1Password (endlich) in iOS 7 Gewand

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1Password glänzt seit gestern endlich in einem neuen iOS 7 Gewand. Das Update bringt neben einer Runderneuerung in Sachen Design und Code, einige weitere nette Funktionen mit sich und hebt die Versionsnummer auf 4.5.

Angefangen mit der Suche, die nun konstant in den einzelnen Kategorien und der Hauptansicht gezeigt wird. Dies verbessert den Prozess beim Finden von Passwörtern ungemein. Gleichzeitig ist auch der integrierte “1Browser” um einiges verbessert worden. Beispielsweise kann man mit nur einem Knopfdruck alle passenden Passwörter und Informationen zu Adressen und Kreditkarten automatisch ausfüllen lassen, in etwa vergleichbar mit 1Password Mini auf dem Mac. Weiterlesen…

Endkunden können nun OS X Betas testen

Interessanter Zug von Apple. Seit gestern ist es für Endnutzer möglich, Beta-Versionen von OS X zu testen. Um auf diese zugreifen zu können, reicht es, sich auf dieser Webseite anzumelden und dort den Installer zu installieren. Anschließend tauchen Beta-Versionen von OS X im Mac App Store auf.

Bisher konnten nur Entwickler mit einem kostenpflichtigen (79€ jährlich) Mac Developer Account Betas von Apples Desktop-Betriebssystem testen.
Es ist dennoch zu beachten, dass man bei der Anmeldung eine Geheimhaltungserklärung akzeptiert, die es untersagt über die Beta-Versionen “zu schreiben, zu tweeten, Screenshots zu veröffentlichen oder mit Personen darüber zu reden, die nicht Teil des Beta-Programms sind.”

Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob Nutzer in Zukunft auch iOS-Betaversionen testen dürfen und ob allgemein Nutzer Zugriff auf Betaversionen von kommenden Betriebssystemen wie iOS 8 oder OS X 10.10 erhalten. Dies könnte jedoch problematisch für Entwickler werden, da Apps oft unter Betaversionen nicht richtig funktionieren. In der Vergangenheit haben anschließend Kunden, die “unerlaubt” Betaversionen nutzten, sich lautstark bei den Entwicklern beschwert und nutzten oft unfairerweise die Review-Funktion im App Store und haben somit die Bewertungen verfälscht.

iPhone 5s Werbeclip: Powerful

Der neuste Werbeclip rund um das iPhone 5s ging online, nennt sich Powerful und zeigt das iPhone 5s als Musikinstrument, Sternenkarte, Lichtregler und mehr.
Passend zur Werbung hat Apple eine Webseite veröffentlicht, die sechs der gezeigten Apps zeigt.

Apples Kampagne für eine bessere Welt

Passend zum Tag der Erde hat Apple eine Kampagne samt Video veröffentlicht, welche auf ihre “ökologische Verantwortung” aufmerksam machen soll. Das von Tim Cook eingesprochene Video und die vier Kategorien auf Apples Webseite zeigen ihre Bemühungen in den Bereichen Klimawandel, Giftstoffe, begrenzte Ressourcen und allgemein den Fortschritt Apples.

Wir wollen, dass unsere Produkte in allem das Bestmögliche erreichen. Sie sollen schön, benutzerfreundlich und leistungsstark sein. Die gleiche Begeisterung für Innovation haben wir beim Thema ökologische Verantwortung. Darum arbeiten wir unermüdlich daran, unsere Wirkung auf den Klimawandel zu reduzieren, umweltfreundlichere Materialien einzusetzen und jene Ressourcen zu schützen, die wir alle zum Leben brauchen. Wir sind auf unseren Fortschritt stolz, aber wir wissen auch, dass wir noch mehr erreichen können. Das passiert nicht über Nacht. Aber wir können jeden Tag daran arbeiten, besser zu werden.

Passend zu der Kampagne hat Steven Levy von Wired.com eine außergewöhnlich offene Führung durch Apples Rechenzentrum erhalten.

Mailbox 2.0 kommt mit Sync und Auto-Swipe

Dass Mailbox mittlerweile zu meiner Haupt-App für jegliche Art E-Mail-Kommunikation wurde, habe ich an dieser Stelle bereits öfters erwähnt. Vor einigen Tagen hat Dropbox, seit 2013 Besitzer von Mailbox, eine Reihe von neuen Funktionen für den E-Mail-Client angekündigt, die heute in der iOS-Version der App gelandet sind.

Version 2.0 führt die neue Auto-Swipe-Funktion ein. Diese soll mit der Zeit lernen, welche E-Mail-Arten immer archiviert werden und automatisiert diesen Prozess anschließend.
Hinzu kommt eine tiefere Integration mit Dropbox, die fortan die Synchronisation der Einstellungen übernimmt und diese auf iOS, Android und Desktop pusht.

