Tweetbot für Mac verschwindet aus dem App Store, Token-Limit wahrscheinlich Schuld

Wie es aussieht, ist Tweetbot for Mac Twitters Token-Regelung zum Opfer gefallen. Der Twitter-Client von Tapbots wurde aus dem App Store entfernt und der obere Tweet lässt darauf deuten, dass die App nicht mehr zurück kommt.

Vor einiger Zeit gab Twitter bekannt, Clients, welche Twitters eigene App nachahmen, nur noch eine beschränkte Anzahl an Tokens zur Verfügung zu stellen. Jeder Twitter-Account braucht eines dieser Token, um sich in eine Drittapp einloggen zu können. Tapbots scheint nun keine mehr für Mac zur Verfügung zu haben, was bedeutet, dass sich keine Nutzer mehr einloggen können. Sollte Twitter Tweetbot auch keine weiteren mehr geben wollen, wird die App wohl aus dem Store entfernt.

Was das für die weitere Entwicklung des Clients bedeutet, ist nicht bekannt. Tapbots setzte den Preis der App damals auf rund 20€, um die spätere Entwicklung zu garantieren, sollte dieser Fall einmal eintreten. Nutzer, die die App zurzeit nutzen, sind übrigens sicher. Ihre Logins werden weiter funktionieren.

Apple Watch Akkulaufzeit soll im Schnitt 19 Stunden betragen

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Es wird noch dauern, bis wir die Apple Watch in den Händen halten können, die Gerüchteküche brodelt aber bereits jetzt schon. Die aktuellsten Gerüchte, die von 9to5mac in die Welt gestreut wurden, handeln von unser aller Lieblingsthema: die Akkulaufzeit.

Laut “Quellen” soll der Akku der Apple Watch im Schnitt zwei bis drei Tage lang halten, sollte die Uhr nicht benutzt werden. Wird sie wiederum ständig genutzt, schafft der Akku zwei bis vier Stunden. Die eigentliche Akkudauer soll sich um die 19 Stunden drehen, wenn Apps nur dann geöffnet werden, wenn man sie auch braucht. Da es sich um eine Uhr handelt, macht es Sinn, nur dann auf die Uhr zu schauen, wenn man entweder die Zeit wissen will, schnell in eine App muss oder eine Benachrichtigung erhalten hat.

Apple soll sich für die Apple Watch für einen starken Prozessor und einen hochauflösenden Bildschirm entschieden haben, zwei Faktoren die an der Akkuleistung nagen. Der “S1-Chip” – wie 9to5mac ihn nennt – soll die gleiche Leistung liefern können, wie beispielsweise der A5-Chip im derzeitigen iPod touch. Auch der Bildschirm soll konstant 60 Frames pro Sekunde anzeigen.

Wie es aber nun schlussendlich wirklich aussehen soll, werden wir wohl erst erfahren, wenn wir die Apple Watch selbst besitzen. Vieles hängt von der Benutzung der jeweiligen Person ab. Will jemand alle paar Minuten wissen, wie spät es ist, schafft der Akku nur wenige Stunden. Schaut man aber nur auf den Bildschirm, wenn eine Benachrichtigung eintrifft, sollte man es über den Tag schaffen.

Wie wichtig ist die Akkulaufzeit für euch?

Avid plant kostenlose Version von Pro Tools

Mit Pro Tools First hat Avid eine kostenlose Version ihrer Audio-Software – vergleichbar mit Logic Pro – angekündigt, die im Laufe des Jahres veröffentlicht werden soll. Pro Tools kostet eigentlich etwa um die 800€.

Pro Tools First ist eine abgespeckte Version der DAW-Lösung, welche beispielsweise nur vier Spuren gleichzeitig erlaubt. Auch können Audio-Produktionen nicht als MP3-Datei exportiert werden. Eine komplette Liste der Funktionen gibt es hier. Mit Pro Tools First schlägt Avid einen interessanten Weg ein, da zusätzliche Funktionen als eine Art In-App-Einkauf freigeschaltet werden können. Wie dieses In-App-Angebot aussehen soll, ist dato noch nicht bekannt.

