sie entsprechend umbenennen und per in iFile integrierten Player abspielen (nachher sollte man das Rückbenennen nicht vergessen, ansonsten findet Snowtape die Dateien nicht mehr). Bei genauerem Hinsehen wird man dann aber stutzig: die “*.dat”-Dateien haben alle eine Größe von genau 10MB, die zugehörigen “*.idx” genau 40KB. Und der erste Verdacht bewahrheitet sich: die Dateien enthalten die Tracks hintereinander. Aus den “*.idx”-Files bin ich nicht schlau geworden, anhand des Namens vermute ich, dass sie eben Index-Dateien sind. Mit iFiles Textviewer werden sie zwar angezeigt, doch ergibt das Angezeigte keinen erkennbaren Sinn.
Mir erscheint iFile deshalb nicht als geeignete Lösung der Probleme von Snowtape. Bei der Suche nach “Snowtape” in iTunes findet man auch die App Snowtape Remote. Diese stammt vom selben Entwickler und ermöglicht die Fernsteuerung der gleichnamigen Mac-App. Diese ist momentan bei MacUpdate im Angebot und erscheint mir als die perfekte Lösung der Nachteile der iPhone-App, sollte sie denn deren Qualität erreichen.


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