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Review: Snow Moto Racing
In Snow Moto Racing geht es darum, mit einem Schneemobil auf zugeschneiten Pisten als erster ins Ziel zu kommen. Damit eure Gegner euch nicht hoffnungslos davon fahren, könnt ihr Stunts machen, die euch einen kleinen Geschwindigkeitsschub verpassen. Also, rauf auf’s Gefährt und gewinnen!
Die Steuerung von Snow Moto Racing ist im Prinzip einfach: Je nach Einstellung fährt euer Schneemobil von allein, alternativ könnt ihr durch Drücken auf der rechten Seite Gas geben und auf der linken Seite Bremsen; Lenken geschieht über das Accelerometer, also durch das Kippen des Geräts. Mit einen Tipp auf die Mitte des Bildschirms macht ihr einen Stunt, alle anderen Funktionen wie Pause, eine Rückansicht oder das ändern der Kamerperspektive sind am Rand angeordnet (Siehe Screenshot).
Die Bedienung des Spiels könnte also durchaus Spaß machen, jedoch hat sich der Entwickler Resolution Interactive hier zwei grobe Patzer erlaubt: Erstens ruckelt die Steuerung extrem, beim Lenken wackelt der ganze Bildschirm – das geht deutlich besser. Hinzu kommt, dass man sein Gerät um gefühlte 90 Grad drehen muss, damit man überhaupt durch enge Kurven gelangt.
Das Ambiente des Spiels gefällt: Kalte Winterlandschaften ziehen während des Rennens an euch vorbei. Schaut man jedoch genauer hin, erkennt man, dass viele Details fehlen oder durch platte 2D-Objekte eine nicht vorhandene Räumlichkeit vorgetäuscht wird. Zudem ist die Umgebung immer die gleiche, hier fehlt die Abwechslung. Nur das grandios gelungene Wetter und die Partikeleffekte lassen einen nicht sofort einschlafen.
Der Sound von Snow Moto Racing ist ordentlich, generische Hintergrund-Rockmusik unterlegt den leider recht schwachen Motorensound der Schneemobile, begleitet von einigen Geräuschen und dem gelgentlichen “Meckern” eures Fahrers, wenn er von einem Gegner gerammt wird.
Snow Moto Racing wartet mit sechs Strecken auf, die man relativ schnell alle auf dem ersten Platz durchgefahren hat. Wenn das nicht genug ist, kann man den Schwierigkeitsgrad der Gegner von Einfach bis Schwer erhöhen und somit neue Herausforderungen schaffen. Zudem bietet das Spiel ein eigenes Archievementsystem, dass euch zusätzlichen Ansporn gibt.
Dass es nur sechs Strecken gibt fällt zusätzlich negativ auf, da auch der Spielmodus nicht veränderbar ist, es gibt nur einen (simples Zeitrennen gegen Gegner).
Den Multiplayermodus konnte ich leider nicht testen, da ich kein zweites Gerät mit einem installierten Spiel zur Verfügung habe; Online kann man nicht Spielen.
| Grafik: | ![]() ![]() ![]() |
| Die Grafik von SnowMoto Racing spaltet mich: Einerseits sind die Partikeleffekte und das Wetter erste Sahne, andrerseits ist der gesamte Rest detailarm und lieblos umgesetzt. Zu dem sieht das Blenden der Sonne zwar nett aus, ist aber mit der Zeit zu stark und nervend. Ebenfalls unschön: Die Grafik scheint selbst auf meinem iPod Touch Late 2009 zu ruckeln, was bei der doch recht mauen Grafik unverständlich ist. | |
| Design: | ![]() ![]() ![]() ![]() |
| Recht übersichtliches Menü, einfach zu bedienen und nicht verwirrend. Pluspunkt für die Rennübersicht, super gemacht! | |
| Spielspass: | ![]() ![]() ![]() |
| Das monotone Spielprinzip ohne jegliche Abwechslung wird schon nach kurzer Zeit langweilig. Zudem wundert es, dass man bspw. Tricks nicht individuell gestalten kann. Die Steuerung ist ein zusätzlicher Dorn im Auge, sie ist extrem ungenau und somit schwer zu Handhaben. | |
| Preis/Leistung: | ![]() ![]() ![]() |
| Der Preis von 0,79€ ist selbst für ein durchschnittliches 3D-Rennspiel recht günstig. Die diversen Mängel im Spiel lassen dann auch die Preispolitik des Entwicklers erklären. | |
Durchschnitt:
Fazit: SnowMoto Racing hat zwar einige Mängel, ist aber insgesamt doch recht unterhaltsam und für einen Preis von 0,79€ auch erstaunlich günstig.
Wer Schneemobile mag und sich von kleinen Fehlern nicht abhalten lässt: Kaufen.
Screenshots:








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