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Review: Canabalt
Canabalt ist ein kleines aber feines Spiel, in dem es darum geht, mit einem Männchen so weit wie möglich zu rennen. Dies wird euch aber durch viele Lücken (Ihr lauft auf Hausdächern, Lastkränen oder Plakatwänden) und herumliegende Gegenstände erschwert – Die Jagd nach dem Highscore beginnt…
Die Steuerung von Canabalt ist denkbar einfach: Eure Spielfigur läuft alleine und wird stetig etwas schneller. Mit einem simplen Tipp auf den Bildschirm springt sie, um die Abgründe und Hindernisse zu überwinden. Hält man den Finger eine kurze Zeit gedrückt, ist der Sprung länger und höher.
Hier bietet das Spiel erstaunliche Möglichkeiten: Wer sich intensiver mit der Spielmechanik befasst, merkt, dass es mit schneller Reaktion allein nicht getan ist. Die Hindernisse in Form von Kisten sind auch dazu gut, das eigene Tempo absichtlich zu mindern, um leichter voranzukommen. Die kurzen oder langen Sprünge wollen ebenso genutzt werden, sonst kann es passieren, dass ihr mit einem mal gegen eine Wand lauft und sterbt.
Das gesamte Spiel wird euch zusätzlich dadurch erschwert, dass futuristisch anmutende Raumschiffe Minen abwerfen, die man natürlich überspringen sollte – Läuft man dagegen wird der Bildschirm weiß, es kracht und man kann wieder von vorne Anfangen. Sogar riesige Raketen fallen vom Himmel herab, die sich in die Erde bohren und nur einen kleinen Spalt lassen, durch den ihr springen müsst – Das kommt zwar selten vor, macht das Spiel dann aber ziemlich schwierig.
Richtige Level gibt es in Canabalt nicht, man läuft, bis man Abstürzt, gegen eine Wand springt oder gegen eines der bereits erwähnten Hindernisse läuft oder gar von diesen getroffen wird. In der rechten oberen Ecke wird nebenbei gezählt, wie weit euer “Runner” läuft, links oben gibt es einen Button zum Pausieren.
Beim Ableben der Figur erscheint ein Game-Over-Bildschirm, welcher euch neben der gelaufenen Strecke auch die Art des Todes anzeigt und zusätzlich die Möglichkeit bietet, das Ergebnis zu twittern. Startet ihr das Spiel zum ersten Mal, so könnt ihr einen eigenen Benutzernamen anlegen, unter dem künftig (wenn gewollt) euer Ergebnis in ein weltweites Leaderboard eingetragen wird – Diese Highscore-Liste könnt ihr euch auch über das Menü von Canabalt anschauen.
| Grafik: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
| Canabalt hat zwar keine atemberaubende 3D-Grafik, der Pixelige Sidescroller-Look hat aber einen ganz eigenen Charme und läuft verdammt flüssig. Kleine Schmankerl wie davonfliegende Vögel oder Glasscherben beim durchspringen einer Scheibe werten den guten Eindruck zusätzlich auf. | |
| Design: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
| Übersichtlich, der Spieler wird nicht durch endlos verschachtelte Menüs genervt. Einstellungen werden in der iPhone-Settings-App vorgenommen. | |
| Spielspass: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
| Canabalt fesselt auch auf lange Zeit, man will einfach immer weiter kommen. Super für zwischendurch, aber auch prima für Langzeitspieler, die alle Möglichkeiten der Steuerung ausnutzen wollen. | |
| Preis/Leistung: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
| Mit 2,39€ ist Canabalt im Vergleich zu anderen Spielen mit ähnlichem Umfang (bspw. Doodle Jump) überteuert, 0,79€ wären hier angemessen gewesen. Die gute Umsetzung lässt hier aber darüber hinwegsehen. | |
Durchschnitt:
Fazit: Canabalt besticht durch eine klasse Optik, langen Spielspaß und eine erstaunlich exakte Steuerung. Die 2,39€ sind dabei das einzige Haar in der Suppe.
Von mir eine klare Kaufempfehlung!
Übrigens: Die iPhone-Variante ist die Portierung des Flashspiels, welches einigen von euch sicherlich schon bekannt sein dürfte.
Screenshots:




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