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Microsoft äußert Kritik zum Apple iPad
Seit der Veröffentlichung des iPads am 27. Januar gab es reihenweise Kritik von der Presse und diversen Hersteller. Nun hat sich auch Microsoft offiziell zum neuen Apple-Tablet geäußert.
So meint Brandon Watson, Chef von Microsofts Product Management in der Entwicklungsgruppe, dass das iPad ein geschlossenes System sei und Entwickler nur unzureichende Programmiermöglichkeiten hätten. Bei Microsoft könnten Entwickler ohne Beschränkungen programmieren und ihre Software auch auf verschiedenste Modelle von Tablet-PCs bringen. Bei Apple gibt es ja bekanntlich nur das iPad.
Des Weiteren meint Microsoft, dass viele iPhone-Entwickler bisher noch keinen Gewinn erzielt hätten. Watson beteuert, dass das Entwickeln für iPhone OS eine kostspielige Sache sei, denn dort wird Objective-C als Programmiersprache verwendet. Bei Microsoft wird hingegen plattformübergreifend .NET verwendet, was zu einer einfacheren und günstigeren Programmierung führt. Insgesamt sei Microsoft viel offener als Apple, so Watson.
Wie es aussieht, möchte Watson die iPhone-Entwickler eindeutig dazu ermutigen, zur .NET-Plattform zu wechseln und für Windows Anwendungen zu programmieren. Nun bleibt abzuwarten, wie sich der Erfolg des iPads abzeichnen wird. Denn viele Entwickler haben mit dem AppStore schon ein großes Vermögen verdient, warum sollten sie ihre Erfolgssträhne nicht auch mit dem iPad fortsetzen?
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