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  schrieb am 17 Dezember 2009 um 20:34

Ständig neue Musik dank Genius-Playlists

Ich besitze einen iPod touch 2. Generation mit 16GB Speicher. 5 GB fallen dank Apps weg, weitere 8 aufgrund von Filmen/Podcasts/Serien. Sprich: für Musik bleiben gerade mal 3 GB übrig. Meine Musiksammlung ist (insbesondere dank Mashables Free Music Monday und meines iTunes US-Accounts) aber einige GB größer. Ich könnte jetzt mir von iTunes den iPod mit zufällig ausgewählter Musik vollstopfen lassen, doch dank Genius habe ich eine deutlich elegantere Lösung: Genius Playlists

Wenn man Genius auf einen Track hetzt, dann bekommt man die Option “Sichern” angezeigt. Bei einem Klick erstellt iTunes eine Playlist der aktuellen Auswahl. Nun kann man zudem die Anzahl der Titel bestimmen, was später auch hilfreich ist. Synchronisiert man nun seinen iPod/sein iPhone mit iTunes, kann man bei “Playlists” auch die Genius-Playlist auswählen. Nun muss man nur noch bei jedem Wunsch nach neuer Musik die Liste mit einem Klick auf “Aktualisieren” erneuern, schon hat man eine (je nach Track) auf den eigenen Geschmack abgestimmte Playlist.

Ein Beispiel:

Ich verwende 3 Listen à 50 Tracks. Diese sind gebildet nach:

  1. Guns ‘n’ Roses – Chinese Democracy (good old Rock)
  2. Coldplay – Viva la Vida (ich spiele Cello, also muss auch Musik mit klassischen Hintergründen her)
  3. Neon Plastix – Prick Tease (bei diesem Titel kommt die geilste Playlist zustande)

Wer jetzt rechnen kann, der zählt zusammen und kommt auf 150 Tracks. Durch die spiele ich immer in zufälliger Reihenfolge, es kommt selten vor, dass ich mal einen schlechten Titel zu höre. Und selbst wenn: man kann ja mal einen Titel überspringen. Zudem: die Musik nimmt gerade mal ein Gigabyte ein. Das kann man wirklich auch investieren.

Ich hoffe, dass noch jemand was mit diesem System anfangen kann. Es mag ab und zu Macken haben (z.B., wenn man einen bestimmten Titel sucht, ihn aber nicht mehr finden kann), doch ist es in meinem Fall wohl das Idealsystem. Wer natürlich sein iDevice mit Musik bestücken will, die er kennt und sich nicht gerne überraschen lässt, der sollte das (veraltete?) Verfahren der Selbstauswahl anwenden.



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