Die kostenlose Lösung von Pro Tools soll bereits in diesem Quartal erscheinen. Die Podcaster und Musiker unter uns können dann einen Blick auf die Software werfen.

Shifts: Simple Kalender-App für Schichtarbeiter im App Store veröffentlicht

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Als Kopf von ApfelTech ist mein Tagesablauf oft gleich, aber nie wirklich durchgeplant. Ich habe keine festen Arbeitszeiten, habe keinen typischen acht Stunden Job, der täglich von 8 bis 17 Uhr geht. Aber man muss kein Freiberufler sein, um an komischen Uhrzeiten zu arbeiten. Viele Menschen sind Schichtarbeiter und für diese Gruppe wurde heute eine neue App angekündigt: Shifts. Weiterlesen…

Spotify-Update bringt Touch Preview

Spotify hat ein neues Update ihrer iOS-App angekündigt, das bald im App Store erscheinen sollte.

Das neue Update ermöglicht Nutzern kurz in Playlists, Alben oder Lieder reinzuhören und anschließend zu entscheiden, ob sie das Lied abspielen wollen. Tippt ein Nutzer auf das Cover eines Lieds, spielt die Funktion namens Touch Preview einen kurzen Ausschnitt vor.

Dank zwei neuen Swipe-Gesten können Lieder schneller abgespeichert werden. Ein Swipe nach Links speichert Songs in der eigenen Musik-Sammlung ab, ein Swipe nach rechts packt die Musiktitel in die Warteschlange.

Das Update ist noch nicht in meinem App Store vorzufinden, sollte aber demnächst erscheinen.

Apple kauft Musik-Analytics-Firma Semetric auf

Wie The Guardian berichtet, hat Apple die Analytics-Firma Semetric übernommen. Das Ziel sei es, Musicmetrics – eine Software von Semetric – in die kommende Version von Beats Music zu integrieren.

Musicmetrics erlaubt es Künstlern, die Beliebtheit ihrer Musik nachzuverfolgen. Die Software zeigt die Aktivität auf BitTorrent, sozialen Netzwerken und Verkaufszahlen an. Was Apple mit der Software anstellen will, weiß außerhalb Cupertinos niemand. Eine Integration mit der neuen Version von Beats Music oder in iTunes macht Sinn:

Musicmetric’s dashboard could become Apple’s in-house tool for labels and artists to track their sales and streams within iTunes alongside social networking stats[…].

Ich bin gespannt, wann der Beats Music Relaunch passieren soll und was Apple mit dem Streaming-Dienst vor hat.

Microsofts Windows 10 Vorstellung in der Zusammenfassung

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Am gestrigen Abend stellte Microsoft eine Vielzahl an neuen Produkten und Updates vor, die sich rund um Windows, Xbox, mobile Endgeräte und natürlich Office drehen. Dies war die erste große Microsoft-Veranstaltung mit Satya Nadella an der Spitze und ich muss zugeben, dass Microsoft langsam wieder interessant wird. Aber nun zu den wichtigsten Erneuerungen: Weiterlesen…

Google Chrome für iOS Update bringt Handoff, Material Design

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Google Chrome für iOS wurde gestern auf Version 40 aktualisiert und mit neuen Funktionen gefüllt.

Googles Material Design findet nun Einzug in die iOS-Version ihres Browsers, sowie bessere Unterstützung der derzeitigen iPhone-Generation und iOS 8. Besonders interessant ist aber die Einführung von Handoff. Egal welchen Browser ihr unter OS X nutzt, Chrome für iOS schickt euren derzeit geöffneten Tab an diesen. Das Zusammenspiel zwischen Chrome für iOS und Safari am Mac funktionierte in meinen Tests problemlos, umgekehrt funktioniert jedoch nur Chrome am Mac.

Einzige Kritik: Google hat – wie Ars Technica herausgefunden hat – die schnellere Nitro Javascript-Engine nicht in das Update integriert. Diese Engine wird von Apple in Safari Mobile genutzt und ist um einiges schneller, als die Engine, die App Store Apps vor der Einführung von iOS 8 nutzen durften. Seit iOS 8 haben aber auch Drittentwickler Zugriff auf Nitro.

Das Update ist kostenlos im App Store erhältlich.