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Review: Doom Resurrection
id-Softs Schockshooter „Doom“ sorgte schon auf dem PC und Konsolen für viel Gänsehaut in den finsteren Gängen einer Marsstation. In der iPhone-Version könnt ihr euch nun auch unterwegs gruseln und nebenbei eine neue Geschichte im DOOM-Universum erleben…
Die Steuerung von Doom: Resurrection ist extrem einfach: Eure Figur bewegt sich selbstständig, ihr zielt mithilfe des Accelerometers und drückt zum Schießen auf den Bildschirm. Am Rand verteilt befinden sich verschiedene Knöpfe zum Nachladen, Waffe wechseln, in Deckung gehen und Pausieren. Zusätzlich müsst ihr in manchen Situationen euer Gerät schütteln, um ein Monster abzuwehren.
Anfangs dachte ich, dass ein solcher Railgun-Shooter extrem langweilig wäre, aber eher das Gegenteil hat sich dann bewahrheitet: Zwar wird der Spielverlauf durch die fehlende freie Bewegung extrem linear, andrerseits kann man sich mehr auf genaues Zielen konzentrieren und Taktiken austüfteln, in welcher Reihenfolge man ankommenden Zombies am besten fertig macht. Die Accelerometer-Steuerung ist dabei weich und kein bisschen hakelig, außerdem lässt sie sich ohne großen Aufwand im Pausenmenü kalibrieren.
Grafisch ist Resurrection in der oberen Klasse angesiedelt. Zwar wirken N.O.V.A. oder Modern Combat ein wenig detailreicher, allerdings schafft es Doom, durch klasse Texturen und viel dunkle Bereiche eine tolle Atmosphäre zu schaffen – die beiden genannten Spiele haben hier leichte schwächen. Besonders die Animationen und das Gegnerdesign im allgemeinen sind gut gelungen, hier merkt man den großen Entwickler im Hintergrund. Besonders angetan hat es mir die recht realistische Darstellung des Blutes, auch wenn dieses etwas stark rot leuchtet.
Die Soundkulisse von Resurrection geht in Ordnung, die Zombies klingen gruselig genug, und auch die restlichen Umgebung ist angenehm atmosphärisch. Lediglich leise und bedrohliche Hintergrundmusik hätte ich mir noch gewünscht, diese fehlt leider völlig.
Das Menüdesign ist okay, klar strukturiert und übersichtlich. Pluspunkte gibt’s für die direkt erreichbaren Maps, wenn man mal eine Partie schlagen möchte, ohne die Story weiterzuspielen. An Menüeinstellungen gibt es nicht viel, die Kalibrierung wurde bereits angesprochen.
Inhaltlich bietet Resurrection genug:
Insgesamt acht Level (sechs in der Mars-Umgebung und zwei in der Hölle) lassen den Spieler mindestens drei bis vier Stunden Spielen. Die Geschichte ist dabei zwar zeitlich um Doom 3 angesiedelt, verläuft aber dennoch völlig eigenständig. Überhaupt ist das Spiel sehr an Doom 3 orientiert, dies fällt vor allem am Leveldesign auf.
Wenn man mit der Geschichte durch ist, gibt es zwei weitere Spielmodi: Zum einen könnt ihr die einzelnen Maps unabhängig von der Story noch einmal durchspielen, zum anderen gibt es einen „Challenge-Mode“, in dem ihr bestimmte Aufgaben lösen müsst.
| Grafik: | ![]() ![]() ![]() | |
| Anfangs etwas grau, aber die guten Texturen und klasse Animationen machen einiges wieder wett. | ||
| Design: | ![]() ![]() ![]() | |
| Klar strukturiert, schneller Zugang zu den Einzel-Leveln. | ||
| Spielspass: | ![]() ![]() ![]() | |
| 8 Level und eine Spielzeit von gut drei Stunden. | ||
| Preis/Leistung: | ![]() ![]() ![]() | |
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Durchschnitt:
Fazit: Doom Resurrection ist ein solider Shooter, der sich vor der Konkurrenz nicht zu fürchten braucht.
Wer sich gerne auch unterwegs gerne ein wenig angenehm gruseln lassen möchte und nicht unbedingt viel auf absolute Spielfreiheit setzt, der kann bedenkenlos auf „Kaufen“ drücken!
Screenshots:








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