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  schrieb am 14 April 2010 um 14:10

Adobe wehrt sich gegen neue Lizenzbestimmungen für Apps

Erst am Montag haben wir euch in dieser News darüber informiert, dass Apple mit der Firmware 4.0 für iPhone und iPod touch auch die Lizenzbestimmungen für das Entwickeln von Applikationen geändert hat. So sollen die Hersteller ab sofort nur noch in Objective-C, C, C++ oder Javascript schreiben und kompilieren. Für viele Programmierer ist das ein echter Graus, denn sie arbeiten in ganz eigenen Umgebungen mit einer anderen Programmiersprache. Nun wehrt sich Adobe gegen Apples neue Bestimmungen.

Laut “ITWorld” will Adobe Apple aufgrund der neuen SDK-Bestimmungen verklagen. Die Klage wurde von Apple fast provoziert, denn: Zuerst sprach sich Steve Jobs auf den Keynotes zu OS 4.0 und zum iPad klar gegen Adobes Flash aus. Der Hersteller aus Cupertino setzt seine Strategie fort und wird auch in Zukunft auf Flash für das iPhone, den iPod touch sowie das iPad verzichten. Zudem bewirkt die Änderung der Lizenzbestimmungen zur Entwicklung einer App nun, dass sich eine wichtige Funktion in Adobes neuer Software Creative Suite 5 nicht mehr nutzen lässt. Damit wäre es dem Nutzer nämlich möglich gewesen, eine App direkt in ein Flash-Applet umzuwandeln und zu kompilieren. Eine wichtige Programmschnittstelle fällt hiermit schon weg.

ITWorld habe Kontakt mit seriösen Quellen, die meinen, dass Adobe bereits eine Klage vorbereitet. Worüber sich Adobe letztendlich genau beschwert, weiß noch niemand. Eure Meinung ist gefragt: Wie seht ihr Adobes Situation? Findet ihr die Beschwerde korrekt?

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