Das kostenlose Update bringt somit eine Reihe von nennenswerten Funktionen mit sich, leider gleichzeitig auch ein hässlicheres Icon. Die Android-Version der App besitzt diese Funktionen übrigens seit etwas längerer Zeit.

Download @
App Store
Entwickler: Dropbox
Preis: Kostenlos

Google und Apple rangen um Spiele-Exklusivität

Ian Sherr & Daisuke Wakabayashi | Wall Street Journal:

The two Silicon Valley giants have been wooing game developers to ensure that top-tier game titles arrive first on devices powered by their respective operating systems, people familiar with the situation said.

Exklusivität gibt es im Konsolen-Bereich seit Ewigkeiten. Tatsächlich tragen exklusive Titel eine Konsole und sind oft der eigentliche Verkaufsgrund einer Konsole. Dass Apple und Google laut dem Wall Street Journal einen ähnlichen Weg gehen, überrascht mich kaum.
Spiele beziehungsweise Apps allgemein sind auch auf mobilen Plattformen der Hauptverkaufsgrund eines Smartphones. Natürlich sind Aspekte, wie die Bildschirmgröße und die Kamera auch wichtige Punkte, diese bringen aber wenig bis kaum was, wenn es auf der Plattform nur wenige, gute Apps gibt. Ein Beispiel ist sicherlich weiterhin Windows Phone.

Das Wall Street Journal weiter:

In exchange, Apple and Google are offering to provide a promotional boost for these games by giving them premium placement on their app stores’ home pages and features lists, these people said.

Im Konsolenbereich fließt für Exklusivität oft eine Menge Geld. Apple und Google scheinen Entwickler bisher aber eher mit Promo-Platzierungen zu locken, was wiederum indirekt zu Downloads und somit Geld führt.

Eigentlich ein logischer Schachzug, der Endkunde profitiert davon aber definitiv nicht.

Unread 1.2 verbessert Navigation, Bilderansicht

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Unread, ein RSS-Client von Jared Sinclair, konnte Reeder für mich nicht vom Thron stoßen. Dennoch ist die App weiterhin auf meinem iPhone installiert, da Unread mit jedem Update besser wird und sich langsam an Reeder nähert. Version 1.2, welche gestern veröffentlicht wurde, hat eine Vielzahl an neuen Funktionen spendiert bekommen, die Meisten drehen sich rund um Gestensteuerung und Bilderansicht.

Dank der verbesserten Navigation kann man nun einfacher durch Artikel scrollen, ist man in der Artikelansicht selbst, kann einstellen, ob man beim Vorbeiscrollen Artikel als gelesen markieren will und kann durch Hochscrollen am Ende der Liste alle Artikel als gelesen markieren.
Für die Bilderansicht hat sich der Entwickler bei Tweetbot 3 inspiriert. Tippt man ein Bild an, wird dieses hervorgehoben und der Nutzer kann – ähnlich wie in Tweetbot – näher ranzoomen oder das Bild wegwischen. Auch kann man ein Kontextmenü aufrufen, dass einem unter Anderem das Bild abspeichern oder den “Alt Text” anzeigen lässt.
Zusätzlich unterstützt Unread nun Fever und NewsBlur.

Mit diesem Update hat Jared Sinclair einige Funktionen eingebaut, die ich an Reeder mag, insbesondere was die Navigation angeht. Dennoch werde ich Reeder nutzen, da ich bei Unread das Gefühl habe, dass die App mich künstlich verlangsamt, was bei der Vielzahl meiner Feeds eher nervend ist.
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Nike soll Produktion des FuelBand stoppen

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Nick Statt | CNET:

As early as this fall, Nike planned on releasing another iteration of the FuelBand — an even slimmer version — but cancelled the project. And it appears to have shelved all future physical product projects under the Digital Sport helm, the person familiar with the matter added.

Kann man den Gerüchten von CNET glauben, stellt Nike die Entwicklung ihres FuelBands – ein Konkurrenzprodukt zum Jawbone UP und Fitbit Flex –  ein. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Apple an dieser Entscheidung mitverantwortlich ist. Tim Cook sitzt seit neun Jahren im Verwaltungsrat von Nike und – wie jeder mittlerweile wissen müsste – soll Apple noch dieses Jahr ein eigenes Armband vorstellen. Mit Sicherheit wird Nike eine der ersten Apps für dieses Gerät liefern, wenn nicht sogar noch tiefer in das OS der iWatch integriert sein.Auch HealthBook könnte von einer Integration mit der Nike+-Running App profitieren, um sportliche Aktivitäten mitzuzeichnen.

Nun könnte es also sein, dass Nike wegen der bevorstehenden Ankündigung der iWatch die eigenen Prioritäten geändert hat. CNET berichtet weiter, dass Nike sich in diesem Bereich fortan nur noch um Software-Entwicklung kümmert, was meine These bestätigen könnte. Dieses Jahr wird noch interessant.